399,- - laut Spiegel.de ein symbolischer Preis (der erste IPod kostetete auch soviel) - für mich deutlich zu hoch, da bleibe ich bei der altmodischen Variante und warte auf ein günstiges Gerät (maximal 50,-!).
Ein Erfolg wird es aber mit Sicherheit, die digitalisierung des Buchdrucks hat begonnen
Finde das Konzept auch sehr spannend, die Handhabung, das Display, die Batterielaufzeit und vor allem die im Preis mit inbegriffene Wireless-Belieferung klingen prima. Mich würde Kindle vor allem wegen der Möglichkeit Blogs, Magazine und Tageszeitungen abonnieren zu können interessieren. Schade, dass es bislang noch keine Details für einen Produktlaunch außerhalb der USA gibt. Gleichzeitig frage ich mich jedoch ob man mit einem US-Kindle auch im Ausland Bücher kaufen kann? Auf der Amazon-Seite und im Netz habe ich dazu bislang noch keine Infos gefunden. Der Preis von $399 geht auf jeden Fall in Ordnung…
Der Preis (399$) ist extrem teuer und rentiert sich nur, wenn man unterwegs sehr viel lesen will. RSS-Feeds lassen sich über das Handy auch jederzeit abrufen, der Zeitschriftenbonus fällt somit auch weg. Da ist dann wirklich die Frage, wie viele Informationen ein Mensch täglich konsumieren will, damit es sich lohnt.
Auch die Bedienung finde ich gewöhnungsbedürftig. Gerade bei Fachliteratur muss man viel hin und her wälzen, mit diesem Gerät wohl ein wenig umständlich (Lesezeichen?). Und Wikipedia ist im Studium auch nicht immer die beste Informationsquelle. Andererseits schrumpft der riesige Rucksack voller Fachbücher auf rückenschonende 283,5 Gramm und die Rennerei in Bibliotheken, wo dann doch das gewünschte Buch erst bestellt werden muss, entfällt. Erstmal abwarten!
Mann, davon habe ich jahrelang geträumt. Endlich nicht mehr vier, fünf Bücher mit in den Koffer packen, immer und überall lesen ohne ein klobiges Buch mitzuschleppen, gerade bei Neuerscheinungen, die es nur gebunden gibt, eine echte Erleichterung. Also wenn das Gerät nach Deutschland kommt und nicht 1:1 umgerechnet wird könnte ich auf jeden Fall schwach werden.
es gehört ja nicht viel dazu auf die idee zukommen so ein gerät zu bauen, aber es wurde mal zeit das das jemand umsetzt - jedoch sollte man sich so schnell wie möglich darum kümmern das produkt etwas anspruchsvoller zu gestallten - sieht wirklich wie ein taschenrechner von 1960 aus. 100 dollar wären jedoch angemessener für das gerät - und der content ist auch viel zu teuer - sollte wenigstens billiger sein als die gedruckte form
jetzt müßte das teil nur noch wasserfest sein, damit ich auch in der wanne lesen kann
Blogs kosten 0.99$, das kann durchaus ein wenig teuer werden
RSS Feeds kann man auch nur die lesen, die amazon im “Angebot” hat
mal gucken, wie das hier in Deutschland ablaufen soll
Ich finde das Teil ziemlich hässlich und möchte um keinen Preis den Charme eines echten Buches missen. Lesen am Bildschirm reicht mir schon völlig auf Arbeit. So richtig toll für die Augen soll das ja auch nicht sein.
Klasse, gerade für Zeitungen ist das super. Hoffe mal, das Teil ist bald hier zu erwerben.
@Jorl: das hat mit dem Lesen am Monitor nichts zu tun. Diese Teile lesen sich wie echtes Papier. Am Monitor - und ist er noch so gut - lese ich auch nicht gerne lange.
Hmmmm also wenn du nicht so überzeugt gewesen wärst, hätte ich allein vom ersten Foto von dem Ding her weggeschaut. Sieht hässlich aus und scheint vor allem ein reines Plastikding zu sein. Aber ich hab mir dann halt mal die Videodemo angeschaut … aber ich bin ehrlichgesagt nicht überzeugt. Der Eindruck vom Foto täuscht nicht, alles Plastik-Zeug … die Tasten wirken schlecht bedienbar und generell gefällt mir die Bedienung irgendwie nicht. Insgesamt auch viel zu klobig … also nein, das würde ich mir nicht kaufen. Auch nicht um 100 $. Nicht mein Ding.
