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	<title>Kommentare zu: Bayern und Alkohol</title>
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	<description>Abenteuer (nicht nur) im Konsolenmarketing</description>
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		<title>Von: Winkeladvokat</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16301</link>
		<dc:creator>Winkeladvokat</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 08:34:43 +0000</pubDate>
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		<description>Wie? Noch kein einziger Post zur &quot;Bierzeltrede&quot; Becksteins? Dabei kann auch ich mir - obwohl die Behauptung faktisch richtig sein mag, wenn man von sechs bis sieben Stunden Verweildauer ausgeht - bei derartiger Kommunikationskunst nur verzweifelt an den Kopf greifen...

Aber nur noch als Anmerkung: Haben Sie, Herr Schneider, mitbekommen, wie entschieden (!) die SPD es von sich weist, die angesprochenen strengen Maßnahmen gegen Alkohol eingefordert zu haben...? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie? Noch kein einziger Post zur &#8220;Bierzeltrede&#8221; Becksteins? Dabei kann auch ich mir &#8211; obwohl die Behauptung faktisch richtig sein mag, wenn man von sechs bis sieben Stunden Verweildauer ausgeht &#8211; bei derartiger Kommunikationskunst nur verzweifelt an den Kopf greifen&#8230;</p>
<p>Aber nur noch als Anmerkung: Haben Sie, Herr Schneider, mitbekommen, wie entschieden (!) die SPD es von sich weist, die angesprochenen strengen Maßnahmen gegen Alkohol eingefordert zu haben&#8230;? <img src='http://www.dreisechzig.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Blizado</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16263</link>
		<dc:creator>Blizado</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 00:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>Also zu dem Artikel fällt mir jetzt echt nichts mehr ein, das ist echt der absolute Hammer wie hier mit zwei total unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Hätte mich vorher Jemand gefragt, was die &quot;Killerspiel&quot; Kritiker wohl von Alkohol halten, hätte ich wohl eher darauf gewettet, dass sie eine ähnliche Verbotsschiene fahren. Aber dann DAS zu lesen... Das macht mich sprachlos und echt stinksauer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also zu dem Artikel fällt mir jetzt echt nichts mehr ein, das ist echt der absolute Hammer wie hier mit zwei total unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Hätte mich vorher Jemand gefragt, was die &#8220;Killerspiel&#8221; Kritiker wohl von Alkohol halten, hätte ich wohl eher darauf gewettet, dass sie eine ähnliche Verbotsschiene fahren. Aber dann DAS zu lesen&#8230; Das macht mich sprachlos und echt stinksauer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Winkeladvokat</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16245</link>
		<dc:creator>Winkeladvokat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 17:03:39 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;d.h. ein nichtaufzählen aller radikalen Parteien/politischen Richtungen aus Platzgründen&quot;

Quatsch. Wäre es Ihnen um Platzgründe gegangen, hätten Sie doch sinnvollerweise nur &quot;radikal&quot; anstatt ausdrücklich zwei Mal nur RECHTSradikal und einmal RECHTSgerichtet geschrieben. Zugegebenermaßen eine Annahme, hinter der ich aber vergleichsweise fest stehe... Übrigens wundert mich der Vorwurf nicht im Geringsten. Es hätte mich vielmehr erstaunt, wenn er ausgeblieben wäre. ;-)

&quot;Soll ich ihre Nichterwähnung von z.B radikal-religiösen Gruppierungen/Parteien jetzt so auffassen, dass sie diese nicht als Problem empfinden.&quot;

