Meine Petitions-Kritik

Von Boris, Fr, 10. Jul 2009 19:26

Da twittere ich letztens vor mich hin, daß ich nicht viel von der Petition gegen Computer-Spiel-Verbote halte und natürlich kommen hämische oder irritierte Kommentare; außerdem kriegt die Petition ein Medienecho, weil sie jetzt die dritt-meist-unterzeichnete ist (nach der berühmten Internet-Zensur-Petition und der Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen).

Also muß ich vielleicht doch ein wenig länger ausholen. Diese Petitions-Geschichte hat mehrere Haken. Zum einen halte ich die Petition selbst für unsauber geschrieben, überladen und mit gefährlichem Brandstoff versehen. Denn es steht ausdrücklich in der Petition:

“¢ den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.

Das kann ganz schnell zum Bumerang werden, denn wenn man das “gewährleisten” will, bedeutet das eine Verschärfung der Vertriebsbeschränkungen ähnlich wie bei indizierten Spielen. Insbesondere steht eben NICHT in der Petition, daß Volljährigen ein Zugang zu diesen Produkten offen stehen muß. Ganz plump gesagt: In der Überschrift steht, daß die Petition gegen ein “Verbot” sein soll, aber genau der Punkt ist in der Petition gar nicht richtig aufgeführt. Ich will jetzt den Text nicht noch mehr zerpflücken (das ginge bequem über mehrere Seiten), aber: diesen Text würde ich nicht unterzeichnen, sondern erstmal gründlich diskutieren und edieren.

Überhaupt finde ich aber dieses Petitions-Instrument von allen Seiten mißverstanden. Zum einen bewirkt eine erfolgreiche Petition nur, daß der Bundestag sich irgendwann mal mit der Sache beschäftigen muß – und das kann man auch unter der Rubrik “schlafende Hunde wecken” verbuchen. Die jüngsten Geschichten rund um Frau von der Leyen und ihre Reaktion auf die Internet-Zensur-Petition machen ja gerade die Runde. Sie ist kein Instrument, um ein Umdenken festgefahrener Meinungen einzuleiten.

Dann sollte man sich nochmal die Zahlen vor Augen halten. Ich hab jetzt nicht die Zahl der Wahlberechtigten in Deutschland im Kopf, aber wir haben etwa 38 Millionen Haushalte und etwas über 80 Millionen Einwohner. Wenn ich spontan > 40 Millionen sage, sind wir sicher in der richtigen Größenordnung. Legen wir auf die jetzt 30K Unterzeichner nochmal 10K drauf, dann haben die Petition genau 1 Promille aller Wahlberechtigten unterzeichnet. 0,1%. Oder anders ausgedrückt: 99,9% haben sie nicht unterzeichnet.

Mit solchen Zahlen würde ich als Poltiker, der das ganze Thema nicht versteht, einfach sagen “Ja, das sind halt diese Spinner, weswegen wir ja gerade das Gesetz machen müssen, um die anderen 99% zu schützen”. 30.000 klingt viel, ist aber alles andere als viel.

Leider kapieren auch etablierte Journalisten dieses Petitions-Dingens nicht wirklich. Die Nummer Vier der Petitions-Hitparade ist nämlich die “GEMA Petition”, die nach Medienberichten schon “von 12.000 Musikern und Medienschaffenden” unterzeichnet wurde. Ja, es gibt 12.000 Zeichner. Aber das sind irgendwelche E-Mail-Adressen. Die Petitions-Plattform läßt sich jeden nach Selbstauskunft registrieren und eine Stimme geben. Insofern kann man höchstens sagen, daß 12.000 registriere E-Mail-Adressen da unterzeichnet haben; man kann nicht mal die realen Menschen dahinter zählen, geschweige denn, ob die tatsächlich beruflich irgendwas mit Musik zu tun haben.

Nennt mich zynisch, aber diese “Unterschreib die Petition”-Welle macht mich nicht an. Sollte der Bundestag oder der Bundesrat allerdings tatsächlich versuchen, verfassungswirdrig eine Zensur für ein ihm unbequemes Medium einzuführen, die laut Grundgesetz nicht stattfindet, schließe ich mich gerne sauber formulierten Klagen vor diversen Gerichten in Deutschland und Europa an. Genauso würde ich, wären bei mir am Ort auf einmal auch LAN-Party-Verbote im Gespräch, den direkten Dialog mit den Verantwortlichen suchen und sie auf einige unbequeme Wahrheiten hinweisen.

Diese Petition hingegen wird wenig bringen und sich schlimmstenfalls als Bumerang erweisen, die den Befürwortern von Spiele-Verboten nur in die Hände spielt, daß es ja nur um ein paar tausend Verrückte geht, die sich ihren Spaß am virtuellen Töten nicht nehmen lassen wollen.

62 Antworten für “Meine Petitions-Kritik”

  1. Zecher sagt:

    Es ist traurig zu sehen, wie eine Petition von 134.000 Leuten von der sog. Familienministerin ignoriert und belächelt wird.
    Ich habe beide petitionen unterschrieben aber wahrscheinlich hast Du recht. Die greisen, ignoranten und hochnäsigen Politiker von CDU und SPD lernen anscheinend erst dazu, wenn man einer anderen Partei ne Stimme gibt und es sie richtig schmerzt.

  2. Maniac007 sagt:

    30.000 Menschen mögen im Vergleich zur gesamten Bevölkerung Deutschlands eine verschwindende Minderheit sein. Allerdings gilt das wohl auch für die Unterzeichner sämtlicher sonstiger Petitionen. Schließlich schafft es kein Petitionsaufruf 100% der Gleichdenkenden zur Unterschriftsabgabe zu bewegen, sei es, weil nicht alle von der Petition erfahren, sie zu faul sind, oder Sie mit dem Petionstext nicht ganz einverstanden sind. Das wissen auch Politiker.

    Viel wichtiger ist die relative Größe, und da steht der Petitionsaufruf nicht mal schlecht dar. Als Beweis dafür, dass sich nur eine Minderheit für das Thema interessiert, ist die Petition daher untauglich. Ebenso wird doch kein Politiker ernsthaft annehmen können, dass die Mitzeichner der Petition zu Vertriebsbeschränkungen aufrufen, und die “Hunde” sind schon länger geweckt.

    Vor dem Petitionsaufruf hätte ich es als Risiko gesehen, dass möglichweise nur ein paar tausend Mitzeichner zusammenkommen, und die Petition gegenüber der Petition gegen Internetsperren armselig mickrig wirkt. Aber jetzt, wo die Petition gestartet ist, sollte mMn jeder, der gegen die geplanten Herstellungs- und Verbreitungsverbote ist, diese Petition auch unterzeichnen.

    Auch wenn die Petition Überzeugungstäter wie Beckstein und Co. nicht zum Umdenken bewegen wird, so sendet sie wenigstens die Nachricht, dass es einen nennenswerten Widerstand gegen die Verbotspläne in der Bevölkerung gibt, und dass nicht nur ungebildete, politisch desinteressierte, dicke, traurige Kinder, als die Medien und Spielefeinde die Spieler gerne hinstellen, Erwachsenenspiele spielen möchten.

