Besser Lesen bildet…

Von Boris, Di, 10. Jun 2008 11:46

Ha! Ich habs auf die Leserbriefseite des 360 Live Magazins gebracht! Und zwar als Bock, der zum Gärtner gemacht wurde.

Der dort schreibende “Journalist” versucht auf Seite 72 tatsächlich an den Haaren herbeizuziehen, daß es vielleicht an mir persönlich liegen könnte, wenn Spiele wie Dead Rising nicht für Xbox 360 in Deutschland erscheinen. Klasse, wußte gar nicht, daß ich so eine Macht habe!

Liebe Leute, bevor ihr nochmal einen solchen ausgemachten Schwachsinn schreibt empfehle ich Euch vier Dinge:

  • Unabhängig recherchieren. Dann kriegt man raus, daß es eine weltweite Microsoft-Richtlinie ist, in jedem Land nur Spiele für Xbox 360 veröffentlichen zu lassen, die eine dort geltende Alterseinstufung bekommen haben. Diese Richtlinie hat die Microsoft Corp in USA gemacht und in die Publisher-Verträge geschrieben. Und niemand in Deutschland.
  • Wenn nicht unabhängig, dann mal mein Blog lesen. Da hab ich inzwischen eine eigene Seite zur Klarstellung, genau wegen solchen fehlgedachten Forums-Postings. Und damit man die nicht in der Titelseite suchen muß, hier doch glatt ein Link dazu!
  • Oder zumindest mein dort gebrauchtes Zitat mal genau lesen. Da steht “Ich habe volles Verständnis dafür, wenn die Jugendschutz-Behörden in Deutschland das hier nicht zulassen wollen”. Langsam lesen, hier mal dekonstruiert: VERBIETEN tun Behörden. ICH als Privatperson habe dafür Verständnis. Wie jemand diesen Satz zitieren kann, aber dann wirklich impliziert, ich hätte irgendwas mit dem Verbot zu tun, entzieht sich völlig meinem Verstand. Und es ging wohlbemerkt um einen Titel, den die Staatsanwaltschaft Hamburg nach §131 StGB hat beschlagnahmen lassen und nicht um einen “harmlosen” Wald und Wiesen Shooter.
  • Anrufen, Mailen oder Rauchzeichen senden. Die Redaktion hat sich in der Vergangenheit bei mir beschwert, wenn sie mit anderen Microsoft-Mitarbeitern nicht zufrieden waren, also kennen die meine EMail-Adresse bestimmt. Dann hätte ich ihnen ein freundliches Statement zum Thema gegeben, statt jetzt hier schimpfen zu müssen.

Ich weiß, das Leben ist hart, die Redaktionen sind klein, der Termindruck ist hoch. Trotzdem sollte man vielleicht irgendwo ein klein bisschen Information herholen (das nennt man “Recherche”), statt einfach nur einem Forums-Poster gefallen zu wollen.

21 Antworten für “Besser Lesen bildet…”

  1. fuxx1.0 sagt:

    Solange sich die selbsternannte “Fach”-Literatur zum Thema Videospiele immer noch damit beschäftigt, sich über den Jugendschutz aufzuregen und darüber, dass einige gewaltgeile Spieler ihre Phantasien nicht in einem bestimmten Spiel ausleben können, welches nicht in Deutschland erscheint, aber problemlos importiert werden könnte, solange werden die Videospiele nie Teil der Welt der Erwachsenen werden, sondern immer noch belächelt, verteufelt und schief angeschaut werden. Und ich kann das in manchen Fällen den Schief-Anschauern noch nicht mal übel nehmen.