Ich sehe bei dem Kindle kaum Vorteile, dafür jedoch jede Menge Nachteile:
- das Gefühl ein Buch zu lesen bleibt aus
- eine Regalwand voller Bücher sieht schicker aus als ein Kindle auf dem Nachttisch, das selbe Problem wie bei herunterladbarer Musik.
- man wirkt extrem nerdig wenn man auf so einem Teil ein Buch liest
- das Gerät ist extrem teuer
- die eBücher sind in den USA kaum günstiger als die gedruckte Ausgabe, Amazon wirbt auch mit Einsparungen die so nicht existieren (Kindle-Ausgabe eines Buches 9,99$, Hardcover-Ausgabe Listenpreis 35$ - bei Amazon kostet das Buch jedoch als Hardcover nur 19,99$, man spart also deutlich weniger als beworben - bei Softcovern spart man kaum etwas
- Buchpreisbindung - das was an einem Buch zählt ist imho der Text, also müsste auch bei elektronischen Texten weiterhin die Buchpreisbindung gelten - das heißt in Deutschland spart man bei eBüchern gar nichts.
- kann kaputt gehen - damit in der Badewanne zu lesen ist Wahnsinn - und ein Buch als eBuch UND gedruckt kaufen um es am Strand und in der Badewanne zu lesen ist dämlich.
- für Fachbücher eignet es sich mal gar nicht, sobald auch nur ein farbiges Diagramm darin enthalten ist darf man raten welche Grauschattierung denn nun das Palisadenparenchym darstellen soll oder die Wachstumsrate von 1973.
- mal wieder werden diverse Berufsgruppen arbeitslos
Die einzigen Vorteile sehe ich darin, große Mengen Belletristik mit sich zu führen, z.B. bei langen Reisen (während der man mehr als 3 Bücher schafft, denn 400$/€ (als ob wir was vom Eurokurs haben werden wenn das hier eingeführt wird) ausgeben um 2mal im Jahr im Koffer den Platz von 2 Büchern zu sparen finde ich etwas krank, das lohnt sich echt erst ab einem Monat oder auch z.B. bei einem einjährigen Aufenthalt im Ausland, wo man nicht an deutschsprachige Literatur/Zeitungen kommt.
Und der meiner Meinung nach größte Vorteil ist das klitzekleine Nebenfeature des Kindle, überall drahtlos auf Wikipedia zugreifen zu können, für mich wäre das so ziemlich der einzige Kaufgrund.
Also als eBook Fetischist - soweit verfügbar kaufe ich mir Bücher in digitaler Form - freue ich mich auf das Gerät. 800×600. Wow.
Aber - keine Farben? Naja, ok. 300us$? Mein zugegeben kleinerer PocketPC (mit dem ich mehr als nur lesen kann) hat mich nur um 200€ zurückgeworfen - da hoffe ich doch auf einen symbolisch kleineren Preis.
Eine nette Weiterentwicklung der (ja nicht ganz neuen) eBook-Reader ist das Ding ja schon, aber mal ehrlich, was mich abschreckt, ist nicht so sehr der Geräte-Preis, als vielmehr die “Buchbindung”. Wenn ich jetzt einen Roman gelesen habe, kann ich ihn schnell wieder verkaufen, tauschen, verschenken oder auch nur mal den Eltern/Geschwistern/Freunden leihen.
Fürs Studium finde ich das Teil auch völlig ungeeignet, wenn ich an meine über und über mit Notizen/Unterstreichungen versehenen Wälzer denken, aus denen an allen Ecken und Enden kleine PostIts rausgucken. Und mit “hmm das stand doch irgendwo im 2ten drittel” ist es da wohl auch vorbei.
In Europa erhältliche Alternativen wären das Bookeen Cybook3 sowie der iRex iLiad (In den USA gäbe es da noch den Sony Reader PRS-505).
Der iRex ist overall besser aber auch teurer, und das Cybook hat den Vorteil, dass es nicht auf die Infrastruktur von Amazon angewiesen ist.
RSS-Feeds hört sich zwar gut an, aber die Feeds müßen erst von Amazon abgesegnet werden, ausserdem basiert das Netzwerk auf EVDO, sprich die Infrastruktur ist kaum vorhanden. Ausserdem müßen viele Datentypen erst von Amazon konvertiert werden (kostenlos per PC, über Amazon selbst gegen Geld), damit sie laufen. -> DRM noch und nöcher. Dafür ist allerdings das Angebot an Büchern recht groß…
Sehr interessant. Werde ich definitiv im Auge behalten.