Wenn ich ehrlich bin, fällt mir unter den Parteien, die in Bayern zur Landtagswahl antreten, nur eine einzige ein, die man möglicherweise als radikal-religiös bezeichnen könnte, &quot;Die Violetten&quot;. Ich gebe gerne zu, mich mit deren Wahlprogramm nicht wirklich näher befasst zu haben, würde aber - auf die Gefahr hin, mich eines Besseren belehren zu lassen - tatsächlich behaupten, dass ihr Programm nicht &quot;problematisch&quot; im Sinne der Diskussion ist. Die Nichterwähnung geschah damit bewusst. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;d.h. ein nichtaufzählen aller radikalen Parteien/politischen Richtungen aus Platzgründen&#8221;</p>
<p>Quatsch. Wäre es Ihnen um Platzgründe gegangen, hätten Sie doch sinnvollerweise nur &#8220;radikal&#8221; anstatt ausdrücklich zwei Mal nur RECHTSradikal und einmal RECHTSgerichtet geschrieben. Zugegebenermaßen eine Annahme, hinter der ich aber vergleichsweise fest stehe&#8230; Übrigens wundert mich der Vorwurf nicht im Geringsten. Es hätte mich vielmehr erstaunt, wenn er ausgeblieben wäre. <img src='http://www.dreisechzig.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;Soll ich ihre Nichterwähnung von z.B radikal-religiösen Gruppierungen/Parteien jetzt so auffassen, dass sie diese nicht als Problem empfinden.&#8221;</p>
<p>Wenn ich ehrlich bin, fällt mir unter den Parteien, die in Bayern zur Landtagswahl antreten, nur eine einzige ein, die man möglicherweise als radikal-religiös bezeichnen könnte, &#8220;Die Violetten&#8221;. Ich gebe gerne zu, mich mit deren Wahlprogramm nicht wirklich näher befasst zu haben, würde aber &#8211; auf die Gefahr hin, mich eines Besseren belehren zu lassen &#8211; tatsächlich behaupten, dass ihr Programm nicht &#8220;problematisch&#8221; im Sinne der Diskussion ist. Die Nichterwähnung geschah damit bewusst. <img src='http://www.dreisechzig.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: niko</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16243</link>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:41:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dreisechzig.net/wp/?p=1388#comment-16243</guid>
		<description>Gut, muss ich zugeben, war von mir wohl ein wenig zu ungenau mit dem Wort &quot;pauschal&quot; ausgedrückt. Ich mache den Politikern nicht den Vorwurf gegen jede Form von Videospielen vorzugehen, sondern mit Begriffen in sehr populistischer Weise umsichzuwerfen ohne sich offensichtlich genauer mit dem Thema beschäftigt zu haben.
Es geht ja eben auch nicht darum ,dass der Jugendschutz wieder mal verschärft werden soll, sondern ein totales Vertriebsverbot für bestimmte Spiele verhängt werden soll. Wenn dann die Begriffe so schwammig gewählt werden, dass ein solches Verbot auf beinahe ganze Genres angewendet werden könnte und im gleichen Atemzug Kinderpornographie und Nationalsozialismus auftauchen, ist das Wort pauschal nicht mehr so weit entfernt wie es eigentlich sein sollte.
Mir ist schon klar, dass in einem Gesetzestext genauere Begriffsdefinitionen nötig sind, aber man sollte von Politikern doch wohl eine sachliche Diskussion erwarten können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, muss ich zugeben, war von mir wohl ein wenig zu ungenau mit dem Wort &#8220;pauschal&#8221; ausgedrückt. Ich mache den Politikern nicht den Vorwurf gegen jede Form von Videospielen vorzugehen, sondern mit Begriffen in sehr populistischer Weise umsichzuwerfen ohne sich offensichtlich genauer mit dem Thema beschäftigt zu haben.<br />
Es geht ja eben auch nicht darum ,dass der Jugendschutz wieder mal verschärft werden soll, sondern ein totales Vertriebsverbot für bestimmte Spiele verhängt werden soll. Wenn dann die Begriffe so schwammig gewählt werden, dass ein solches Verbot auf beinahe ganze Genres angewendet werden könnte und im gleichen Atemzug Kinderpornographie und Nationalsozialismus auftauchen, ist das Wort pauschal nicht mehr so weit entfernt wie es eigentlich sein sollte.<br />
Mir ist schon klar, dass in einem Gesetzestext genauere Begriffsdefinitionen nötig sind, aber man sollte von Politikern doch wohl eine sachliche Diskussion erwarten können.</p>
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	<item>
		<title>Von: Winkeladvokat</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16239</link>
		<dc:creator>Winkeladvokat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:03:40 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Man sollte aber doch annehmen, dass wenn eine politische Partei vorhat einen Verbotsantrag für gewisse Produkte/Medien einzubringen sie sich vorher genau Gedanken darüber macht, was den alles darunter fällt. Mit einem Begriff zu argumentieren, der für Interpretationen fast völlig offen ist, da er eben nie auch nur ansatzweise definiert wurde, macht den Eindruck eines pauschalen Vorgehens gegen Computerspiele.&quot;

Im Gesetzgebungsverfahren mit Begriffen zu operieren, deren Ausgestaltung vorwiegend der Iudikative vorbehalten ist - das ist nicht nur der Normalfall, sondern innerhalb eines gewissen (meiner persönlichen Ansicht nach hier deutlich überschrittenen) Rahmens eine pure Notwendigkeit. Beachten Sie allerdings bitte, dass wir uns diesbezüglich noch nicht im Stadium eines Referentenentwurfs bewegen, die Formulierung also durchaus im Gesetzgebungsverfahren im eigentlichen Sinn konkretisiert werden könnte. Wie man es falsch macht, hat leider gerade die Verschärfung des JuSchG gezeigt...