    Insbesondere bei der SPD habe ich schon irgendwie die Hoffnung, dass man nicht kurzfristig 0,5-1,5% an die Piratenpartei verlieren will indem man sich die jungen Internetnutzer abspenstig macht, während das Thema für das Gros der Unterstützer eher von nachrangiger Bedeutung ist.

    Im übrigen sollten politische Debatten auch politisch geführt werden, und nicht in Gerichtssälen und eine Klage ist im Ernstfall immer noch möglich.

  3. mtothew sagt:

    Ich habe die Standpunkte der Petition gelesen und musste bei dem selben, von dir zitierten Punkt aus den selben Gründen stutzen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Petitionen, allerdings ist diese hier etwas schwammig formuliert. Was mir in dieser Petition explizit fehlt, ist, dass die deutsche Politik mit seiner einschränkenden Haltung sich einer neuen, modernen und zukunftssicheren Industrie verweigert. Es wird lediglich gesagt, dass man die Ausbildung von Arbeitskräften in diesem Segment fördern soll. Ich wäre eher für Subventionen. Das Potential, dass die Spieleindustrie auch für die deutsche Wirtschaft bereithält ist riesig.

    Man stelle sich mal vor, wie viele Arbeitsplätze man schaffen könnte, wie viele Perspektiven man Jugendlichen gäbe. Denn wer wäre nicht gerne in den kreativen oder entwicklungsbezogenen Prozess eines Titels eingebunden.

    Leider gibt es in Deutschland nicht viele Studios und große Marken wie Rockstar eröffnen ihre quasi um uns herum. Crytek droht ja schon lange mit der Schließung deutscher Standorte.

    Ich mag diese konservative Denkweise unserer Politiker überhaupt nicht. Klar, AMD-Chips schaden niemandem, die bauen wir doch gerne. Aber das große Peng-Peng, welches angeblich virtuell in den Kinderzimmern ausgetragen wird, da kriegt man als Abgeordneter gleich Akne. Doch leider kommen diejenigen, die positiv, zukunftsweisend und quer denken nie nach oben und sitzen so nicht am Hebel.

    Ich merke gerade, dass ich ziemlich ausschweife und die Polemik von mir Besitz ergreift. Daher setze ich meinem kleinen Beitrag hier ein Ende.

  4. lambi sagt:

    Prinzipiell stimme ich Dir zu. Die Petition ist an diversen Stellen “ungünstig” und unsauber formuliert; die Aufmerksamkeit, die sie bekommt kann gehörig nach hinten losgehen; und es sollte sich auch niemand Illusionen machen: in der Politik wird sich dadurch nichts ändern, das hat man ja schon an der gegen das Zugangserschwerungsgesetz gesehen. Ja, ab einer bestimmten Grösse muss sich der Petitionsausschuss damit befassen, aber das wars dann auch. Aber: Selbst wenn ein Großteil des Medienechos negativ sein sollte, passiert zumindest eines: das Thema wird diskutiert und bekommt Aufmerksamkeit. Wieder die Parallele zur Zensur-Petition: Bild & Co werden natürlich mit dem ihnen eigenen Populismus berichten, aber “seriösere” Medien beschäftigen sich durchaus kritisch mit dem Thema, und das m.E. ausführlicher als ohne die laute Kritik der “Internet-Gemeinde”. Und im Bezug auf die “Killerspiele”: vielleicht bewirkt die ganze Diskussion ja, dass Videospieler und -produzenten in Deutschland endlich mal anfangen, sich zu organisieren. Das fehlt m.E. nämlich dringend: eine vernünftige Lobby. Die Zahl derer, die mit Spielen zu tun haben (beruflich oder privat) ist groß und demographisch genau die Gruppe, um die die Parteien im Wahlkampf gerne buhlen: jung (viele noch zu jung, aber auch die werden mal 18 werden) und technisch versiert.
    In diesem Sinne: vielleicht trifft hier ja wirklich mal das Sprichword “any PR is good PR” zu, und öffentliche Aufmerksamkeit bewirkt mal was. Wobei ich das über die letzten Jahre schon öfter gehofft hab, und bis jetzt ist nie was draus geworden…

    Florian

  5. Yoshi sagt:

    Die Petition gegen die Netzsperren hat zwar letztlich nichts gebracht, aber der Protest wurde wenigstens in der Tagesschau und dem heute Journal erwähnt.

    So wissen die Bürger immerhin, dass es Protest gegen das Gesetz gibt und befassen sich vielleicht ausführlicher mit der Thematik.

    Aber deine Reaktion ist typisch für die Spieler, sie meckern zwar gerne über den Erwachseneschutz, aber etwas dagegen tun, wollen sie auch nicht.

    Die “Paintball-Lobby” wurde heute schon wieder in der Tagesschau erwähnt, dass auf ihren Druck das Gesetz umgeändert wurde und Paintball nicht verboten wurde.
    Vielleicht sollten sie sich die Spieler daran mal ein Beispiel nehmen, andernfalls dürfen sie sich nicht beschweren, wenn Spiele wie Resident Evil 5 und GTA IV bald nicht mehr so einfach im Laden zu kaufen sind.

  6. Yoshi sagt:

    Man kann über Details der Petition sicherlich streiten, aber der Grundgedanke dass sich zumindest ein Teil der Spieler die in meinen Augen teilweise unerträgliche Behandlung dieses Hobbies seitens “der Politiker” nicht mehr gefallen lässt, ist IMO richtig und vor allem nötig.

    Diese Petitionen sind sicherlich kein Allheilmittel mit dem alles wieder gut wird, aber alleine schon die Tatsache dass Medien solchen “Widerstand” aufgreifen zeigt doch wie wichtig sie sind um überhaupt zu Diskussionen zu führen und die Problematik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  7. Chris sagt:

    In eine ähnliche Richtung habe ich auch gedacht. Die Petition ist nicht gerade überragend formuliert, was im Falle des Erfolges dem Ruf der Gamer nicht dient.
    Die Petition hat im besten Fall das Festhalten an der aktuellen Regelung zum Ziel. §131StGB etc. wurden aber in den letzten Jahren verschärft und könnten bei strengerer Auslegung noch viel mehr Titel aus dem deutschen Markt drängen. Forderung der Spielergemeinde kann nur sein, künftig die gleichen ungeschnittenen Titel wie der große Rest der Welt ohne diskriminierenden Aufwand in Deutschland erwerben zu können. Zumindest als Erwachsener.
    Die Taktik gewisser Politiker ist ja bekannt: 3 Schritte fordern, der Bundestag beschließt noch 2, einen davon kassiert Jahre später das Bundesverfassungsgericht. Im Endeffekt sind sie ihrem Ziel trotzdem einen Schritt näher bekommen.