  2. buzzybee sagt:

    Als Chefredakteur des betreffenden Magazins freue ich mich zwar über Werbung für 360 Live, darf aber vielleicht trotzdem gerade mal was gerade rücken. Ich versteh ehrlich gesagt den “Aufreger” nicht, denn wir bemühen uns beim betreffenden Beitrag eines LESERS auf den LESERBRIEF-Seiten doch sogar um Verständnis für die Positionen von Boris einerseits und Microsoft andererseits. Hier der Original-Auszug:

    [HEADLINE]
    Bock zum Gärtner?
    [BODY LESER]
    Habe ein bisschen in dem Blog von Boris Schneider Johne, dem Produktmanager Xbox Deutschland, gelesen. Was er zum Thema Jugendschutz zu sagen hat, lässt mich vermuten, dass Microsoft den Bock zum Gärtner gemacht hat. Er antwortet auf die Aussage »Dead Rising ist doch lustig und nicht brutal « folgendes: »Vielleicht ist genau dieses das Problem? Wesen auf brutale Weise töten macht Spaß? Ich habe volles Verständnis dafür, wenn die Jugendschutz-Behörden in Deutschland das hier nicht zulassen wollen. « Der Mann würde zu Nintendo passen.
    [BODY ANTWORT]
    Boris Schneider-Johne steht mit seiner Meinung zum Thema Jugendschutz und ausufernde Darstellung von Gewalt in Videospielen sicher nicht alleine da. Auch wir finden den Trend Richtung Gewalt statt Gameplay als befriedigendes Element nicht in Ordnung. Allerdings ist es offensichtlich problematisch, dass der Produktmanager für Xbox 360 öffentlich solche Thesen vertritt und damit den Eindruck schürt, er könne darüber bestimmen, dass bestimmte Spiele aufgrund seiner persönlichen Auffassung nicht den Weg nach Deutschland finden. Sagen wir’s diplomatisch: Man sollte annehmen, dass derart weit greifende Entscheidungen in einem so großen Unternehmen wie Microsoft nicht von einem Einzelnen getroffen werden.

  3. DerOutlaw sagt:

    So langsam aber sicher komme ich zur selben Meinung wie “fuxx 1.0″ .

    @Boris:
    Wie wär’s mit ner Gegendarstellung im Heft selbst? ;-)

  4. sonnendeck sagt:

    @ buzzybee das ist glaube ich keine gute Werbung hier für dein Magazin mit solchen Äusserung, ich glaube du hast die Kernaussage komplett nicht verstanden oder willst es nicht, Jugendschutz hat was mit dem Schutz der Jugend zu tun und da ist ein Weigerung der USK ziemlich legitim bei dem Spiel und Boris Aussage dazu bezog sich darauf. Was du verstanden haben willst in der Aussage und ich kann keine Äusserung zu einem generellen Verbot bzw Beschlagnahmung lesen ist ein riesig grosser Unterschied, macht mich auch irgendwie frustriert das nicht mal mehr schreibende Zunft den Unterschied zwischen Jugendschutz und Zensur kennt, denn der Verbot solcher Spiele für den allgemeinen Verkaufsverbot auch an Erwachsende hat sowas von gar nix mit dem deutschen Jugendschutz zu tun da greifen formal juristisch ganz andere Mechanismen …

  5. buzzybee sagt:

    @fuxx 1.0: Völlig einer Meinung. Ich halte mal gar nichts davon, ständig nur an USK und Co. rum zu nörgeln. Würde mir in letzter Zeit eher mal wünschen, dass die Industrie das eine oder andere Gamedesign hinterfragt. Sowas in der Art schreiben wir auch immer wieder im Heft. Aktuell zum Beispiel bei GTA IV im Test, das darf ich an der Stelle vielleicht mal erwähnen.

  6. Grinder sagt:

    Die Antwort auf den Leserbrief ist doch unbefriedigend. Wo “schürt” Boris “den Eindruck, er könne darüber bestimmen, dass bestimmte Spiele… nicht den Weg nach Deutschland finden.”?