Danke übrigens, dass Sie es en passant verteidigen, von einem pauschalen Kreuzzug gegen Computerspiele zu sprechen. Das unterstreicht einmal mehr, wie notwendig es ist, hier argumentatorisch einzugreifen. Denn dieser Vorwurf ist schlicht und ergreifend nicht haltbar, ganz egal wie man den Begriff &quot;Killerspiele&quot; auslegt. Da wird mir sogar Herr Schneider zustimmen, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte aber doch annehmen, dass wenn eine politische Partei vorhat einen Verbotsantrag für gewisse Produkte/Medien einzubringen sie sich vorher genau Gedanken darüber macht, was den alles darunter fällt. Mit einem Begriff zu argumentieren, der für Interpretationen fast völlig offen ist, da er eben nie auch nur ansatzweise definiert wurde, macht den Eindruck eines pauschalen Vorgehens gegen Computerspiele.&#8221;</p>
<p>Im Gesetzgebungsverfahren mit Begriffen zu operieren, deren Ausgestaltung vorwiegend der Iudikative vorbehalten ist &#8211; das ist nicht nur der Normalfall, sondern innerhalb eines gewissen (meiner persönlichen Ansicht nach hier deutlich überschrittenen) Rahmens eine pure Notwendigkeit. Beachten Sie allerdings bitte, dass wir uns diesbezüglich noch nicht im Stadium eines Referentenentwurfs bewegen, die Formulierung also durchaus im Gesetzgebungsverfahren im eigentlichen Sinn konkretisiert werden könnte. Wie man es falsch macht, hat leider gerade die Verschärfung des JuSchG gezeigt&#8230;</p>
<p>Danke übrigens, dass Sie es en passant verteidigen, von einem pauschalen Kreuzzug gegen Computerspiele zu sprechen. Das unterstreicht einmal mehr, wie notwendig es ist, hier argumentatorisch einzugreifen. Denn dieser Vorwurf ist schlicht und ergreifend nicht haltbar, ganz egal wie man den Begriff &#8220;Killerspiele&#8221; auslegt. Da wird mir sogar Herr Schneider zustimmen, oder?</p>
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	<item>
		<title>Von: niko</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16238</link>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:58:26 +0000</pubDate>
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		<description>d.h. ein nichtaufzählen aller radikalen Parteien/politischen Richtungen aus Platzgründen bei einer solchen Diskussion interpretieren sie also als ein &quot;ausdrückliches ausklammern&quot; und deuten an, dass ich diese Parteien als &quot;unproblematisch&quot; auffasse? Und da wundern sie sich, dass gesagt wird sie drehen den Leuten das Wort im Mund um ?
Soll ich ihre Nichterwähnung von z.B radikal-religiösen Gruppierungen/Parteien jetzt so auffassen, dass sie diese nicht als Problem empfinden.
Dieses kindische Spielchen lässt sich doch auf beiden Seiten beliebig fortsetzen.
Diese Diskussion führt so zu nichts, als sich gegenseitig &quot;hochzuschaukeln&quot;...(was bestimmt nicht in meiner Absicht liegt)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>d.h. ein nichtaufzählen aller radikalen Parteien/politischen Richtungen aus Platzgründen bei einer solchen Diskussion interpretieren sie also als ein &#8220;ausdrückliches ausklammern&#8221; und deuten an, dass ich diese Parteien als &#8220;unproblematisch&#8221; auffasse? Und da wundern sie sich, dass gesagt wird sie drehen den Leuten das Wort im Mund um ?<br />
Soll ich ihre Nichterwähnung von z.B radikal-religiösen Gruppierungen/Parteien jetzt so auffassen, dass sie diese nicht als Problem empfinden.<br />
Dieses kindische Spielchen lässt sich doch auf beiden Seiten beliebig fortsetzen.<br />
Diese Diskussion führt so zu nichts, als sich gegenseitig &#8220;hochzuschaukeln&#8221;&#8230;(was bestimmt nicht in meiner Absicht liegt)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Winkeladvokat</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16237</link>
		<dc:creator>Winkeladvokat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:24:44 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;finde ich persönlich schon ganz schön frech&quot;

