Dr. Emmett Brown

Von Boris, Do, 18. Dez 2008 12:44

Das kann eigentlich nur ein Aprilscherz sein: Ingenieure behaupten, ein schwebendes Auto bauen zu können (1,27 cm über dem Erdboden) und bauen es als Prototypen in einen De Lorean ein – was zwar cool ist (wegen “Zurück in die Zukunft”) aber total bescheuert wegen der irrsinnig schweren Edelstahl-Türen.

28 Antworten für “Dr. Emmett Brown”

  1. eight sagt:

    Welche man auch durch z.B. Carbontüren ersetzen könnte!

  2. web-vision sagt:

    Das sind doch bestimmt die gleichen, die auch für Matell diese Hover-Boards aus “Zurück in die Zukunft III” entwickelt haben.

    Damals mussten die ja recht schnell vom Markt genommen werden, nachdem man festgestellt hatte, dass die Boards nicht mehr so standsicher beim überqueren von kleineren Wasserflächen sind.

    Schade eigentlich. Habe meins damals dann per Ebay verkauft. ;)

  3. donnerbrenn sagt:

    Na, ist doch klar, dass die ´nen De Lorean nehmen mussten.

    1.: Ist dass das einzige Auto, von dem bekannt ist, das es zum fliegen geeignet ist.

    2.: Haben die Dinger ´nen so übel großen Wendekreis, dass endlich mal jemand was dagegen unternehmen musste.

  4. relictGruncH sagt:

    naja wenn ich mir das so überlege, haben die bei der höhen schätzung wohl schon den De Loren mitberechnet.
    mit 1,27cm könnte das echt probleme geben mit den bordsteinkanten.^^

  5. dgschrei sagt:

    Also das ganze ist ja schon so dämlich dass es raucht!
    Als jemand der sein Physik-Abitur mit 14 Punkten gemacht hat fallen mir endlos Gründe ein warum ein derartiges Fahrzeug weder alltagstauglich noch in sonst einer Form praktikabel wäre.

    Zum einen haben wir hier den Mechanismus der das Auto angeblich in die Luft bewegen soll: Elektromagneten!
    Kennt man ja vom Transrapid damit kann man schweben…. wenn der Untergrund magnetisch ist.
    Als ich es das letzte Mal kontrolliert habe, traf das auf Teer nicht zu, also bleibt das Ding auf einer normalen Straße wie ein Stein am Boden liegen.

    Dann haben wir die Flug”höhe” 1,27 cm. Das würde bedeuten, dass bei einem 4m langen Wagen die maximale Steigung höchstens 0,25% betragen dar, da das Teil sonst aufsetzt. Und die Straße müsste natürlich absolut sauber sein, da selbst der kleinste Kiesel sich schon zwischen Fahrzeug und Fahrbahn verkeilen würde.

    Noch viel dümmer ist es einen derartigen Antrieb bei einem Wettbewerb vorzustellen, bei dem es um sparsames Fahren geht. Ein schwebendes Fahrzeug kann auf keinen Fall sparsamer sein, als eines mit Reifen, da zum Einen ständig Energie zum Überwinden der Schwerkraft aufgebracht werden muss und zum Anderen ein Magnetschwebefahrzeug im Gegensatz zu zum Beispiel einem Hybridfahrzeug, beim Bremsen keine Energie wieder zurückgewinnen kann.
    Da ja keine Reifen mehr vorhanden sind, fällt die Reibung völlig flach und das Fahrzeug muss stattdessen genausoviel Energie wieder zum Bremsen aufwenden wie es zum Beschleunigen benötigte (wenn man die Luftreibung vernachlässigt, da die bei allen Fahrzeugen auftritt). Selbst ganz normale Autos haben diesen Nachteil nicht und können deshalb mit wesentlich weniger Energie auskommen als ein derartiges Konstrukt.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Energie angeblich aus Li-Ion Akkus kommen soll. Die sind zum einen unheimlich schwer und kommen in den heutigen Elektroautos auf mehrere hundert Kilo. Dieses Gewicht muss natürlich nun auch zum Schweben gebracht werden, was die Energieeffizienz weiter absenkt und deshalb wieder mehr Akkus erfordert um die Reichweite wieder nach oben zu drücken, womit sich dann ganz schnell ein Kreis bildet.

    Wer sich die Verbrauchsdaten des Transrapid mal angesehen hat, wird schnell verstehen warum so etwas nicht ohne externe Stromzuführung praktikabel ist. Der sollte nämlich für die Strecke München Flughafen-München Hbf 1400KW/h verbauchen. Der Transrapid wiegt nun gut 170t also kann man mal davon ausgehen, dass er rund hundert mal mehr Energie benötigt als ein 1,7t Pkw.

    Die höhere Geschwindigkeit des Transrapids kann man insofern vernachlässigen, da ein PKW dafür im normalen Straßenverkehr ständig beschleunigen, bremsen und lenken muss, was im Endeffekt noch mehr Energie verbraucht.

    Dann kommt man auf auf einen Verbrauch von 14KW/h für die Strecke München Hbf- München Flughafen. Laut Google Maps sind das 29Km. (Wohlgemerkt wäre der Transrapid wohl auf einer direkteren Route gefahren als das Auto.)

    Mit ein bisschen Rechnen kommt so auf einen Energieverbrauch von 48,27 Kw/h/100km.
    Diesel hat einen theorethischen Energiewert von 9,8Kwh/l, also würde das ach so tolle Auto das Energieäquivalent von 4,92 l Diesel und damit doppelt so viel wie die im Wettbewerb vorgegebenen 2,53 Liter verbrauchen.