    Der komplette Blog fällt doch in die Kategorie “privater Spaß”, wie Boris auch immer wieder betont. Wer da auf Grund der privaten Meinung von Boris tatsächlich annimmt, dass er in der Lage ist, solche weitreichenden Entscheidungen zu treffen, sollte vielleicht nochmal einen Lesekurs bei der örtlichen VHS buchen.

  7. Dr. Strangemind sagt:

    Dazu kann man stehen wie man will, ich persönlich empfinde ein sterben nach einem Atomschlag, wie in Call of duty 4, weitaus brutaler als sämtliche Comedy-behafteten verstümmelungen in Dead rising!

  8. Lain sagt:

    Hier liegt denke ich nur ein Missverständnis vor. Der Knackpunkt ist doch dieser Satz hier: “Man sollte annehmen, dass derart weit greifende Entscheidungen in einem so großen Unternehmen wie Microsoft nicht von einem Einzelnen getroffen werden.” Man kann den einmal so verstehen, dass das ein Mann alleine nicht entscheiden SOLLTE – so hat es denke ich Boris verstanden. Man kann es aber auch so verstehen, dass es wohl kaum an dem was Boris sagt liegen dürfte, da sich das Magazin nicht vorstellen kann, dass ein einzelner solche Entscheidungen trifft bei einem großen Konzern wie Microsoft.

    Wo ich das Magazin auch kritisieren muss ist am Satz davor: “Allerdings ist es offensichtlich problematisch, dass der Produktmanager für Xbox 360 öffentlich solche Thesen vertritt und damit den Eindruck schürt, er könne darüber bestimmen, dass bestimmte Spiele aufgrund seiner persönlichen Auffassung nicht den Weg nach Deutschland finden.” Wenn man den Blog verfolgt, so weiß man eigentlich, dass er auch nie den Eindruck macht, er könne darüber entscheiden. Im Gegenteil betont er immer wieder, dass das seine private Meinung sei und nix anderes, und dass dieser Blog als solches eine Privateranstaltung ist und nichts mit Microsoft zu tun hat sieht man sogar rechts oben auf jeder einzelnen Seite in der Gebrauchsanweisung. Was kann man daran kritisieren, wenn ein Privatmensch in einem privaten Blog seine private Meinung äußert, immer betonend, dass die Regelung aber nicht von ihm, sondern von MS stammt und das eigentlich einem Xbox-Magazin ja wohl auch klar sein dürfte (ich meine mal ehrlich, wäre doch LÄCHERLICH wenn ihr das nicht wüsstet vom Magazin, dass das ne generelle Konzernentscheidung ist!).

  9. Yoshi sagt:

    Die idiotische Richtlinie von Microsoft ist aber wirklich unverständlich. Warum war bei der Condemned 2 Demo die ersten paar Wochen keine IP-Sperre drin, bei Ninja Gaiden II und Bourne wurde aber sofort eine IP-Sperre eingebaut.
    Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass die Spiele nicht auf dem deutschen Marktplatz erscheinen, für die IP-Sperre hab ich aber überhaupt kein Verständnis. Man kann es auch übertreiben mit dem Jugendschutz.

    Der wahre Schuldige ist aber die deutsche Gesetzgebung und nicht Microsoft Deutschland.

    Trotzdem, macht es den paar 360 Fans hier in Deutschland doch nicht noch schwerer. Ist schon blöd genug sich die Spiele immer aus dem Ausland importieren zu müssen.
    Ich würde Ninja Gaiden II gerne mal anspielen.

    Nicht jeder mit einer Deutschlandflagge am Auto ist ein Nationalist und nicht jeder Gears of War Spieler ist ein Gewaltfetischist.
    Mehr Toleranz wagen, Deutschland!

  10. daniel c w sagt:

    Also dem was “fuxx 1.0″ geschrieben hat, kann ich auch nur zustimmen.