Ehrlich gesagt finde ich es eher frech, wie Sie sich aus falsch verstandener Solidarität glauben äußern zu müssen, ohne irgend etwas Substanzielles zur Diskussion beisteuern zu können. Aber bitte, sei&#039;s drum, auch wenn mir persönlich aufgefallen ist, dass Sie die Wahl einer linksradikalen Partei ausdrücklich ausklammern, wenn es darum geht, von dummen Entscheidungen zu sprechen. Schon von daher scheint mir mein Einwand an dieser Stelle mehr als nur angebracht.

Nun gut, ich überlasse es jetzt einfach mal Ihrer persönlichen Weltanschauung, wo Sie die Grenze ziehen wollen, wenn wir von einer &quot;radikalen&quot; Partei sprechen, deren Wahl dumm wäre. Nichtsdestotrotz ist nicht nur die bewusste Wahl solcher Parteien ein Problem, sondern auch die so gerne unter dem Euphemismus &quot;Protestwahl&quot; mitumfasste Stimmabgabe - genau jene also, die aus purer Nichtidentifizierung mit Wahlprogrammen auf breiter Front erfolgt und zwar nicht ursächlich dafür sein mag, aber zumindest mithilft, Politker in die Landtage zu holen, die meiner persönlichen Meinung nach dort nichts verloren haben. Und witzigerweise ist es ja gerade eine rechtsradikale Partei, die die &quot;Killerspiel&quot;-Diskussion als abzulehnde Freiheitsbeschränkung hier in Bayern auf ihre Wahlplakate geholt hat. Insofern kein Seitenhieb gegen Herrn Schneider, sondern vielmehr gegen potenzielle &quot;Protest&quot;wähler antidemokratischer Parteien. Ein, wie ich meine, mehr als berechtigter Einwand, siehe gleich zu Anfang.

