Die Ignoranz-Förderung des Internet

Von Boris, Fr, 7. Aug 2009 15:36

In einem nur 15 Minuten dauernden Kurz-Experiment hat “das Internet” mal wieder bewiesen, daß gesunder Menschenverstand dort nur selten umsonst verteilt wird, man aber mit tumben Glauben von “Das ist neu also muß es gut sein” seine Zustimmung hat.

Ungefähr zweimal am Tag tweetet mich jemand an mit einer Nachricht, die so klingt, als wolle derjenige eine Antwort haben. Zum Beispiel, indem er sie mit einem Fragezeichen abschließt. Abundan noch eine Facebook-Mail und seit neuestem Nachrichten per LinkedIn (bin nicht auf Xing, gehe nicht auf Xing) von Leuten, die mich eigentlich kennen und alle anderen Kontaktwege zu mir (EMail, Handy, Fax) auch.

Nun haben wir vor kurzem ein Jubiläum der Email gefeiert (25 Jahre Deutschland oder so was?) und an dieser Stelle sei mir erlaubt zu sagen, daß Email ein ganz hervorragendes Kommunikationsmedium ist, wenn man jemandem mal eine Frage stellen will. Und das hab ich auch getwittert. Originaltext:

Twitter ist nicht Email. Facebook ist nicht Email. Xing ist nicht Email. Wenn Sie eine Antwort erwarten – schicken sie mir eine Mail!

Yep, sogar mit Rechtschreibe-Fehler, das passiert mir schon mal. Innerhalb weniger Minuten treffen also “Antworten” ein, das sind Tweets, bei denen man bis zu 10% der zur Verfügung stehenden Buchstaben dafür opfert, die Adresse in der Nachricht unterzubringen (so, als ob wir alle nur 256 Byte RAM hätten wie ein Atari 2600. BYTE. Nicht Kilo, Mega, Giga).

“Elektronisch oder Handgeschrieben?”, “Jaja, die Zeiten ändern sich aber manche bleiben lieber beim alten”, “Wie ist denn die EMail? XD XD XD”.

Erstmal hab ich keine Ahnung, was dreimal XD bedeutet, und zum zweiten ist meine Email-Adresse ganz einfach zu finden, wenn man sich 45 Sekunden Mühe gibt.

Zum anderen blenden diese anderen Leute mit ihren vermeintlich witzigen Bemerkungen aus, daß Twitter und Co nicht einen einzigen Vorteil gegenüber Email haben – außer den eher negativen Nebeneffekten, daß man weniger Zeichen hat und andere Leute mitlesen können. Wenn ich einen Brief handschriftlich schicke, braucht der ein bis zwei Tage, bis mein Gegenüber ihn lesen kann. Wenn ich ein Fax schicke, verbrauche ich Papier und mache meinen Text auch noch unlesbar. Eine Email ist so schnell wie nur geht, kann archiviert, weitergeleitet oder sonstwie genutzt werden. Twitter oder Facebook-Messaging ist nicht die Zukunft. Es ist ein Rückschritt.

Und deswegen ist mein Twitter-Feed weiterhin wie eine Radio-Sendung oder eine Zeitschrift: One-to-many Kommunikation, die man sich anschauen kann oder eben auch nicht, die man weiterleiten darf, wenn man mag (Retweet me) und auf die man auch mal einen Leserbrief schicken kann – aber wie beim Radio oder in der Zeitschrift werden alle Leserbriefe gelesen, aber selten beantwortet.

Und meine Kurz-Rants werden auch nie re-tweeted, aber wehe, ich twittere mal ein lustiges Video oder den Allgemeinplatz der lustigen Uhrzeit von 12:34:56 am 7.8. zweitausend9, dann hagelt es Re-Tweets und auch ein paar neue Follower. So ganz kapier ich das nicht.

30 Antworten für “Die Ignoranz-Förderung des Internet”

  1. Themaktima sagt:

    Zur Lösung des Rätsels der Retweets kann ich vielleicht beitragen (weil ich in das von Dir beschriebene Muster passe): Kaum einer meiner Freunde kennt Boris Schneider-Johne, aber jeder kann die Uhr lesen. Reine Zielgruppenorientierung.

  2. Deus ex machina sagt:

    Du machst dir zuviel Stress, einfach zur Kenntnis nehmen und gut sein lassen.