Die einzige Sache die ich suboptimal finde, ist der S/W Bildschirm. Sicherlich hervorragend wenn es um das einfache lesen von Unterhaltungslektueren und Zeitungen geht, aber Fachliteratur mit bunten Grafiken, Zeichnungen und Bildern ist damit leider raus.
Das einzige, was ich an dem Gerät gut finde, ist die anscheinend sehr gute Lesbarkeit und das kabellose Aufladen mit Inhalten.
Hier mal die Kritikpunkte:
399$? Das sind schon mal eine ganze Menge Bücher, die man dafür kaufen kann. Und die Bücher selber sind für ~10$ auch nicht gerade günstig, zumindest wenn man es mit Taschenbüchern vergleicht. Bei Fachbüchern könnte es sich lohnen, da diese ja oft auch nur in kleinen Auflagen gedruckt werden. Allerdings kann man da sicherlich keine Anmerkungen im Text machen oder gar schnell mal ein paar Seiten ausdrucken (=kopieren)?
Außerdem ist es ein elektronisches Gerät, bei manchen Einsatzzwecken (Strand/Urlaub wurde hier z.B. schon erwähnt) sicherlich problematisch, besonders bei dem Preis.
Außerdem kann man die eBooks nicht verleihen (viele Bücher hier werden von mehreren Leuten in der Familie gelesen), oder man muss ständig das ganze Gerät verleihen. Auch ein Verkauf (z.B. Flohmarkt, eBay) scheint nicht möglich.
Ärgerlich auch, dass es anscheinend kein PDF unterstützt.
Trotz oder gerade wegen dieser Mängel ist der Preis im Moment noch der größte Kritikpunkt. Ein Einstiegsangebot für 50$ inkl. 5 Bücher wäre da wesentlich interessanter. Amazon sollte sich vielleicht das Rasierklingen-Geschäftsmodell noch einmal anschauen, gerade weil das Gerät eine sehr geschlossene Plattform (Content muss von Amazon kommen) zu sein scheint.
Denkt nicht andauernd nur “Buch” - obwohl das auch eine sinnvolle Anwendung ist, wenn man nicht immer zum Beispiel alle Bände vom Herrn der Ringe mit sich rumschleppen will.
Zeitschriften und Zeitungen sind für mich der Knaller auf dem Ding. Wenn ich zum normalen Abopreis, inklusive Wireless Delivery, den wöchentlichen Spiegel darauf kriegen kann - Hossa! Dann hab ich immer meine wichtigsten Zeitschriften (mehrere Ausgaben) in der Tasche.
Und diese E-Ink-Displays sind phänomenal, muß man real gesehen haben. Ist fast wie Papier. Ein billig gedrucktes Taschenbuch liest sich unschärfer.
Schon mal ein guter Ansatz und vor allem bei Nachschlagewerken sehr interessant, allerdings muß es optisch noch gefälliger werden, auch für PDF nutzbar sein und wenn möglich DinA4 und irgendwann Farbe darstellen können. Potential ist da, man muß das Ganze nur noch weiterentwickeln.
Passt gut in meine Sammlung von “Vergeblichen Versuchen die Welt zu revolutionieren” Geräte. Dort liegen schon diverse Newtons, Palms, etc. Ich hoffe mal stark, dass mein iPhone nicht auch da endet. Was lernen wir daraus? Kaufe kein Gerät was ich selbst gekauft habe
Irgendwie hat “PoD mk ultra” vor mir alles gesagt, was ich mir beim Anblick des Dings auch gedacht habe… aber hey, das erste Telephone war auch hässlich
Gebrauchsanleitung
Die Suchfunktion (direkt hier drunter) findet alles, was ich je zu Themen wie Jugendschutz, VGA-Kabel oder anderen Begriffen gesagt habe. Ein FAQ findet man in der Leiste oben. Kommentare werden nicht freigeschaltet, wenn sie nichts neues beitragen oder reinen Blödsinn erzählen. Dieses Blog ist eine private Veranstaltung und keine Firmeninformation von Microsoft - siehe Impressum.
gabs in star trek schon vor über 40 jahren.schöne neue welt.
ja geiles teil! aber man muss halt auch viel lesen damit sich das rentiert
399,- - laut Spiegel.de ein symbolischer Preis (der erste IPod kostetete auch soviel) - für mich deutlich zu hoch, da bleibe ich bei der altmodischen Variante und warte auf ein günstiges Gerät (maximal 50,-!).