  8. cynetics sagt:

    Es mag zwar stimmen dass die Petitionen nicht direkt zu einem Umdenken der Politiker führen, aber im Fall der Internetzensur haben sie jedenfalls dafür gesorgt dass in den Medien die Gegner deutlicher wahrgenommen wurden. Desweiteren hat man im Fall der Internetzensur gesehen wie viel Argumente bringen, nämlich herzlich wenig wenn die Politiker, bzw. die Parteispitzen, sich schon fest entschieden haben. In besagtem Fall war ein Schar von Kritikern, von Informatikern bis hin zu BKA-Beamten, vertreten. Auch wurden von Seiten der Kritiker viel getan um doch den ein oder anderen Bundestagsabgeordneten umzustimmen. Meiner Meinung muss es gar nicht das Ziel sein die Politiker umzustimmen, sondern die Gesellschaft. Und dafür können auch so Dinge wie Petitionen ein Mittel sein. Da ja wenigstens eine öffentliche Diskussion im Bundestag stattfindet. Du wirst schon sehen rund um die Anhörung wird es vermehrt Medienberichte geben.

  9. Lain sagt:

    Naja, man kann problemlos die ungeschnittene Originalversion von Gears of War hierzulande im Saturn (!) oder anderen großen Geschäften kaufen. So problematisch sind die bestehenden Regelungen einfach nicht. So wie’s jetzt ist, finde ich sie ehrlich gesagt genau richtig.

    Was ich schade finde ist, dass ich irgendwie einen Trend zu Internetpetitionen sehe. So nach dem Motto, hey, für Internetzensur hat das ganze gut geklappt, probieren wir’s doch einfach auch! Es ist klar, dass die locker ihre 50k Stimmen zusammenkriegen werden. Das wird aber eher dazu führen, dass der Bundestag ihre eigene Onlinepetition am Ende als etwas ansieht, wodurch sich doch nur die Internetgemeinde Gehör verschaffen kann – und diese Möglichkeit demnächst dann einfach abschafft.

    Ich finde, es ist verschwenderisch, wegen Games sowas zu machen. Schließlich hat die Bundesregierung in einer großen Anfrage der FDP klar und deutlich formuliert, dass sie die Dinge genau so sieht wie die Spieler: es gibt genug gesetzliche Regelungen, um gewaltverherrlichende Spiele zu verbieten. Änderung nicht nötig. Punkt. Und wenn einzelne Länder das anders sehen, hat das keine Auswirkung.

  10. Becker Lars sagt:

    Ich werde die Petition nicht unterschreiben, allein schon aus dem Grund, weil es nicht rein gar nicht bewirken wird.

    Lest euch einfach mal die Antwort v.d.L. durch (http://www.direktzu.de/vonderleyen/messages/21262) dann sollte jedem klar sein, in welche Richtung (egal mit wieviel Widerstand) der Zug fährt. Nach meiner Einschätzung nach will die mit aller Gewalt erreichen, dass man indizierte Spiele nicht mehr importierten kann. Koste es was es will…

    Von daher: September ist Wahl und eins weiss ich: NIE mehr einer der “fünf” großen Parteien… und Gesetze kann man auch wieder rückgängig machen.

    Sollte das nichts bringen: Werde ich meinen Wohnort 10 KM weiter nach Frankreich verlagern…

  11. Rizzo sagt:

    Als erstes muss man aber auch mal sagen, dass der Gesetzgeber in den letzten Jahren doch schon ziemlich tollerant geworden ist, was Altersfreigaben und Indizierungen betreffend angeht. Was vor 20 Jahren auf den Index gelandet ist, kriegt heute nen 16er Stempel oder liegt sogar noch drunter ( z.B. River Raid ) und auf der anderen Seite hat man vor einer Dekade kaum solche Brutalitäten zu Gesicht bekommen, die heute schon “Mainstream” sind, wie GoW oder Hostel.
    So gesehen verschieben sich die Grenzen immer weiter zu unseren Gunsten.

    Natürlich ärger ich mich auch über Schnippelkram, aber die Grenze ist nicht weit weg und das Internet ist sowieso schon überall.

    Aber das ist doch der Knackpunkt. Im Jugendschutz hat man die politischen und medialen Entwicklungen der letzten Jahre nicht berücksichtigt. Wir haben die EU mit einheitlicher Währung und freien Warenverkehr, wir haben das Internet und Kreditkarten, die früher auch zur Altersprüfung herangezogen wurden, bekommt man auch schon mit 16…

    Das JuSchG beruht doch nur auf das Prinzip der Verbote. Verbote die sich aber nur auf deutschen Staatsgebiet regeln lassen und im Ausland nicht wirklich jemanden jucken. Jedes weitere Verbot bringt rein gar nichts, es sei denn, würde diese und viele weitere “Errungenschaten” wieder zurücknehmen.

    Ein massives Spieleverbot würde daher eher nichts bringen… weiß doch die Jugend heute doch schon besser mit den gegenwärtigen Möglichkeiten umzugehen, als es viele Erwachsene können.

    Der Staat ist schon längst außer Stande, die Jugend so zu schützen, wie man es gerne hätte und diesen Zustand könnte man wahrscheinlich nur dann erreichen, wenn man die politische und technische Realität 20 Jahre zurückdreht.

    Statt einer Petition, die ein beinahe funktionsuntaugliches JuSchG “verschlimmbessert”, sollte eher eine Petiton gestartet werden, in dem man die grundsätzliche Funktionsweise des Gesetzes überarbeitet… die kann heute nicht mehr Verbot heißen, sondern Aufklärung ( beispielsweise: Förderung der Medienkompetenz in den Schulen durch ausgebildete Lehrer und / oder Psychologen, massive Aufklärung der Eltern und Händler, Wertevermittlung etc. ).

    Natürlich muss es bei den Alterfreigaben bleiben, aber Indizierungen sind heute praktisch nicht mehr umsetzbar… google.de liefert hunderttausende Treffer mit Werbung zu solchen Medien und dutzende Shops, wo man diese auch gleich, oftmals auch ohne Altersprüfung, bestellen kann.

    Altersfreigaben müssen verbindlich geprüft werden, d.h. egal wer im welchem Alter was kauft und eine gesetzliche Alterbeschränkung vorliegt, sollte man diese Waren nur gegen Vorlage eines Ausweises bekommen. Damit würde sich auch das Problem der jugendlichen Testkäufer erübrigen, da man auch den mittfünfziger Jugendschutzbeauftragten zur Überprüfung der Ausweiskontrolle heranziehen könnte. Und anstatt sich mit Indizierungen von Internetseiten zu beschäftigen, bzw. ausländischen I-Net Seiten vor`s Knie zu treten, sollte sich deutsche Behörden lieber darum kümmern, dass diese auf freiwilliger Basis die Altersfreigaben in Deutschland beachten und entsprechende Hinweise auf die Pakete drucken, damit die deutsche Post das an der Tür überprüfen kann.

    Also lieber eine Petition zu einer Reformation des JuSchG als zu einer zweifelhaften Verbesserung eines gegenwärtigen in großen Teilen untauglichen, bzw. nicht mehr durchsetzbaren JuSchG…

    • Chris sagt:

      google.de liefert übrigens keine indizierten Seiten in der Suche. Auf die schnelle konnte ich dort auch keine Werbung zum Kauf entsprechender Spiele finden.

    • steffenj sagt:

      Nicht der Gesetzgeber ist tolerant geworden, die USK ist es. Die USK macht die Altersfreigaben, und die BPjS ist für Indizierungen zuständig – darf aber nur noch Spiele indizieren die von der USK keine Alterseinstufung (also ab 18 sind) bekamen.