  3. Chris sagt:

    Ich verstehe das auch nicht.
    Die ganzen alten Dienste im Netz wie Mail, Usenet, IRC sind offen, standardisiert und werden nicht von einer einzigen Firma betrieben.
    Manchmal ist es auch im pre-WWW Netz ganz schön.

  4. Kausrufe sagt:

    Ich versteh den Sinn von Twitter, Facebook usw. auch nicht ganz. Vielleicht bin ich aber auch nicht so mitteilungsfreudig (wobei ich hier eigentlich das Gegenteil beweise^^) oder aber einfach nur Outdatet.
    Fremde Leute kriegen von mir Emails, Bekannte Nachrichten über die üblichen Messenger.

  5. nggalai sagt:

    Moin Boris,

    ich versehe Deine Irritation sehr gut. Allerdings muß ich zur Verteidigung der, hmm, Twitter-PM-er auch sagen, daß sich so etwas wie ein Paradigmawechsel in Sachen Online-Kommunikation abzeichnet.

    Stellvertretend für doch so einige Ansichten in der Hinsicht verweise ich auf http://zenhabits.net/2009/07/killing-email-how-and-why-i-ditched-my-inbox/ .

    Kurz gesagt: Bäh, E-Mail, willkommen IM und Twitter- / Facebook-PMs.

    Für mich persönlich eine Tendenz in die falsche Richtung, für Dich offenbar auch, aber (zu) viele Andere sehen das, nun ja, anders. Leider.

    Entsprechend mag ich Dein Statement sehr. Hoffen wir, daß es in fünf Jahren nicht als #fail #anachronism getweetet wird …

    • Ich wünsche dem Typen viel Vergnügen wenn doch mal E-Governemnt kommt oder seine Bank ihm was wichtiges mitteilen will und er nur lächelnd sagt “Ich verzichte auf EMail”.

      • Pengo sagt:

        Das ist ein interessanter Punkt: Wie archiviert man Twittermeldungen revisionssicher gemäß der GDPdU, wenn diese unternehmenskritische Inhalte enthalten? :)

  6. neolith sagt:

    Na, wenigstens bin ich nicht der Einzige, der weiterhin bei E-Mail bleibt. Twitter, Facebook etc. – um die mache ich einen großen Bogen.

  7. PumpkinStrikesBack sagt:

    3*XD = LOL+ROFLCOPTER*^^

  8. Speedster sagt:

    Danke, Danke, Danke. Ich denke, dass du hier die richtigen Worte gefunden hast, auch wenn sehr viel Frust in deinen geschrieben Worten zu hören ist.

    Ich vermute einfach, dass viele User einfach mit dem Medium E-Mail etwas “altes” verbinden und immer noch bei gmx, web oder einem sonstigen kostenlosen Anbieter rumgammeln. Ich muss ehrlich sagen, dass E-Mail bei fast allen anbietern keine Spaß macht. Ich für meinen Teil habe die E-Mail für mich wiederentdeckt. Es soll jetzt wirklich keine Schleichwerbung oder sonstiges sein, aber seit dem ich alles über google verwalte, habe ich wieder wirklich Spaß am E-Mail schreiben. Man glaubt es kaum, aber sogar das verwalten wird dort besser gelöst als überall anderswo.

    Problem ist im Grunde nur, und da verstehe ich viele User, die Vormachtstellung des Internetriesen. Der immer mehr Daten sammelt und Daten sammelt und Daten sammelt.
    Diesen Einwand lasse ich wirklich gelten.

    Wer das System noch nie getestet hat, sollte sich mal testweise nen Account machen und einfach mal loslegen. Ich habe noch nie so ein mächtiges E-Mail-Instrument zuvor bedient, denn hinter der Fassade steckt viel mehr als man denkt.

    Schönes Wochenende undn Gruß annen Boris :-)

    • Jürgen sagt:

      Ich finde allein schon das kleine Outlook Express eine superbequeme Lösung. In Vista nochmal besser als in XP. Wie Boris sagt, zum Archivieren oder Suchen von Dingen ist das eigentlich Pflicht. Dann ist es ja egal, ob man bei GMX oder sonstwo ist. Geschrieben, editiert und so weiter wird dann ja in dem Programm, sowas wie GMX braucht man nur noch als Server.
      Nicht zu vergessen, dass die Mails auf dem Ur-Server gelöscht werden und dann auf dem Rechner gespeichert und immer griffsbereit sind – soweit er funktioniert. ;-)

      Aber wie schon gesagt, den Fehler, Twitter mit Email oder SMS zu verwechseln kann aber sollte man nicht machen.