Ein Erfolg wird es aber mit Sicherheit, die digitalisierung des Buchdrucks hat begonnen
Finde das Konzept auch sehr spannend, die Handhabung, das Display, die Batterielaufzeit und vor allem die im Preis mit inbegriffene Wireless-Belieferung klingen prima. Mich würde Kindle vor allem wegen der Möglichkeit Blogs, Magazine und Tageszeitungen abonnieren zu können interessieren. Schade, dass es bislang noch keine Details für einen Produktlaunch außerhalb der USA gibt. Gleichzeitig frage ich mich jedoch ob man mit einem US-Kindle auch im Ausland Bücher kaufen kann? Auf der Amazon-Seite und im Netz habe ich dazu bislang noch keine Infos gefunden. Der Preis von $399 geht auf jeden Fall in Ordnung…
Der Preis (399$) ist extrem teuer und rentiert sich nur, wenn man unterwegs sehr viel lesen will. RSS-Feeds lassen sich über das Handy auch jederzeit abrufen, der Zeitschriftenbonus fällt somit auch weg. Da ist dann wirklich die Frage, wie viele Informationen ein Mensch täglich konsumieren will, damit es sich lohnt.
Auch die Bedienung finde ich gewöhnungsbedürftig. Gerade bei Fachliteratur muss man viel hin und her wälzen, mit diesem Gerät wohl ein wenig umständlich (Lesezeichen?). Und Wikipedia ist im Studium auch nicht immer die beste Informationsquelle. Andererseits schrumpft der riesige Rucksack voller Fachbücher auf rückenschonende 283,5 Gramm und die Rennerei in Bibliotheken, wo dann doch das gewünschte Buch erst bestellt werden muss, entfällt. Erstmal abwarten!
Mann, davon habe ich jahrelang geträumt. Endlich nicht mehr vier, fünf Bücher mit in den Koffer packen, immer und überall lesen ohne ein klobiges Buch mitzuschleppen, gerade bei Neuerscheinungen, die es nur gebunden gibt, eine echte Erleichterung. Also wenn das Gerät nach Deutschland kommt und nicht 1:1 umgerechnet wird könnte ich auf jeden Fall schwach werden.
es gehört ja nicht viel dazu auf die idee zukommen so ein gerät zu bauen, aber es wurde mal zeit das das jemand umsetzt - jedoch sollte man sich so schnell wie möglich darum kümmern das produkt etwas anspruchsvoller zu gestallten - sieht wirklich wie ein taschenrechner von 1960 aus. 100 dollar wären jedoch angemessener für das gerät - und der content ist auch viel zu teuer - sollte wenigstens billiger sein als die gedruckte form
jetzt müßte das teil nur noch wasserfest sein, damit ich auch in der wanne lesen kann
Blogs kosten 0.99$, das kann durchaus ein wenig teuer werden
RSS Feeds kann man auch nur die lesen, die amazon im “Angebot” hat
mal gucken, wie das hier in Deutschland ablaufen soll
Ich finde das Teil ziemlich hässlich und möchte um keinen Preis den Charme eines echten Buches missen. Lesen am Bildschirm reicht mir schon völlig auf Arbeit. So richtig toll für die Augen soll das ja auch nicht sein.
Sehr nett aber zu teuer.
Für 20€ würde ich es kaufen.
Ansonsten kaufe ich lieber weiterhin Bücher.
Klasse, gerade für Zeitungen ist das super. Hoffe mal, das Teil ist bald hier zu erwerben.
@Jorl: das hat mit dem Lesen am Monitor nichts zu tun. Diese Teile lesen sich wie echtes Papier. Am Monitor - und ist er noch so gut - lese ich auch nicht gerne lange.
Hmmmm also wenn du nicht so überzeugt gewesen wärst, hätte ich allein vom ersten Foto von dem Ding her weggeschaut. Sieht hässlich aus und scheint vor allem ein reines Plastikding zu sein. Aber ich hab mir dann halt mal die Videodemo angeschaut … aber ich bin ehrlichgesagt nicht überzeugt. Der Eindruck vom Foto täuscht nicht, alles Plastik-Zeug … die Tasten wirken schlecht bedienbar und generell gefällt mir die Bedienung irgendwie nicht. Insgesamt auch viel zu klobig … also nein, das würde ich mir nicht kaufen. Auch nicht um 100 $. Nicht mein Ding.
