Kontaktgift

Von Boris Schneider-Johne, Fr, 22. Apr 2005 16:31

OK, jetzt muß es raus. Ich hab seit sechs Wochen einen Ipod.
Grund ist San Francisco. Zwischen Hotel und Konferenz-Gelände, direkt am Weg, war ein großer Apple Store. Rein aus Neugier bin ich rein und faßte einen Ipod Photo an. Böse Falle.
Apple versieht ab Werk alle Modelle mit einem Kontaktgift, welches alle Synapsen sofort auf "Kauf mich" programmiert. Klingt wie der Plan einer Haifisch-Made aus einem Moers-Roman, ist aber wahr.
Obwohl Itunes viele Macken hat und der Creative-Player weiterhin einen besseren Klang hat: Die Ipod-Bedienung per Clickwheel ist ohne Gleichen. Weil es eh so viele Ipod-Seiten im Web gibt, spare ich mir lange Ausführungen. Mein Killerfeature sind aber die "Ratings".
Arbeitsablauf 1: Komplettes Album auf Ipod rippen, Songs die mir nicht gefallen mit einem Stern bewerten – und beim nächsten Synchronisieren sind sie weg!
Arbeitsablauf 2: Songs mit einem Rip-Fehler oder schlechter Klangqualität kriegen zwei Sterne und sind nach dem Synchronisieren sofort auffindbar.
Noch dazu zeigt sich das geheime Feature meines Audi A4. Als "Kredit/Parkkartenfach" getarnt ist die Schublade im Armaturenbrett in Wirklichkeit der perfekte Ipod-Ständer.
Damit sind bei mir jetzt drei portable Mediaplayer im Einsatz: Zen Micro (für die Jackentasche), Ipod Photo 30 (für Auto und Büro) und Samsung YH-999 (für "Lost" in der S-Bahn).

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