  9. Bash sagt:

    Sag mal nur so als Frage, wäre die ganze Energie nicht vielleicht besser aufgehoben in einer Mail an Deinen Freund der Dir da per PM auf die Nüsse geht?

    Von mir aus bastel Dir einen Standardtext. Oder einen Standardtweet.

    Wie auch immer – vergiss nicht, Deine FAQ zu-updaten. Das hier ist ein FAQ-Eintrag erster Güte.

    Kleine Anekdote am Rande: mich hat neulich Kevin Pollak re-tweetet. Von daher kann ich zwar Deine Einstellung verstehen, es ist aber nicht so als ob gewisse Prominente Twitter nicht anders verstehen würden als Du.

    Ganz nebenbei:
    http://www.kevinpollakschatshow.com

    Die Folge mit Chandler Bing äh ich meine Matthew Perry ist allererste Sahne. Weil Du ja neulich gedacht hast, Du wärst alt. Dabei kommt dann auch rum, dass Pollak das Internet auch als Chance für andere Dinge (Talkshow im Netz) betrachtet.

    Ich hab Dein Twittern ja verstanden – es ist Micro-Blogging. Das machen aber nicht alle so. Versuch mal zwei Tage lang Eliza Dushku zu folgen. Da fliegt Dir vor lauter Banalität und offensichtlichem Intelligenzmangel der Kopf weg. Wie die sich einen Producer-Credit bei “Dollhouse” erarbeitet hat ist mir schleierhaft… aber ich schweife ab…

    P.S.: wer sich für den BSG-Nachfolger Caprica interessiert folgt “Capricaseven” das ist Jane Espenson (of Buffy and Dollhouse Fame)

    *weg*

  10. SKENA sagt:

    Wahre Worte Boris. Ich bin weder bei Facebook, noch bei Xing oder schiessmichtot. Ne Email ist vollkommen ausreichend.

  11. Jürgen sagt:

    @Boris:

    “twittere (ich) mal ein lustiges Video oder den Allgemeinplatz der lustigen Uhrzeit von 12:34:56 am 7.8. zweitausend9, dann hagelt es Re-Tweets und auch ein paar neue Follower. So ganz kapier ich das nicht.”

    Naja, Du arbeitest in der Spiele-Industrie, die es ja fördern will, dass viele ihrem Hirn ‘ne Pause gönnen. Also, ich würde mich da an Deiner Stelle freuen, dass diese Bemühungen nun auch über die Spielekonsolen-Welt hinaus stattfinden und auch langsam Früchte tragen. Oder siehst Du das jetzt als Konkurrenz? ;-)

    Was das weitertwittern von lustigen Videos betrifft: Twitter dient eben in erster Linie zur Unterhaltung im Sinne von “Fuppes”, aber nicht zur Unterhaltung im Sinne von “Kommunikation”. Gerade im Bezug auf angeblichen E-Mail-Ersatz wird das vielleicht von manchen leider missverstanden. Aber dass twittern an sich Spaß macht, kann ich nicht leugnen. Bin jetzt auch auf den Geschmack gekommen. Denn – wie Du es mal gesagt hast – es ist schon eine Herausforderung und macht wirklich Spaß seine Gedanken mit nur 140 Zeichen auszudrücken. Klar, vorrausgesetzt man hat auch welche.
    Im anderen Fall reicht dann vielleicht ein simples “XD”. Das könnte übrigens eventuell die Twitter-Verkürzung für “X(box360) D(addeln)” sein.

    Aber noch Deinem anderen Vorwurf zum Trotz: rantsige Tweets von Dir, oder wie das heißt, habe ich übrigens schon öfter geretweetet. Gerade gestern erst. Wahrscheinlich hat das Twitter dann auch zu diesem großen, weltweiten Absturz gebracht. Deine ernsten Gedanken waren halt einfach zu schwere Kost für den Dienst. ;-)

    • Cedric sagt:

      “XD” = Xbox Daddeln? Autsch! schreib das “X” doch mal klein und dreh deinen Kopf 45° nach links: xD Das ist ein laut lachender Smiley mit zusammen gekniffenen Augen.

      • feierabend sagt:

        Warum das x klein schreiben?
        Und warum nur um 45° und nicht um 90° den Kopf drehen?
        Fragen über Fragen ^^

      • Jürgen sagt:

        @Cedric:
        Nachdem ich heute aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich herausgefunden, dass man auch den Monitor kippen kann. (Pivotfunktion). Trotzdem, danke für den Tipp.