    Außerdem fährt der Transrapid auf einer perfekten Fahrtrasse und befindet sich nun schon über 30 Jahre in Entwicklung, sodass er im zweifelsfall wesentlich energieeffizienter wäre als ein PKW der sich gerade mal 18 Monate in Entwicklung befindet.

    • derKlaus sagt:

      @dgschrei: sowas ähnliches hatte ich auch überlegt. Selbst wenn man die Magnete ins Fahrzeug legt und quasi über ein Magnetschienensystem in den Straßen das Fahrzeug bewegen würde, wäre der Energieaufwand sehr hoch. Dennoch finde ich die ganze Idee sehr interessant. Doch effizienter kann das ganze auch nur durch weitere Forschung werden. Viele Entwicklungen waren nur durch teils ziemlich sinnlose Zwischenentwicklungen möglich, da sonst keinerlei Erfahrungswerte vorlagen.

    • Frybird sagt:

      Da muss ich auch mal mit ein bisschen Trivia glänzen (sprich klugscheißern).

      Wer’s verpasst oder vergessen hat: Im dritten (imo leider schwächsten) Teil wird noch verraten, dass Doc Brown tatsächlich ein Nachfahre von Wernher von Braun (Zu den Amerikanern übergelaufener Ex-Nazi, der die V2 Rakete entwickelte und einen großen Teil zum Raumfahrtprogramm der NASA, inkl. der Mondlandung, beigetragen hat) ist.

  6. Becker Lars sagt:

    Mit oder ohne “Fluxkompensator”?

  7. Sunny sagt:

    ich denke die türen fallen dann nicht mehr ins gewicht da die benötigten elektromagnete ein vielfaches derer ausmachen. einzig die gewichtsverteilung bei geöffneten türen wird bestimmt ein problem, da maglev systeme recht anfällig auf gewichtsverteilung sind.

  8. ShinobidoN sagt:

    Randall wird es erfreuen und Dante kann seinen Fuß behalten:

    http://www.youtube.com/watch?v=IsFfBB2W7IA

    ^^

  9. bwalde sagt:

    Ich weiss gar nicht, was Ihr alle habt. Ich kaufe das Teil. Ich nehme an, dass der Flux-Kompensator der Antrieb leistet.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das Teil so gar mit Time Travelling Navigation und Sitzheizung kaufe.

  10. Sunny sagt:

    @dgschrei
    du beweist wunderbar warum deine 14 Punkte in Physik nichts wert sind. Lagen die Scheuklappen dem Abiturszeugnis bei oder gabs die schon bei Einschulung?

    kurz zu deinen Argumenten:

    Energieverbrauch -> vernachlässigbar da erneuerbare Energien in unendlichen Mengen vorliegen. Also ist auch ein vergleich der Energieeffizienz mit einem Dieselmotor vollkommen für die Füsse (selbst bei Nachwachsenden Rohstoffen (welche aber nicht in unendlichen Mengen nachwachsen können)).

    Bremsen/Beschleunigen -> kein erhöhter Energieverbrauch da auch über Magnetfelder realisiert (bei Zügen über Antriebsspulen in der Mitte der Gleise)

    An Maglev Technologie wird seit 60 Jahren in verschiedensten Ausprägungen geforscht und ist im Einsatz … Transrapid != erster Maglev Train & Siemens ist eh schon immer unfähig gewesen.
    Nur weil du jetzt mal in Boris Schneiders Blog von einem Fahrzeug gelesen hast, heisst das nicht das noch nie an kleineren Maglev Fahrzeugen geforscht wurde ausserhalb der Züge.

    Sicherlich ist Maglev für den Individualverkehr derzeit nicht geeignet. Allerdings liegt das an den verfügbaren Basistechnologien und nicht an deinen Scheuklappenargumenten. Wenn Speichertechnik oder Übertragungstechnik (wireless Strom sozusagen) und Supraleitertechnik (Stichwort: Raumtemperatur Supraleiter) so weit sind wird sich da aber sicherlich was ändern.

  11. Kanonengiesser sagt:

    War die Karosse des De Lorean nich komplett aus Edelstahl?

  12. mploetner sagt:

    sagt mal sehen diese Dinger nicht genauso aus wie die Sphären adn dem Audi von Will Smith in “I, Robot”?

  13. romeoknight sagt:

    Der gute Mann heisst übrigens Dr. Emit Brown, was rückwärts gelesen “TIME” ergibt :)

  14. Joerg_McFly sagt:

    …wobei er meist mit Doppel-”t” geschrieben wird ;)

  15. Übrigens kann man den Delorean wieder kaufen.Irgend ein Ami hat den ganzen Plunder von DMC aufgekauft und baut die Wagen zusammen….war auch glaube ich garnicht mal soooo teuer.
    Ich find den Wagen einfach nur Klasse.
    Ich gucke mal ob ich die Website finde…

    • XeroX sagt:

      Definiere “nicht teuer” :)

      • XeroX sagt:

        Hmm…57.000$ Grundpreis :) Mit dem ganzen Zubehör, welches man eigentlich dringend benötigt wirds ganz schön teuer.

        Wenn ich mal meine Millionen habe kauf ich mir einen :P
        Bin übrigens schon bei der 2. Millionen, mit der ersten hats nicht geplappt.

  16. http://www.delorean.com/

    Hach….wie einfallsreich die Adresse;)

  17. Tiuri sagt:

    Edelstahl-Türen hin oder her, die dachten sich wohl einfach: Wenn schon ein schwebendes Auto, dann bitte schön mit Stil! :)

  18. Arminator sagt:

    Schad. Das hat man nun davon, wenn man nach einer langen Inventurwoche alten Links folgt…
    Zitat von der Spiegel Seite:
    “Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikel hieß es, der DeLorean ATG schwebe über einem Magnetfeld. Dies ist nicht korrekt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.”

    Also nix mit schwebenden Autos :(

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