      Deswegen ist beispielsweise Counterstrike “tabu” für die BPjS. Die aber, das muss man ihr zugestehen, auch eine Indizierung von Counterstrike abgelehnt hat.

  12. alexolma sagt:

    Über die Wortwahl der Petition kann man lange streiten. Zweifellos. Das jedoch etwas passieren muss, ist denke ich nicht wegzudiskutieren. Wie lange muss ich mich noch als Amoklauf-Sympathisant bezeichnen lassen nur weil ich Kulturgüter konsumiere?

    Ich möchte die (möglicherweise) ‘schlafenden Hunde’ wecken. Die Diskussion ist wichtig und soll in aller Öffentlichkeit stattfinden. Der Bundestag muss sich ab 50.000 Unterzeichner damit beschäftigen. Wird eine hohe Teilnehmerzahl erreicht, springen die klassischen Medien auf, was dann wiederum bei den Internetausdruckern auf dem Schreibtisch landet.

    Neben der Unterzeichnung ist meiner Meinung nach der Gang zum regionalen Abgeordneten wichtig. Gerne dafür die Küchenradio-Episode über den USK-Besuch mitnehmen, die alle Lügen über unzureichende Kontrolle ausräumt.

    http://www.kuechenradio.org/wp/?p=143

  13. Drew sagt:

    Ich finde Petitionen auch nur deswegen gut damit diese Punkte auch mal in der Öffentlichkeit auftauchen. Weil bei den Politikern bringt das eh Null und Nix, egal was drinsteht. Aber das öffentliche Medienecho wird grösser und man diskutiert die Themen mehr als wenn es nix gäbe.

    Ausserdem werden dadurch evtl. immer mehr Leute wach und merken dass die Politik auf die Anliegen der Bürger scheisst und eh nur das macht was ihnen in den Kram passt

  14. skull77 sagt:

    Hallo,
    ich halte die Petitionen nicht für sinnlos, oder sogar schädigend. Die letzte Petition zum “Zensurgesetz” hat erstmal nichts bewirkt, das ist sicher richtig. Aber, die Piratenpartei hat ihre Mitgliedsstärke mehr als verdreifacht. Und das nur in einem Monat. Sehen die Zeichner der aktuellen Petition, dass auch dieses Mal ihr Anliegen von den etablierten Parteien ignoriert wird, werden weitere zur Piratenpartei wechseln. Wir sehen, die Entäuschung bewirkt eine politisierung der Internetgemeinde. Und hier liegt der eigentliche Gewinn der Petitionen. Je mehr wir von den etablierten Parteien ignoriert werden, je stärker werden sich junge Menschen mit dem Thema Politik beschäftigen. Über die Piratenpartei kann man denken was man will, aber sie vertritt wenigstens die Anliegen der jungen Menschen.

  15. Elvin sagt:

    Ich habe mich über dein Twitter Eintrag so geärgert! Du bist doch das Gesicht der deutschen XBOX 360 Community. Sich dann mit 160 Zeichen über so ein heißes Thema zu äussern, finde ich schon ein wenig fahrlässig.
    Sich jetzt über den falsch formulierten Text rauszureden ist finde ich auch der falsche Weg. Warum hast du nicht in das Forum einen passenderen Text geschrieben ?
    Warum schreibst du erst so spät ein ausführliches Statement ?
    Wenn du so eine Petition verfasst hättest, dann wäre 1. Der Text ausformuliert und 2. Wäre das öffentliche Interesse größer, wenn so eine Petition vom XBOX 360 Produkt Manager kommen würde.

    Ich finde die Petition richtig, allein schon aus dem Grund das sich jetzt damit befasst werden muss. Was bleiben denn sonst noch für Möglichkeiten ?

    P.S: Das dir hier immer 95% nach dem Mund schreiben, nervt auf die Dauer echt.

    • Yoshi sagt:

      Die Verantwortlichen der ePetitionen Seite haben scheinbar die Petition ausgewählt, die am schnellsten nach der Verbotsforderung der Innenminister gepostet wurde.
      Ich hab in den letzten Wochen nämlich etliche besser formulierte Petitionen gelesen.

      Boris hätte also nur 29 Minuten Zeit gehabt, einen anständigen Text zu formulieren.

      http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=75605

  16. steffenj sagt:

    “…die den Befürwortern von Spiele-Verboten nur in die Hände spielt, daß es ja nur um ein paar tausend Verrückte geht, die sich ihren Spaß am virtuellen Töten nicht nehmen lassen wollen.”

    Boris, ganz so schwarz sehe ich das nicht. Auch wenn ich mir sicher bin das diese Aussagen kommen werden – ich sag nur “kleine, aber gut organisierte Minderheit” – geht es doch in erster Linie darum denjenigen die Betroffen wären zu zeigen das sie nicht alleine sind und immerhin (aller Voraussicht nach) einen neuen Petitionsrekord brechen werden. Mit der Aussicht auf entsprechende Medienreaktion. Wie diese Reaktion ausfällt, das können wir kaum beeinflussen, aber einfach nur stillschweigend zusehen wie ein Herr Pfeiffer selbst World of Warcraft zum “Killerspiel” ernennt kann ich auch nicht.

    Das die Anzahl Zeichner einer Petition in keinem Verhältnis zur Gesamtbevölkerung steht, ist auch allen klar. Man muss auch Bedenken das hinter jedem Zeichner möglicherweise 1 bis 100 Stimmen stehen, die sich nicht die Mühe machen oder nicht informiert sind, dem Thema aber grundsätzlich zustimmen würden.

    Das die Petition ausserdem “nur” die Anzahl der e-mail Adressen zählt stimmt schon. Andererseits meldet man sich bei der Petitionsplattform mit Namen und Adresse an und müsste diese auch fälschen. Mit Sicherheit gibt es dann ein paar die gleich ihre gesamte Familie registrieren. Nicht schön, aber legal. Und passiert bei allen Petitionen, so das die Vergleichbarkeit zumindest unter den Petitionen gewährleistet bleibt.

    Übrigens, ich betreibe auf Facebook die Gruppe “Killerspiele” weil mich das Thema privat und beruflich beschäftigt. Irgendwo muss ich mich mit dem Thema sinnvoll auseinandersetzen, sonst würde mir der Kragen platzen. Da hilft es doch sich mit gleichgesinnten zusammenzuschalten und ich leiste gerne meinen kleinen Beitrag dazu das diese kleine Gruppe informiert bleibt und bei entsprechenden Gelegenheiten auch schnell mobilisiert ist. http://www.facebook.com/group.php?gid=89911836482

  17. Jürgen sagt:

    Was bringen eigentlich Online-Petitionen? http://tinyurl.com/nm7t8o

  18. DarkVamp sagt:

    Ich habe beide Petitionen unterschrieben und kann später meinen Kindern sagen das ich dagegen “auf der Straße” war.

    • Meine Kinder werden mich dann höchstens fragen, ob mein Einsatz lediglich das Anklicken eines Kästchens auf einer Internet-Seite war.