    Und nach dem Lesesn der Antwort weiß ich nur eins:
    Anschienend könne immmer Leute nciht kapieren, dass dies Boris privater Blog ist und nicht der von Microsoft.
    Das ein Redakteur/Journalist eines Spielemagazins, dies nicht kapiert und deshlab auch nicht weitervermittelt, halte ich für “offensichtlich problematisch”

    p.s.: ich denke auch, dass Boris gut zu Nintendo passt. (So wie Nintendo-Fan Peter Moore)

  11. Duncan_Idaho sagt:

    @buzzybee

    Sorry, aber das bestätigt den Artikel von Boris. Sowas ist einfach nur schlechter Journalismus und hat nicht mal was mit Recherche zu tun. In der Regel gehört es zum Grundwissen eines guten Journalisten aus diesem Fachbereich, daß das was da geschrieben wurde ausgemachter Unsinn ist.

    Ihr wisst wenigstens, daß ihr wenn ihr euer Ansehen noch etwas retten wollt lieber eine Gegendarstellung in einer der nächsten Ausgaben drucken solltet? Falls nicht, reiht ihr euch in die leider lange Reihe der verantwortungslosen Blätter der Computerpresse ein.

  12. Zeny sagt:

    Nein buzzybee, das war keine Werbung für euer Magazin. Ihr habt ja immer noch nicht verstanden, worums Boris geht.

  13. derKlaus sagt:

    Hallo buzzybee,

    ich persönlich verstehe nicht, wie man in diese Aussage »Vielleicht ist genau dieses das Problem? Wesen auf brutale Weise töten macht Spaß? Ich habe volles Verständnis dafür, wenn die Jugendschutz-Behörden in Deutschland das hier nicht zulassen wollen. « hineininterpretieren kann, daß der Xbox Produktmanager die Macht über einen DE-Release bei Spielen hat.

    Wenn wir das Spiel weiterspielen können wir ja auch mal die antwort Interpretieren:
    Sagen wir es diplomatisch: Man sollte annehmen, dass derart weit greifende Entscheidungen in einem so großen Unternehmen wie Microsoft nicht von einem Einzelnen getroffen werden.
    Das bedeutet dann ja wohl:
    Wir gehen davon aus, daß Herr Schneider-Johne auswürfelt, was in DE rauskommt und was nicht, sagens aber nicht deutlich, um einer Unterlassungsklage bzw. Gegendarstellung zu entgehen.

    Ansonsten kann ich mich auch nur fuxx1.0 anschließen: was ich den letzen 20 Jahren bezüglich Videospielern mitbekommen habe, ist echt heftig, vor allem wenn ich mir ansehe, wie sich der Anspruch an Speile verschoben hat. Blut und Gewalt ist gestiegen, Innovationen und ausgeflippte Ideen sucht man mit der Lupe….

    Gruß0
    derKlaus

  14. Breitnerspaul sagt:

    Nix für ungut buzzybee, aber nur mit ganz, ganz viel Fantasie kann man in Boris’ Aussage hineininterpretieren, dass sie den Eindrück schürt, als könne er mitbestimmen, welche Spiele bei uns erscheinen und welche nicht.
    Diese Interpretation habt ihr garantiert exklusiv.

  15. troschan sagt:

    Grundsätzlich finde ich die Antwort auf den Leserbrief okay, aber der letzte Satz zerstört diesen Eindruck.

    Denn dieser suggeriert, dass die Redaktion der Ansicht ist, dass Boris alleine entscheidet was erscheint und was nicht. Genau dies wird einen Satz davor korrekt dargestellt: “…es schürt den Eindruck, dass…”

    Grundsätzlich stimme ich zu, dass es schade ist, dass viele Spiele auf übermässige Gewalt setzen um sich zu verkaufen. Allerdings finde ich es auch schade, dass erwachsene Spieler nicht dass Spielen können und dürfen was Sie wollen und das MS in D die Games nicht supported. Sicherlich ist dies auch der Politik geschuldet, grundsätzlich sollte aber an unsere Politiker herangetragen werden, dass der Wichtige Jugendschutz nicht verhindern sollte, dass erwachsene Gamer an Spiele rankommen.