  12. Mythanblood sagt:

    Twitter kann ganz nützlich sein, wie z.B. im Fall von Dustin aka Dusel http://twitter.com/dusel ;)

  13. ChiefJudy sagt:

    Ich muß gestehen, ich finde twittern irgendwie witzig, ja, es hat mich auch gepackt, allerdings benutze ich das wirklich eher zum “Rumblödeln” und Spaß haben. Was nicht heißen soll, daß ich nicht ab und an auch was Sinnvolles twittere ;) .

    Facebook benutze ich nur, um mit meiner US-Verwandschaft zu kommunizieren, die sind da megaaktiv, finden das alle ganz toll und haben mich quasi dazu gezwungen. Ich konnte mich dem irgendwann nicht mehr entziehen. Meine XING-Daten hab ich schon längst vergessen, so aktiv bin ich da, das selbe gilt für etliche andere social networks, wenn ich da immer und überall updaten sollte, bräuchte ich mittlerweile mehrere Wochen unbezahlten Urlaub im Jahr, um das alles auf dem Laufenden zu halten. Von daher: Ich hab ‘nen Blog, einen Twitter-Account und meine Email. Und aus.

    Allerdings sollte ich den Email Provider wechseln. Gmx nervt mittlerweile nur noch…

    • Jürgen sagt:

      @ChiefJudy:

      Im Grunde bin ich (und wahrscheinlich einige andere) erstmals durch Boris auf Twitter aufmerksam geworden und benutze das nun auch (hauptsächlich zum Blödsinn schreiben). :-)

      Twitter ist hier ja auch etwas anderes als in Amerika, wo die Smartphones mit Netzzugang viel verbreiteter sind, als hier. Die Tarife in Deutschland kann ja keiner bezahlen – nicht mal Boris, wie ich vorhin auf seinem Twitter gelesen habe.
      Vom Sinn her ist der Twitter also wohl eher dazu gedacht, dass Leute von Unterwegs interessante oder wichtige Sachen an ihre Follower mitteilen können, z.B.:
      —–
      “ACHTUNG: im #Lidl 1 Kilo #Fleischwurst 12 Cent günstiger, als bei #Edeka an der #Wursttheke! Bitte um RT!”
      —–
      Das KANN also mitunter ganz hilfreich sein und zu einer Sättigung durch Information beitragen. (Ich mach jetzt hier mal ein “xD” hin, extra für Cedric.) xD

      Hier in BRD, wo die meisten Twitterer daheim vor ihrem Rechner sitzen und nur ihre Gedanken zum Gedenken in die virtuelle Welt schleudern (so wie ich jetzt – geb’s ja zu), kann es daher vielen mitunter schwerfallen, einen Sinn im Twittern zu sehen. Und die vielgeprießene politische Aktivität von Twitter in Deutschland beschränkt sich gefühlt darauf, das immergleiche Frau-Zenursula-Gebash gegenseitig Hin- und Herzuschubsen. Oder um sich Herrn Tauss ganz nah zu fühlen, was ich mir jetzt nicht so gerne bildlich vorstellen mag.

      Also, für alle Nicht-Twitterer fassen wir zusammen:
      wenn’s um die Wurst geht, ist Twitter total fett! Darüber hinaus ist es eine tolle Möglichkeit, um sich und seine Follower bequem von der Arbeit abzulenken.(Man kann rumsitzen und muss höchstens 140 Zeichen tippen bzw. lesen.) ;-)

      • ChiefJudy sagt:

        Äh, also ich persönlich finde den Tarif, mit dem ich das iPhone betreibe durchaus bezahlbar. Und ja, ohne das wäre Twitter -zumindest für mich – nicht halb so witzig. Da hast du recht.
        Ansonsten ist festzustellen, daß die Amerikaner an sich wohl eher Web 2.0 affin sind, als die Leute hierzulande, was sich aber momentan wohl grad ändert. Ob das nun gut oder schlecht ist… Ich sag nur “lamebook”…selten so gelacht :mrgreen: .
        Wiegesagt, ich finde manches ganz witzig, werde aber weiterhin versuchen, den Anstrengungen diverser Kollegen zu widerstehen, mich zu den Lokalisten etc zu schleppen. Der “Facebook-Familienzwang” hat mir schon gereicht(das will was heißen, wenn sich da sogar mein Vater dahinter klemmt… ;) .