      • DarkVamp sagt:

        Du weisst wie es gemeint war. Ich meine die Zeiten wo man auf der Straße gegen “rollende Minister” und Wasserwerfertrupps kämpfen muss sind vorbei. Welche anderen Möglichkeiten haben wir denn? Ich habe früher zu Zeiten der Atomtests auf dem Mururoa-Atoll durch die Franzosen einen Offenen Brief an den franz. Präsidenten geschickt mit 500 Unterschriften. Das sowas nichts nützt dürfte jedem klar sein :-(

    • Jürgen sagt:

      @darkvamp: Du warst nicht “auf der Straße” sondern “auf der Datenautobahn”. ;-)

  19. Jongie sagt:

    Wieviel Millionen… ähh… Milliarden macht die Brache nochmal Umsatz? Im Jahr 2008 waren das 1,57 Mrd. Euro.

    Da muß es doch sowas wie ne Lobby geben…

    Bin echt gespannt wann und vor allem wie sich der B.I.U mal wieder zu Wort meldet.

    • Der BIU sagt das, was die Petition sagen will, sauber formuliert und durchdacht täglich im Gespräch zu Politikern, gibt Rechtsgutachten zu der Thematik in Auftrag und macht auch sonst hinter den Kulissen effektive Aufklärungs-Arbeit. Damit das funktioniert, darf man eben nicht jeden Tag laut jubeln, man hätte mal jemandem seine Meinung sagen können.

  20. HomerNarr sagt:

    @skull77

    Ich bin absolut deiner Meinung:
    Ich habe beide Petitionen unterzeichnet und war auch bei einer Demo gegen das Zensurgesetz auf der Straße.
    Häkchen…

    Meine Stimme war auch mal eine, die der SPD gehörte, auch wenn ich nicht alles mochte, was von ihr kam.
    Ab sofort bekommen die Piraten meine Stimme und ich werde auch Mitglied werden.

    Die Petitionen waren als Instrument gedacht um von Politikern gehört zu werden.
    Das hat nicht funktioniert.

    Ich weiß nicht mehr welches Blog das geschrieben hat:
    “ihr werdet euch noch wünschen das wir politikverdrossen sind…”

    • Ich betone nochmal, daß ich vielen Aussagen der Piratenpartei nicht zustimmen kann und sie nicht in meiner engeren Wahl auf dem Stimmzettel ist.

      • skull77 sagt:

        Hallo Boris,

        welche Aussagen im Besonderen? So viele hat die Piratenpartei nämlich garnicht… ;-)
        Nee, Spaß! Die Piratenpartei hat sehr viele sinnvolle Forderungen, die auch für dich nachvollziehbar und meiner Ansicht nach sehr unterstützenswehrt sind (Informelle Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit, kein Überwachungsstaat, um nur ein paar wenige zu nennen).
        Worauf du hinaus willst, ist mit großer Wahrscheinlichkeit das Patent- und Urheberrecht. Hier wird die Piratenpartei aber leider immer viel zu schnell in eine Ecke mit “Raubkopierern” gestellt. Dies ist aber nicht der Fall. Die Piratenpartei möchte nämlich nicht, dass es irgendjemandem am Ende schlechter geht als vorher. Jeder soll sein Geld verdienen können. Es geht eigentlich viel mehr um eine Änderung des bestehenden Systems, was kriminalisiert, die Verbreitung von Wissen verhindert und zu dem auch noch ungerecht ist (Stichwort: Musikervergütung/Apple Store). Auch bei der Piratenpartei wird sehr aktiv diskutiert, wie eine Änderung zur Zufriedenheit aller herbeizuführen ist!! Niemand will einfach nur wahllos rumkopieren und die Spieleentwickler und Musiker kaputt machen!! Das wäre ja auch reichlich dumm!! Ich möchte ja nachher nicht selbst die Harfe zupfen!!
        Hier ist es sicher Sinnvoll, sich mit dem Thema etwas mehr auseinanderzusetzen, anstelle vorschnell zu Verurteilen!!!

        Viele Grüße

        Thomas

    • Dann sollte man sich nicht Piratenpartei nennen und damit implizieren, daß man im wesentlichen daran interessiert ist, daß Privatleute straffrei kopieren dürfen, nur weil es technisch möglich und eh nicht aufzuhalten ist.

      • skull77 sagt:

        Die CSU trägt auch die Bezeichnung Sozial in ihrem Namen. Das heißt aber nicht, dass sie es sind. Vorhalten werde ich es ihnen aber deswegen nicht…
        Spaß beiseite, der Name ist wirklich schwierig, aber hier ging es drum, den bescheuerten Begriff “Raubkopierer” zu übernehmen und irgendwie gegen die Urheber zu richten. Hmm, ich geb zu, nicht optimal, aber ich denke, dass die guten Absichen den blöden Namen aufwiegen. Ich habe selten so viel Basisdemokratie miterleben dürfen. Ich war lange in der SPD, das Gefühl, etwas bewegen zu können, hatte ich dort aber nie. Die Piratenpartei befindet sich gerade in einem Prozess, der es jedem ermöglicht, der dass auch möchte, die zukünftige Ausrichtung der Partei mit zu beeinflussen und in seinem Sinne zu lenken. Was will man denn bitte als guter Demokrat mehr als das?
        Von einem Namen (Schall und Rauch) und von Berichten, deren Urheber das Parteiprogramm noch nicht einmal auch nur ansatzweise gelesen haben, auf die Ausrichtung einer Partei zu schließen, halte ich für bedenklich!! Das ist ja fast so schlimm, wie wenn ein Politiker, der noch nie Computerspiele gespielt hat, diese verbieten möchte…

        • Ich habe zwar nicht die aktuellste Post-Parteitag-Version des Programms gesehen, aber durchaus die davor. Und da stehen Dinge drinnen, die ich als “Medienschaffender” nicht unterschreiben kann. Ende.

          • Jammet sagt:

            Auch kein Grund mich aufgrund meines Kommentars anzufahren. Kompromisse machen muss ich jedes mal wenn ich Parteien waehle. Ich habe ledliglich einen Vergleich dazu herangezogen (ein bischen weiter oben). Das war kein Angriff auf dich.

      • Jürgen sagt:

        @skull77:

        Die “Piraten” sind genauer betrachtet keine Partei, sondern eine Internet-Lobby. Beziehungsweise: sie wären gerne eine.
        Letztendlich fordern sie aber für ihre angepeilte “Zielgruppe” genauso populiustischen Fuppes, wie die “echten” Parteien.

        Guck Dir mal ihr Programm an: VON eMule-Usern FÜR eMule-User. Da fehlen mir zuviel wirklich wichtige Dinge, die das “echte” Leben ausmachen. Aber Web 2.0 hat soviele Dinge ins Leben gerufen, klar dass da irgendwann auch was wie “MyPolitik” rauskommen musste. ;-)

  21. MelvilleAbensen sagt:

    Dann sag ich mal dreist: Auch Du verstehst diese Petitionsdinger nicht (wie auch eine Menge der Unterzeichner). Du hast ja grundsätzlich Recht, nur muss man den Erfolg der Petition ganz anders bewerten.