  16. Irgendwie scheinen hier alle gegenseitig aneinander vorbei geredet/geschrieben/gelesen zu haben.

    Im 360 Live Magazin versucht niemand auf Seite 72 tatsächlich an den Haaren herbeizuziehen, daß es vielleicht an Boris persönlich liegen könnte, wenn Spiele wie Dead Rising nicht für Xbox 360 in Deutschland erscheinen – das sieht man sofort bei der Lektüre der Antwort auf den Leserbrief.

    Andererseits hat Boris auch nirgendwo in seinem Jugendschutz-Beitrag den Eindruck geschürt, er könne darüber bestimmen, dass bestimmte Spiele aufgrund seiner persönlichen Auffassung nicht den Weg nach Deutschland finden – auch das ist eindeutig beim Lesen.

    Insgesamt eine ziemliche seltsame Angelegenheit.

  17. sonnendeck sagt:

    Ich glaube hier kapieren auch die wenigsten das ein Verbotverfahren überhaupt nichts mit Jugendschutz zu tun hat. Der Jugendschutz kann ein Auslöser sein, für den Verbot bedarf es eine Amtshandlung bei einem Gericht und nicht die Einstufung der USK oder sonst irgendwelchen selbst Ernannten Jugendschützer die sich in der Medienlandschaft rum tümmeln, ein Verbotsverfahren endet dann in einem Verbot bei Spielen wenn die Richter befinden, das dieses Spiel meist eine Verachtung der Menschenwürde gemäss des Grundgesetztes darstellt oder was auch gerne kassisert wird wenn verfassungsfeindliche Symbole verwendet werden, das ist dann auch mal vorläufig. Wer denn nun will das Dead Rising wieder in Deutschland frei verkäuflich ist, hätte gegen diese Amtshandlung des Gerichtes in der nächsten hören Instanz vielleicht mal Einspruch erheben sollen, damit hätte sich das Xbox Live Magazin vielleicht mal hervor tun sollen….. aber der Boris kann da nix für ausser er ist noch nebenher Richter.

  18. buzzybee sagt:

    Danke, JohnnyWohlfahrt! Was bitte niemand aus den Augen verlieren sollte: kaum einer unserer Leser kennt bei der Lektüre der Leserbrief-Seiten Boris aktuellen Eintrag und die Kommentare hier. Wenn man den Leserbrief bzw. unsere Antwort also unbelastet von hochkochenden Gefühlen und ähnlichen Vorbelastungen liest, fühlt sich´s doch ziemlich neutral an – so ist´s jedenfalls gedacht.

    Eines noch zu unserem Antwortsatz “allerdings ist es offensichtlich problematisch, dass der Produktmanager für Xbox 360 öffentlich solche Thesen vertritt”: Offensichtlich findet unser Leser einige von Boris Aussagen problematisch, sonst würde er nicht schreiben. Allein das rechtfertigt unsere Antwort. Der Leser ist im übrigen nicht allein. Ich lade gerne in unser Magazinforum ein. Dort haben viele weitere Leser vor einigen Wochen Boris’ Blog-Zitate gesammelt und nörgeln. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber das ist doch normal und völlig okay, das ist halt das Internet! Ich finds jedenfalls grad gut, wenn Dinge mal angesprochen werden, wenn jemand seinen persönlichen Standpunkt offenherzig vertritt. Boris macht das mit seinem sehr empfehlens- und lesenswerten Blog, und meine Wenigkeit bemüht sich in 360 Live um ähnliches.

    @Sonnendeck: Völlig richtig, hier fehlt es oft an Sachkenntnis. Deshalb schildern wir immer wieder mal aktuelle Zusammenhänge zwischen Industrie und Jugendschutz-Gesetzgebung. Neulich zum Beispiel die Vorgänge, die zur zwar späten, aber letztlich doch erfolgreichen USK-Einstufung von Viking geführt haben.