      • Jürgen sagt:

        Mir ist Iphone noch zu teuer. Vor allem, weil ich mich dafür dann sogar noch mit Itunes quälen muss.

        Was Du bei Facebook als Familienzwang bezeichnest, kenne ich von “wer-kennt-dem-wem.de”.
        Der Gefahr war ich mir aber gar nicht bewusst, deshalb werde ich da austreten! Was die Welt von mir erfährt oder Herr Schäuble über mich sammelt – egal, aber meine Eltern sollen und müssen nun wirklich NICHT alles über mich wissen. :mrgreen:

  14. derKlaus sagt:

    Ich hab den Sinn von Facebook, Myspace, Lokalisten und “Irgendwas”-VZ auch nicht verstanden. XING nutze ich als eine Art erweiterte Outlook Kontakte. Twitter nutze ich bislang auch gar nicht, wird sich vielleicht mit dem Xbox update ändern. Aber das ganze Medium “Twitter” sehe ich auch eher als eine One-to-Many Kommunikation. Zumal wirklich jeder mittlesen kann.

    Wo definitv ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat ist anscheinend der Umgang mit persönlichen Infos. Freimütig postet jeder bei den oben genannten Diensten Infos, die vor mehr als 20 Jahren bei der Volkszählung NIEMAND preisgegeben hätte und damals für mehr als das bisschen unmotiviertes Demonstrieren. gesorgt hätte. Ich bemerke das immer wieder, meistens mit dem Argument “Ist egal, ist ja bloß das Internet”. Au mann, solchen leuten würde ich am liebsten entmündigen, weil die anscheinend eh keine sinnvollen Entscheidungen treffen können.

  15. pilpop sagt:

    Bei 13 bisherigen Kommentare kann man sich ja gut ausmalen, was deine User so alles gut finden. :D

    Ich hab noch nicht mal wirklich gecheckt, wie Twitter überhaupt funktioniert und nein, ich wills gar nicht wissen. Auf Facebook war ich noch nie. *stolz*

  16. fabnapp sagt:

    ein Kollege hat neulich mal in einer Diskussion über “die Jugend” und IM philosophiert dass für die Kids eine eMail sowas ist wie für unsereins (Baujahr 70 +-5) ein Telex. Ich stelle auch mit erstaunen fest wie bei mir Facebook nach und nach alles andere frisst. Ich schicke keine Bilder mehr nach Flickr sondern ackzeptiere die miese Qualität von FB, Ich schicke keine Youtube Links mehr per Mail sondern share auf FB, ich chatte mit manchen Leuten nicht mehr per Skype sondern per FB (Tipp@Boris: per Nimbuzz geht das auch auf deinem HTC S7xx wenn du dass noch hast). eMail wird nie verschwinden, aber es wird langsam die formalste der Kommunikationsmittel werden – eben wie anno 2008 noch das Fax.
    PS Boris, dass Du nicht weisst was “XD” soll glaub ich dir nicht. Kannst aber in unter 45 sekunden rausbekommen ^^

  17. Maniac007 sagt:

    Zwei Gründe:

    1. Da Twitter und Co. öffentlich und damit unpersönlicher sind, sinkt die Hemmschwelle jemanden etwas zu fragen oder mitzuteilen. Man erwartet im Gegensatz zu einer Email nicht auf jede Frage eine Antwort, sondern überläßt die Entscheidung zu Antworten dem Befragten.

    2. Es geht um die Selbstdarstellung seines Kommunikationsverhaltens. Mit sozialen Netzwerken teilt man der Welt mit: “Wer kennt mich?” / “Wen kenne ich?” Mit Twitter gibt m,an Auskunft über die Fragen: “Mit wem Spreche ich?” / “Worüber unterhalte ich mich?”

  18. Blechfaust sagt:

    “12:34:56 am 7.8. zweitausend9″
    *mit der Hand auf die Stirn klatsch*

    Und ich habe mir gerade schon kurz gedanken gemacht, du könntest mich meinen. Hatte ich doch ein paar Stunden zuvor meine Ungedult zum Release der Batman: Arkham Asylum Demo getwittert. ;-D
    *puh*

    Ich habe übrigens garnicht verstanden, was man mit Facebook macht. Denke das ist nicht weiter schlimm, oder? ^^

  19. feierabend sagt:

    “XD” ist ein Smily. Also nicht als Buchstaben zu lesen.
    Ein grinsendes gesicht mit zugekniffenen Augen.

Panorama Theme by Themocracy