    Die Petition in der von der Leyen Sache war ein Riesenerfolg. Alle Medien berichteten drüber. Frau von der Leyen wurde mehrmals in Interviews damit konfrontiert. Zugegeben der Erfolgt kommt auch daher, weil dieses Instrument neu ist und wie Du schriebst einige Journalisten es nicht richtig verstehen, aber die mediale Präsenz war und ist da.

    Man könnte auch fragen: Was bewirken eigentlich Demos?
    Doch auch nicht mehr, als dass einmal in der Tageschau darüber berichtet wird. Wirkliche Massendemos bekommt man hier in Deutschland nicht zustande, in Berlin demonstrieren tägliche irgendwelche Gruppen das fällt gar nicht mehr auf.

    Es ist effektiver, wenn 130.000 Leute 1 Minunte aufwenden, als wenn 1000 Leute demonstrieren gehen und 130 Minuten aufwenden. Ganze simple Rechnung.

    Wenn man mal Zeit/Aufwand berücksichtigt und sich das Ergebnis ansieht, dann kann man das nur als sehr wirksames mediales Instrument bewerten.

    Die Computerspiele Petition, hat es trotz schlechtem Petitiontextes immerhin auf die Startseite von SpOn gebracht.

    Ich denke schon, dass diese Petitionen, gerade derzeit wo der Reiz des neuen mitschwingt ein sehr wirksames Mittel sind – nur sind es keine Volksentscheide. Das wäre aber auch eine falsche Erwartungshaltung. Es sind wirksame Mittel für mediale Aufmerksamkeit.

  22. Peter Schleußer, “Verfasser” der Petition, im golem.de Interview:
    “Eine Onlinepetition schien mir der bessere Weg zu sein, deshalb hab ich dann mit einer Menge Wut im Bauch gleich die Petition eingereicht. 30 Minuten nachdem ich von dem Beschluss gehört habe, war die Petition schon abgeschickt. Da wurde es dann mit dem Bauchgefühl auch wieder besser.”
    Kurzum – so einen unüberlegten Text unterschreibe ich nicht. Da hab ich ja länger über meinen Blog-Post gebrütet. Punkt, Schluß.

    • DarkVamp sagt:

      Du hast ja im Prinzip Recht aber geben wir dem Knaben nun ne Chance sich im Bundestag besser zu verkaufen denn die 50.000 sind lange geknackt!

      • Ehrlich – nach den Interviews habe ich da echte Zweifel ob das ein guter Auftritt wird. Herr Schleußer hat einfach wild irgendwas aus einem Bauchgefühl raus gemacht. Ohne das Instrument, daß er da einsetzt, auch nur ansatzweise zu kapieren oder zu durchdenken.

  23. Jongie sagt:

    Es wurden fast zeitgleich mehrere Petitionen wegen dem selben Thema eingereicht. Vielleicht wäre es besser gewesen wenn eine andere, eventuell besser geschriebene Petition durchgekommen wäre, aber der Ausschuß läßt nur eine pro Thema durch. Das es gerade die schafft, welche am schnellsten verfasst wurde lag nicht in unserer Macht.

    Ich weiß z.B. das der GF vom GAME Verband auch eine Petition eingereicht hat. Vlt. wäre die besser formuliert. Vlt. wäre er auch der bessere Redner vorm Ausschuss. Was wäre wenn…

    Ich bin der Meinung man muß die Möglichkeiten nutzen die sich bieten. Und es gibt auf Bundesebene nunmal nur diese eine Petition. Die Formulierung betrachte ich als absolut zweitrangig. Die Hauptpunkte sind klar und so wie die Politik die Sache angeht wäre es schlicht egal wie toll die Petition formuliert ist.

    Wichtig ist erstmal die Masse bzw. die Aufmerksamkeit. Die Hürde von 50.000 Mitzeichnern wurde schon jetzt überschritten. Das ist doch ein Erfolg!

    Obs was bringt? Das kann man im Vorfeld definitiv nicht wissen! Der, der die Fähigkeit besitzt, hat entweder zuviel RTL gesehen oder ist wirklich zu beneiden! :)

  24. Jürgen sagt:

    @Boris:

    Dein Einwand, dass so eine Petition nur einen Bruchteil der Gesamtbevölkerung repräsentiert, stimmt zwar, aber das kann man doch nun wirklich bei jeder Petition sagen. Nie interessieren sich ALLE für eine Sache.
    Es ist nun mal so, dass diese Petition eben die Konsumenten-Community repräsentiert, die sich gegen eine Verteuflung der “Action-Spiele” durch die Politik wehrt. Vielleicht bringt diese Petition nicht viel und hat Schwächen, aber sie wurde ja auch nicht von einem Juristen oder Journalisten geschrieben, der es besser kann, sondern von jemandem der eben nicht warten wollte, bis irgendwas von selbst passiert – oder auch nicht. Dass diese Petition jetzt schlafende Hunde weckt, muss man nicht befürchten, denn die sind doch schon längst wach und bellen laut ihre Verbotsforderungen. Und erst einmal alles auszudiskutieren, zu editieren, ewig zu zerreden kann auch dazu führen, dass die Politiker in der Zwischenzeit einfach über die Köpfe hinweg entscheiden – und das leider auf einem Niveau, dass auch nicht viel besser formuliert ist.

    Ich sehe das mit der Petition daher etwas pragmatischer: im Grunde ist doch allen klar, worum es trotz Formulierungsfehlern geht. Sollte die Petition also genug Unterzeichner haben und gehört werden – eine berechtigte Sorge nach der ignorierten Rekord-Anti-Zensur-Petition – dann muss sich der Bundestag doch im Idealfall, wie Du schreibst, mit der Sache erneut beschäftigen. Als reine Grundlage für eine Auseinandersetzung wird doch dann aber sicher nicht allein diese eine Petition dienen, oder? Ich hoffe und denke mal, wenn sich der Bundestag erneut mit der Thematik befassen muss, werden sicher genug besser formulierte Fakten, Untersuchungen, usw… hinzugezogen. Und wenn die Industrie, hinter den Kulissen so tolle Aufklärungsarbeit leistet, wie Du sagst, dann können solche Erkenntnisse doch auch in diese neue Bundestagsdebatten einfließen.

    Es mag ja sein, dass Du so eine “auf die Schnelle” losgetretene Petition als Schaden für die Branche ansiehst. Aber warum passiert so etwas überhaupt? Liegt es nicht vielleicht ausgerechnet daran, dass diese Aufklärungsarbeit, nach außen hin nicht publik wird, die von den Firmen im Hintergrund geleistet wird? Es ist meiner Meinung nach ein Fehler, dass dem “Otto-Normal-Gamer” nicht transparent gezeigt wird, dass man mit guten Strategien versucht, mit den Politikern angemessen zu reden. Die News Seiten berichten doch sonst auch über jedes blöde Gerücht, und die Publisher und Firmen erzählen doch sonst auch immer so gerne, wie toll sie sind. Warum reden die Entwickler, Publisher und Firmen also nicht mal öffentlich über solch wichttge, für sie existentielle Dinge? Zur “Beruhigung”.
    Da versagt, leider wie so oft im Kommunikations-Zeitalter, die Kommunikation. Ein kleiner Bericht über einen parlamentarsicher Spieleabend, wiegt eben die ganzen sonstigen “Lan-Verbots”-Meldungen nicht auf.