  19. derKlaus sagt:

    Hallo BuzzyBee,

    ich denke ich hab mich missverständlich ausgedrückt gehabt:
    Klar ist das eine Interpretation des Lesers, nicht Eure. Spricht ja eigentlich für eine Lebhafte Phantasie :)

    Das Ganz große Thema dabei ist halt, wie interpretiert dann Eure Antwort? Das wollte ich mit meinem Post darlegen.

    Ich persönlich kann nur vorschlagen (eigentlich wäre das was für alle Computer und Videospielzeitschriften) dem Thema Altersfreigabe und Jugendschutz eine ständige Rubrik einzuräumen. Das klingt vielleicht bescheuert, aber was würde denn dagegen sprechen, eine Erklärung für die Themen USK/FSK, Indizierung, Bschlagnahmung, JK-Prüfung und ähnliches einzuräumen? Das könnte ähnlich wie ein Impressum in jeder Ausgabe erscheinen, oder aber bei Newsartikeln oder Reviews zu Spielen, die einer Prüfung erliegen könnten als Link mit angegeben werden. Klar findet man die dementsprechenden Infos, wenn man ein paar Minuten googelt, aber meist in bestem Amtsschimmeldeutsch, was keiner versteht.
    Man kann von der USK halten was man will, solange man in DE wohnt geht nichts dran vorbei. Ich kann Sony, Microsoft und Nintendo durchaus verstehen in Ihrer Releasepolitik. Daher ist es wichtig, eine gezielte Inforamtionspolitik zu betreiben. Und das sollte nicht einer Regierung überlassen werden, die von der Thematik gelinde gesagt keine Ahnung hat.

    Grüße
    derKlaus

  20. sonnendeck sagt:

    @ buzzybee na dann tut doch mal was, ich verstehe das immer nicht euch laufen print seitig in scharen die Leser weg. Auf der anderen Seite führt ihr immer irgendwelche Pseudo Kriege gegen den “härtesten” Jugendschutz der Welt, das wird dann immer schön vermengt, mit so Mediengestallten wie den Herrn Pfeifer. In den meinsten Games Medien wird sich über sein Institut brüskiert, aber der wahre Grund immer nicht genannt, das dieses Kriminologische Institut eigentlich hinter der Finanzmitteln der USK her ist. Warum gründen denn nicht mal alle Verlage die Spiele Magazine verlegen mit der Industrie ein Intressent Verband, der den Leuten Computerspiele erklärt warum die nicht in die Schmuddelecke gehören. Das dies eine Kunstform gleichberechtigt mit Filmen, Büchern und Bildern ist. Es hilft uns gar nix wenn wir uns immer gegenseitig hier oder anders wo in die Tasche jammern, das bekommt Oma Schmitz und Onkel Schubert rechts um die Ecke nicht mit, die lesen nur was die SZ oder die Bild schreiben oder das ZDF, RTL oder sonst irgendwelche Sender bringen. Aber wir als Spieler können kaum etwas machen ausser für das Hobby oder das Laster werben wie immer man das sehen will, in unserer Umgebung, das ist eure Chance ergreift sie mal langsam, sonst greifen die Leute bald lieber zu Porno Magazine als zu Gamesmagazinen, weil sie keine Lust haben als potenzieller Soziopath in der Gesellschaft zu gelten wenn sie zu Kasse gehen.

  21. sonnendeck sagt:

    ach einen Nachtrag habe ich noch der Deutsche Kultur Rat hat euch doch schon die Hand gereicht, das Spiele ein Kultur und Kunstform darstellen, aber macht mal was um endlich Spiele aus der gesellschaftlichen Büsserstellung rauszubekommen, bei Aktionen bin ich bestimmt dabei, aber zu organisieren keine zeit….

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