Dass Sie kein Problem mit meiner Meinung haben, nehme ich Ihnen nicht ab, es tut aber auch nichts zur Sache. Denn dass Sie sich über eine Genauigkeit der Gegenargumentation echauffieren, trägt bereits eine ganz eigene Ironie in sich, wenn man bedenkt, dass Anlass der ganzen Debatte die Wehklage just über das Fehlen einer differenzierten Auseinandersetzung mit einem Thema ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;finde ich persönlich schon ganz schön frech&#8221;</p>
<p>Ehrlich gesagt finde ich es eher frech, wie Sie sich aus falsch verstandener Solidarität glauben äußern zu müssen, ohne irgend etwas Substanzielles zur Diskussion beisteuern zu können. Aber bitte, sei&#8217;s drum, auch wenn mir persönlich aufgefallen ist, dass Sie die Wahl einer linksradikalen Partei ausdrücklich ausklammern, wenn es darum geht, von dummen Entscheidungen zu sprechen. Schon von daher scheint mir mein Einwand an dieser Stelle mehr als nur angebracht.</p>
<p>Nun gut, ich überlasse es jetzt einfach mal Ihrer persönlichen Weltanschauung, wo Sie die Grenze ziehen wollen, wenn wir von einer &#8220;radikalen&#8221; Partei sprechen, deren Wahl dumm wäre. Nichtsdestotrotz ist nicht nur die bewusste Wahl solcher Parteien ein Problem, sondern auch die so gerne unter dem Euphemismus &#8220;Protestwahl&#8221; mitumfasste Stimmabgabe &#8211; genau jene also, die aus purer Nichtidentifizierung mit Wahlprogrammen auf breiter Front erfolgt und zwar nicht ursächlich dafür sein mag, aber zumindest mithilft, Politker in die Landtage zu holen, die meiner persönlichen Meinung nach dort nichts verloren haben. Und witzigerweise ist es ja gerade eine rechtsradikale Partei, die die &#8220;Killerspiel&#8221;-Diskussion als abzulehnde Freiheitsbeschränkung hier in Bayern auf ihre Wahlplakate geholt hat. Insofern kein Seitenhieb gegen Herrn Schneider, sondern vielmehr gegen potenzielle &#8220;Protest&#8221;wähler antidemokratischer Parteien. Ein, wie ich meine, mehr als berechtigter Einwand, siehe gleich zu Anfang.</p>
<p>Dass Sie kein Problem mit meiner Meinung haben, nehme ich Ihnen nicht ab, es tut aber auch nichts zur Sache. Denn dass Sie sich über eine Genauigkeit der Gegenargumentation echauffieren, trägt bereits eine ganz eigene Ironie in sich, wenn man bedenkt, dass Anlass der ganzen Debatte die Wehklage just über das Fehlen einer differenzierten Auseinandersetzung mit einem Thema ist&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: niko</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16236</link>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 14:58:10 +0000</pubDate>
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		<description>Man sollte aber doch annehmen, dass wenn eine politische Partei vorhat einen Verbotsantrag für gewisse Produkte/Medien einzubringen sie sich vorher genau Gedanken darüber macht, was den alles darunter fällt. Mit einem Begriff zu argumentieren, der für Interpretationen fast völlig offen ist, da er eben nie auch nur ansatzweise definiert wurde, macht den Eindruck eines pauschalen Vorgehens gegen Computerspiele.
Auch der Begriff &quot; gewaltverherrlichende Spiele die das töten belohnen&quot; gehört dazu. Mal ganz abgesehen davon das,soweit ich weiß,&quot;gewaltverherrlichende Medien&quot; sowieso generell in Deutschland verboten sind läßt dieser Begriff auch exreme Interpretationen zu. Fallen z.B. auch Rollenspiele wie Oblivion,Lost Odyssey,Tales of Vesperia u.ä. darunter? Man bekommt für das Töten der Gegner/Monster Erfahrungspunkte und Geld/Ausrüstung..wird also, wenn man es so sehen will für das töten belohnt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte aber doch annehmen, dass wenn eine politische Partei vorhat einen Verbotsantrag für gewisse Produkte/Medien einzubringen sie sich vorher genau Gedanken darüber macht, was den alles darunter fällt. Mit einem Begriff zu argumentieren, der für Interpretationen fast völlig offen ist, da er eben nie auch nur ansatzweise definiert wurde, macht den Eindruck eines pauschalen Vorgehens gegen Computerspiele.<br />
Auch der Begriff &#8221; gewaltverherrlichende Spiele die das töten belohnen&#8221; gehört dazu. Mal ganz abgesehen davon das,soweit ich weiß,&#8221;gewaltverherrlichende Medien&#8221; sowieso generell in Deutschland verboten sind läßt dieser Begriff auch exreme Interpretationen zu. Fallen z.B. auch Rollenspiele wie Oblivion,Lost Odyssey,Tales of Vesperia u.ä. darunter? Man bekommt für das Töten der Gegner/Monster Erfahrungspunkte und Geld/Ausrüstung..wird also, wenn man es so sehen will für das töten belohnt&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: niko</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16235</link>
		<dc:creator>niko</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 14:37:45 +0000</pubDate>
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		<description>Also z.B. auf 
&quot;gekoppelt mit der Meinung das gar nicht zu wählen nun wirklich das dümmste ist - und da stimmen wir zwei sicher überein&quot;
mit
&quot;Absolut nicht. Eine rechts- oder linksradikale Partei zu wählen, halte ich persönlich für erheblich dümmer, als es gleich bleiben zu lassen.&quot;
zu antworten finde ich persönlich schon ganz schön frech.
Das es wohl &quot;das Dümmste&quot; ist, eine rechtsradikale Partei zu wählen, sollte ja wohl jedem klar sein, ohne das es in dem Satz explizit erwähnt werden muss. ( Soviel &quot;Grips&quot; sollte man doch den Lesern des Blogs hier zutrauen)
Das Nichtwählen kommt aber gleich danach, da eine sinkende Wahlteilnahme von Wählern nicht rechtsgerichteter Gesinnung natürlich dazu führt, dass prozentual gesehen die rechtsradikalen Parteien mehr Einfluss gewinnen, selbst, wenn deren Wählerschaft auf einem relativ konstantem Niveau bleibt.
Aber das wissen sie ja selbst sicher auch.

Warum also der Seitenhieb? Weil er ihnen unterstellt hat, dass sie evtl. irgendwo eine Meinung teilen könnten?
Wäre es ihnen lieber gewesen, wenn statt &quot; das dümmste&quot; nur &quot;dumm&quot; gestanden hätte? 