    Wie auch immer: der Ärger der Spieler ist eben da und die Spieleindustrie hat versäumt ihre Konsumenten zu beruhigen. Die Spieler fühlen sich deshalb auf sich allein gestellt und machen ihrem Ärger eben Luft. Wobei ich es immer noch viel besser und auch angemessen finde, durch so eine Petition zu zeigen, dass man nicht mit dem einverstanden ist, was läuft. Die sonst üblichen polemischen (Schimpf-)Tiraden, gießen den Politikern noch viel mehr Öl aufs Feuer.

    • skull77 sagt:

      Volle Zustimmung!!! Genau so sehe ich das auch!!
      Für mich wirkt die Spieleindustrie eher, als stelle sie sich tot und hofft darauf, dass sich alles von alleine erledigt. Augen zu und durch!

  25. soulrise sagt:

    Ich setzt meinen Willi nicht unter einer Petition, die falsche Tatsachen vorgaukelt.

    Wer beispielsweise behauptet, dass wir “im größten Zensurapperat Europas” leben, kann doch weder von mir, noch von einem Politiker ernstgenommen werden.

    Unser Problem ist, dass wir ständig darauf warten, dass andere was tun und zu bequem sind selber was auf die Reihe zu kriegen, geschweige denn mal über die Problematik nachzudenken!

    Diese ganze bescheuerte Diskussion über “Killerspiele” ist doch ein herrlicher Beweis dafür ;0)

  26. SVZ Dom sagt:

    Ich kann ja verstehen, dass man gegen ein Verbot vorgehen möchte. Ich fänd es ja auch schade, wenn es wirklich so weit kommen würde. Zur Petition muss ich mich aber dennoch skeptisch äußern. Ich habe mir einige der Kommentare im Petitionsforum einmal durchgelesen, und ich muss sagen, dass ich da schon leicht entsetzt war. Ich glaube, dass es eher kontraproduktiv ist, wenn man mit Beleidigungen und Kommentaren wie verf…. Politiker um sich wirft. Genau diese Kommentare werden doch letztendlich nur wieder Öl ins Feuer gießen und Spieler als verrohte und stupide Idioten abstempenln. Ich schätze die Spieleindustrie in Deutschland hat bei einem evtl. Verbot ja auch noch ein Wörtchen mit zu reden, da es dabei ja auch um ettliche Arbeitsplätze geht. Man muss nur sachlich an die ganze Sache herangehen, und nicht in blindem Aktionismus, sei es von der Einen, oder der Anderen Seite, verfallen.

    • Jürgen sagt:

      Ich bin, was die Petition betrifft, auch leicht hin- und hergerissen. Letztendlich finde ich es aber ok, bzw. kann verstehen, dass sowas von den “normalen” Gamern gemacht wird. Natürlich wäre es mir auch lieber, gewisse Dinge wären dort besser formuliert, aber jetzt ist es halt mal so.
      Ob die Petition jetzt bundespolitisch was bewirkt, wird sich zeigen. Auf jeden Fall wird sie ein großes Medienecho erzeugen, wo gezeigt wird, wie vielen Leuten Computerspiele wichtig sind. Das ist ja im Grunde auch eine Form der Politik.
      Ich finde es ebenfalls krass, wie viele Leute durch die Spielediskussion “politisiert” wurden. ;-)

      Wo ich Dir aber auch leider zustimmen muss: es ist wirklich panne, was im Petitionsforum in manchen Kommentaren zu lesen ist. Aber da könnte die Petition noch so fantastisch formuliert sein, gegen solche Entgleisungen kann man wohl nichts machen. Ich finde es sowieso immer wieder erschreckend, wie manche Leute ihre Erziehung vergessen – sofern sie eine haben – wenn man ihnen ihr Spielzeug wegnehmen will. Seien es nun Internetseiten oder Spiele. Jeder Politiker fühlt sich dann sicher bestens bestätigt, wenn er denkt, dass vielleicht Computerspiele an solchen Verrohungen schuld sind. Und letztendlich sind die Spiele ja auch der Grund dafür, dass sich die Leute so aufregen und dabei vergessen, dass es das Wichtigste ist, dass die Diskussion auf beiden Seiten sachlich geführt wird.

      • Meine Rede. Ich finde es manchmal auch bedenklich, daß Zuschriften “pro” Actionspiele in meiner Inbox in der Regel deutlich schärfer im Ton (und mieser in der Rechtschreibung) sind als meine übliche Post. Das läßt einen schon grübeln.

      • Jammet sagt:

        Einfach so – bedenkenlos – habe ich die Petition ja auch nicht unterschrieben. Ganz klar – waere sie von jemandem ausformuliert worden der mit dieser Welt bereits vertraut ist, haette ich vermutlich auch keine Vorbehalte. Unterschrieben habe ich sie dennoch. Und sei es nur weil mir der Begriff “Killerspiele” inzwischen ziemlich auf den Zeiger geht.

        Wenn jemand wie Boris selbst mal eine solche Petition ausformulieren wuerde (nur mal angenommen) kommt sie sicherlich weiter.

  27. der Metatron sagt:

    Hallo Boris,
    auf der einen Seite teile ich Deine Befürchtung auf der anderen ist die Petition die einzige Waffe des kleinen Mannes. Denn WIR die Gamer erfahren keine Schützenhilfe von Unternehmen wie Microsoft, Sony, EA oder anderen. Ich denke dann immer, dass der deutsche Markt unwichtig ist und auf die Hardcore Gamer verzichtet werden kann. Dagegen spricht aber, dass wir mit den saftigsten Preisen Europas gemolken werden. Versteh mich nicht falsch, aber wenn das Gesetz durchkommt, dann kann ich als einzelner mir keinen Anwalt leisten, der meine Verfassungsklage bis nach Karlsruhe boxt. Und die Hersteller werden überlegen ob es sich lohnt einen Prozess anzustreben oder ob es mehr Sinn macht – wie Cisco in China – einfach das Geschäft zu sehen und mitzuziehen.

    • Es ist natürlich für den Gamer auf der Straße, der sich nur von Webseiten informiert, schwer zu erkennen, wie die “Industrie” im Hintergrund arbeitet, nicht zuletzt um tatsächlich in Deutschland auch Umsätze machen zu können. Und die Einkaufspreise für Spiele sind europaweit gleich, insbesondere in der Eurozone. Was der Kunde bezahlt hängt nicht alleine davon ab, was die Industrie will, sondern wie Händler, Steuern und andere Kosten den Preis beeinflussen. In der Regel verdient ein Software-Hersteller in Deutschland nicht einen Cent mehr pro Spiel als woanders.