Ich sehe bei dem Kindle kaum Vorteile, dafür jedoch jede Menge Nachteile:
- das Gefühl ein Buch zu lesen bleibt aus
- eine Regalwand voller Bücher sieht schicker aus als ein Kindle auf dem Nachttisch, das selbe Problem wie bei herunterladbarer Musik.
- man wirkt extrem nerdig wenn man auf so einem Teil ein Buch liest
- das Gerät ist extrem teuer
- die eBücher sind in den USA kaum günstiger als die gedruckte Ausgabe, Amazon wirbt auch mit Einsparungen die so nicht existieren (Kindle-Ausgabe eines Buches 9,99$, Hardcover-Ausgabe Listenpreis 35$ - bei Amazon kostet das Buch jedoch als Hardcover nur 19,99$, man spart also deutlich weniger als beworben - bei Softcovern spart man kaum etwas
- Buchpreisbindung - das was an einem Buch zählt ist imho der Text, also müsste auch bei elektronischen Texten weiterhin die Buchpreisbindung gelten - das heißt in Deutschland spart man bei eBüchern gar nichts.
- kann kaputt gehen - damit in der Badewanne zu lesen ist Wahnsinn - und ein Buch als eBuch UND gedruckt kaufen um es am Strand und in der Badewanne zu lesen ist dämlich.
- für Fachbücher eignet es sich mal gar nicht, sobald auch nur ein farbiges Diagramm darin enthalten ist darf man raten welche Grauschattierung denn nun das Palisadenparenchym darstellen soll oder die Wachstumsrate von 1973.
- mal wieder werden diverse Berufsgruppen arbeitslos
Die einzigen Vorteile sehe ich darin, große Mengen Belletristik mit sich zu führen, z.B. bei langen Reisen (während der man mehr als 3 Bücher schafft, denn 400$/€ (als ob wir was vom Eurokurs haben werden wenn das hier eingeführt wird) ausgeben um 2mal im Jahr im Koffer den Platz von 2 Büchern zu sparen finde ich etwas krank, das lohnt sich echt erst ab einem Monat oder auch z.B. bei einem einjährigen Aufenthalt im Ausland, wo man nicht an deutschsprachige Literatur/Zeitungen kommt.
Und der meiner Meinung nach größte Vorteil ist das klitzekleine Nebenfeature des Kindle, überall drahtlos auf Wikipedia zugreifen zu können, für mich wäre das so ziemlich der einzige Kaufgrund.
Also als eBook Fetischist - soweit verfügbar kaufe ich mir Bücher in digitaler Form - freue ich mich auf das Gerät. 800×600. Wow.
Aber - keine Farben? Naja, ok. 300us$? Mein zugegeben kleinerer PocketPC (mit dem ich mehr als nur lesen kann) hat mich nur um 200€ zurückgeworfen - da hoffe ich doch auf einen symbolisch kleineren Preis.
Eine nette Weiterentwicklung der (ja nicht ganz neuen) eBook-Reader ist das Ding ja schon, aber mal ehrlich, was mich abschreckt, ist nicht so sehr der Geräte-Preis, als vielmehr die “Buchbindung”. Wenn ich jetzt einen Roman gelesen habe, kann ich ihn schnell wieder verkaufen, tauschen, verschenken oder auch nur mal den Eltern/Geschwistern/Freunden leihen.
Fürs Studium finde ich das Teil auch völlig ungeeignet, wenn ich an meine über und über mit Notizen/Unterstreichungen versehenen Wälzer denken, aus denen an allen Ecken und Enden kleine PostIts rausgucken. Und mit “hmm das stand doch irgendwo im 2ten drittel” ist es da wohl auch vorbei.
In Europa erhältliche Alternativen wären das Bookeen Cybook3 sowie der iRex iLiad (In den USA gäbe es da noch den Sony Reader PRS-505).
Der iRex ist overall besser aber auch teurer, und das Cybook hat den Vorteil, dass es nicht auf die Infrastruktur von Amazon angewiesen ist.
RSS-Feeds hört sich zwar gut an, aber die Feeds müßen erst von Amazon abgesegnet werden, ausserdem basiert das Netzwerk auf EVDO, sprich die Infrastruktur ist kaum vorhanden. Ausserdem müßen viele Datentypen erst von Amazon konvertiert werden (kostenlos per PC, über Amazon selbst gegen Geld), damit sie laufen. -> DRM noch und nöcher. Dafür ist allerdings das Angebot an Büchern recht groß…
Mir wäre es 30-40 Eus wehrt. Mehr nicht.