Der Blog hier ist doch kein juristisches/politisches Dokument, wo jede Formulierung absolut perfekt sein muss/sollte.
(Und selbst dort lässt sich auch immer noch genug hineininterpretieren.) 
Ich habe ja kein Problem damit, dass sie vielleicht eine etwas andere Meinung zu diesem Thema haben, aber ist es wirklich notwendig in dieser Art und Weise jedes Wort auseinanderzunehmen, nur um widersprechen zu können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also z.B. auf<br />
&#8220;gekoppelt mit der Meinung das gar nicht zu wählen nun wirklich das dümmste ist &#8211; und da stimmen wir zwei sicher überein&#8221;<br />
mit<br />
&#8220;Absolut nicht. Eine rechts- oder linksradikale Partei zu wählen, halte ich persönlich für erheblich dümmer, als es gleich bleiben zu lassen.&#8221;<br />
zu antworten finde ich persönlich schon ganz schön frech.<br />
Das es wohl &#8220;das Dümmste&#8221; ist, eine rechtsradikale Partei zu wählen, sollte ja wohl jedem klar sein, ohne das es in dem Satz explizit erwähnt werden muss. ( Soviel &#8220;Grips&#8221; sollte man doch den Lesern des Blogs hier zutrauen)<br />
Das Nichtwählen kommt aber gleich danach, da eine sinkende Wahlteilnahme von Wählern nicht rechtsgerichteter Gesinnung natürlich dazu führt, dass prozentual gesehen die rechtsradikalen Parteien mehr Einfluss gewinnen, selbst, wenn deren Wählerschaft auf einem relativ konstantem Niveau bleibt.<br />
Aber das wissen sie ja selbst sicher auch.</p>
<p>Warum also der Seitenhieb? Weil er ihnen unterstellt hat, dass sie evtl. irgendwo eine Meinung teilen könnten?<br />
Wäre es ihnen lieber gewesen, wenn statt &#8221; das dümmste&#8221; nur &#8220;dumm&#8221; gestanden hätte? </p>
<p>Der Blog hier ist doch kein juristisches/politisches Dokument, wo jede Formulierung absolut perfekt sein muss/sollte.<br />
(Und selbst dort lässt sich auch immer noch genug hineininterpretieren.)<br />
Ich habe ja kein Problem damit, dass sie vielleicht eine etwas andere Meinung zu diesem Thema haben, aber ist es wirklich notwendig in dieser Art und Weise jedes Wort auseinanderzunehmen, nur um widersprechen zu können?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Winkeladvokat</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1388#comment-16234</link>
		<dc:creator>Winkeladvokat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 14:06:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Solange nicht mal eindeutig und unabhängig geklärt ist, was eigentlich ein &quot;Killerspiel&quot; sein soll, weigere ich mich, diesen Begriff zu benutzen. Es geht um das Verbieten von Computerspielen mit noch nicht eindeutig definierten Inhalten und Abläufen.&quot;

Im Grunde völlig richtig, das lasse ich als Argument auch gerne gelten. Allerdings lässt sich aus der Unklarheit des Begriffes nicht die Behauptung ableiten, die Staatsregierung würde pauschal gegen Computerspiele vorgehen. Das ist bekanntermaßen alles andere als richtig, siehe nicht zuletzt Initiativen auf Ebene staatlicher Förderinstitutionen.

Ach ja eines noch - was man Herrn Schneider sicher nicht vorwerfen kann, ist mangelnde Streitkultur. Ich bin ein ums andere Mal positiv überrascht, wie deutlich man hier sein und trotzdem freigeschaltet werden kann. Bei aller Diskrepanz in der Sache - Respekt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Solange nicht mal eindeutig und unabhängig geklärt ist, was eigentlich ein &#8220;Killerspiel&#8221; sein soll, weigere ich mich, diesen Begriff zu benutzen. Es geht um das Verbieten von Computerspielen mit noch nicht eindeutig definierten Inhalten und Abläufen.&#8221;</p>
<p>Im Grunde völlig richtig, das lasse ich als Argument auch gerne gelten. Allerdings lässt sich aus der Unklarheit des Begriffes nicht die Behauptung ableiten, die Staatsregierung würde pauschal gegen Computerspiele vorgehen. Das ist bekanntermaßen alles andere als richtig, siehe nicht zuletzt Initiativen auf Ebene staatlicher Förderinstitutionen.</p>
<p>Ach ja eines noch &#8211; was man Herrn Schneider sicher nicht vorwerfen kann, ist mangelnde Streitkultur. Ich bin ein ums andere Mal positiv überrascht, wie deutlich man hier sein und trotzdem freigeschaltet werden kann. Bei aller Diskrepanz in der Sache &#8211; Respekt.</p>
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