  28. deichkind261 sagt:

    Kann mir doch endlich mal jemand erklären was denn jetzt Killerspiele sind und wie es definiert wird? Was sind Killerspiele? Mario springt auf Schildkröten = Killerspiel? Mario isst Pilze und wird größer, Blumen und kann feuer werfen = Drogenmissbrauch? Pac-Man isst Menschen mit Geisterkostümen = Kannibalismus? Es ist doch alles Auslegungssache und es klar dass man die Jugend schützen muss, aber soll das alles die Politiker übernehmen? Sollen sie wirklich die Erziehung von unseren Kindern übernehmen? Habt ihr wirklich Angst dass euch die Spiele weggenommen werden. Wenn man ein anders indizierte Spiel was mir jetzt nicht eingefallen ist spielen will kann doch man ein Import in Betracht ziehen. Natürlich nur wenn man Volljährig ist. Ich unterstütze gern Petitionen aber diese nicht und außerdem ist diese hier viel wichtiger!!! http://www.petitiononline.com/sh2360/petition.html ansonsten kann man sich über das Thema Killerspiele und Internetzensur kaputtreden. Keep cool

  29. Jammet sagt:

    Bevor ich auf “das Ideal” warte, was vielleicht niemals kommt, waehle ich zumindest das, was meiner Meinung noch am ehesten entspricht. Die Petition aufzuspalten waere zwar leicht, aber dadurch halbiere ich eventuell die Kraft die dahinter steckt. Mich wuerde nicht wundern wenn irgendwann Trolle auf die Idee kommen zu jeder Petition 100 aehnliche zu erfinden.

    Kurz: Wer zu lange wartet verpasst manchmal eine einmalige Chance. Wir traeten ewig auf der Stelle wenn nichts riskiert wird.

    Aber jedem die eigene Meinung ;) .

  30. Ace sagt:

    Gerade kam es in den WDR 2 Radio-Nachrichten, dass es die Petition auf über 50.000 Unterzeichner geschafft hat.

    Die Petition wird im Bundestag garantiert nicht im Detail diskutiert. Es geht einfach darum, dass es überhaupt nochmal im Bundestag diskutiert wird. In den Medien wird auch nicht jedes Detail der Petition dargestellt. Der Wortlaut des WDR-Sprechers: “Die Petition ist gegen ein Verbot der sogenannten Killerspiele”. Und das ist die eigentliche “Message”.

    Was es letztendlich bringt ist fraglich, aber diese Petition kann einige Sachen ins Rollen bringen. Wenn dies nicht der Fall ist dann hat niemand etwas verloren….

  31. soulrise sagt:

    Können “Killerspiele” einen negativen Einfluss auf einen jungen Menschen haben?
    Definitiv ja, ganz gleich welche Theorie man aufgreift.
    Junge Menschen werden in dieser Gesellschaft zu oft alleine gelassen, sie werden nicht auf das Leben vorbereitet und bekommen einen Lebensstil vermittelt, der sie in einem oberflächlichem Brei von individueller Belanglosigkeit verkümmern lässt. Man predigt Liebe und erntet gedankenlos den Hass den man sähte.

    Danach lässt man die ganzen verirrten und desorientierten Seelen auf eine Medienlandschaft los, in der nur das Schlechte derart schön verpackt ist, dass man sich faziniert von allem “gutem” abwendet.

    Wenn der Mensch nun aus dem gelernten (das die Welt nun einmal schlecht ist) die falschen Schlüsse zieht, dann wird es fatal.

    Und dabei ist es scheißegal ob er in einer Bibel stöbert, sich In Utero von Nirvana gibt, Bild liest oder einfach nur zur falschen Zeit den falschen Shooter.

    Ein Grund weshalb wir endlich mal von dieser Killerspieldebatte runterkommen sollten.
    Sie erfasst unser(e) Problem(e)nicht einmal im Geringsten.

  32. xXI JUMPER IXx sagt:

    herzlichen glückwunsch – einer, der wirklich nichts versteht, und lieber zusieht, wie andere versuchen, etwas zu verändern, ohne selbst “aus dem Arsch” zu kommen.

    zudem aber die Versuche der anderen diskreditiert.

    • Ja Jumper, du hast die Welt verändert, indem du ein paar Buchstaben in eine Webseite eingetippt hast, auf der was steht, was du gar nicht richtig gelesen hast. Und dann andere Leute schimpfst, die versuchen, hinter die Dinge zu gucken.
      Ich habe mich mit der Petition mit Sicherheit zehnmal mehr beschäftigt als 95% der Unterzeichner.

      • SwA sagt:

        Wie bei der Wahl: Man macht ein Kreuzchen bei einer Partei, dessen Wahlprogramm man in der Regel nicht in allen Einzelheiten kennt, geschweige denn sämtliche Sichtweisen der Partei.

        Lieber Herr Scheider-Johne, Sie scheinen das Petitionsrecht grundsätzlich nicht verstanden zu haben. Der Petitent beantragt doch nur, dass sich der Bundestag damit beschäftigen möchte, inklusive Zielsetzung. Das die Zielsetzung juristisch nicht 100 % ist ist doch kein Wunder, leben doch nicht nur Juristen in diesem Land. Hier geht es nicht um einen Gesetzentwurf, sondern einzig und allein darum, dass der Bundestag sich damit beschäftigen möge. Die Intention hinter der Petition ist doch eindeutig, mit Wortklaubereien dagegen zu argumenitern ist im höchsten Maße kontraproduktiv.

        Mir scheint Sie hätten auch die Studentendemos in Hessen kritisiert, da ihre Argumentation gegen Studiengebühren “unsauber” ist. Seltsamer weise hatten die Studenten Erfolg, es existieren keine Studiengebühren in Hessen. Soviel zum Thema “Was bringt es”.

        Es ist schon in hohem Maße ärgerlich, dass wir als Kunden die Umsätze Ihres Arbeitgebers schützen wollen, und quasi als Dank dafür von Ihnen ein Messer in den Rücken bekommen.

        Ihnen ist die Intention völlig klar, trotzdem betreiben Sie Wortklaubereien. Ich glaube es tut Ihnen ganz gut wenn man Ihnen ein bisschen auf die Füße tritt, da Sie anscheinend garnicht mehr merken wen Sie hier verärgern.

        • Das ist ein Beispiel für die mangelnde Diskussionskultur. Ich erkläre sachlich und mit Fakten, warum ich diese Petition nicht unterschreiben mag – sie enthält Aussagen, die unüberlegt und falsch sind. Ein Befürworter will mir dann dafür “auf die Füße treten”. Und ich soll mich dann bitte schön hinstellen und laut sagen “Computerspiele machen nicht brutal und die Leute sind alle lammfromm”.
          Wenn man als Petitent gar nicht kapiert, was man da eingentlich reinschreibt, dann sollte man es halt bitte sein lassen.

  33. bassman sagt:

    Hallo Boris,
    meiner Meinung nach, wäre es schon nicht verkehrt, wenn die “Industrie” öffentlich mal etwas mehr Tacheles reden würde. Auch um den Gamern zu sagen:”Wir tun was, und sitzen nicht bloss aus.” Ich glaube schon, dass da hinter den Kulissen so manches Gespräch geführt wird, aber ist es nicht auch wichtig, dass mal ein bischen Aufklärungsarbeit betrieben wird. Gerade bei der Bild lesenden Gesellschaft? Wie ist eigentlich Deine Prognose? Werden wir bald alle nur noch Ponyhofmanager spielen dürfen? Oder bist Du optimistisch, dass da mal ein Umdenken stattfindet?

  34. Ace sagt:

    Hi Boris,

    warum hast du meinen letzten Kommentar zu diesem Thema nicht freigeschaltet?

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