Sehr interessant. Werde ich definitiv im Auge behalten.
Die einzige Sache die ich suboptimal finde, ist der S/W Bildschirm. Sicherlich hervorragend wenn es um das einfache lesen von Unterhaltungslektueren und Zeitungen geht, aber Fachliteratur mit bunten Grafiken, Zeichnungen und Bildern ist damit leider raus.
Für 399 bekomme ich hässliches Plastik und einen Haufen Knöpfe? Das Bedienkonzept der Zukunft sieht gewiss anders aus, siehe iPhone…
Das einzige, was ich an dem Gerät gut finde, ist die anscheinend sehr gute Lesbarkeit und das kabellose Aufladen mit Inhalten.
Hier mal die Kritikpunkte:
399$? Das sind schon mal eine ganze Menge Bücher, die man dafür kaufen kann. Und die Bücher selber sind für ~10$ auch nicht gerade günstig, zumindest wenn man es mit Taschenbüchern vergleicht. Bei Fachbüchern könnte es sich lohnen, da diese ja oft auch nur in kleinen Auflagen gedruckt werden. Allerdings kann man da sicherlich keine Anmerkungen im Text machen oder gar schnell mal ein paar Seiten ausdrucken (=kopieren)?
Außerdem ist es ein elektronisches Gerät, bei manchen Einsatzzwecken (Strand/Urlaub wurde hier z.B. schon erwähnt) sicherlich problematisch, besonders bei dem Preis.
Außerdem kann man die eBooks nicht verleihen (viele Bücher hier werden von mehreren Leuten in der Familie gelesen), oder man muss ständig das ganze Gerät verleihen. Auch ein Verkauf (z.B. Flohmarkt, eBay) scheint nicht möglich.
Ärgerlich auch, dass es anscheinend kein PDF unterstützt.
Trotz oder gerade wegen dieser Mängel ist der Preis im Moment noch der größte Kritikpunkt. Ein Einstiegsangebot für 50$ inkl. 5 Bücher wäre da wesentlich interessanter. Amazon sollte sich vielleicht das Rasierklingen-Geschäftsmodell noch einmal anschauen, gerade weil das Gerät eine sehr geschlossene Plattform (Content muss von Amazon kommen) zu sein scheint.
Auch interessant zu lesen:
http://diveintomark.org/archives/2007/11/19/the-future-of-reading
(gefunden bei vowe.net)
Denkt nicht andauernd nur “Buch” - obwohl das auch eine sinnvolle Anwendung ist, wenn man nicht immer zum Beispiel alle Bände vom Herrn der Ringe mit sich rumschleppen will.
Zeitschriften und Zeitungen sind für mich der Knaller auf dem Ding. Wenn ich zum normalen Abopreis, inklusive Wireless Delivery, den wöchentlichen Spiegel darauf kriegen kann - Hossa! Dann hab ich immer meine wichtigsten Zeitschriften (mehrere Ausgaben) in der Tasche.
Und diese E-Ink-Displays sind phänomenal, muß man real gesehen haben. Ist fast wie Papier. Ein billig gedrucktes Taschenbuch liest sich unschärfer.
Schon mal ein guter Ansatz und vor allem bei Nachschlagewerken sehr interessant, allerdings muß es optisch noch gefälliger werden, auch für PDF nutzbar sein und wenn möglich DinA4 und irgendwann Farbe darstellen können. Potential ist da, man muß das Ganze nur noch weiterentwickeln.
Passt gut in meine Sammlung von “Vergeblichen Versuchen die Welt zu revolutionieren” Geräte. Dort liegen schon diverse Newtons, Palms, etc. Ich hoffe mal stark, dass mein iPhone nicht auch da endet. Was lernen wir daraus? Kaufe kein Gerät was ich selbst gekauft habe
hmm, wie willste lesen wenns dunkel ist ?
Der Iliad ist besser: http://www.irextechnologies.com/products/iliad
1. Nur ein S/W Bilschirm
2. Kein Touchscreen
3. Viel zu gross
4. Extrem hässlich
Irgendwie hat “PoD mk ultra” vor mir alles gesagt, was ich mir beim Anblick des Dings auch gedacht habe… aber hey, das erste Telephone war auch hässlich