Revolution Number Nine
Der Podcast Nummer Neun der inzwischen auf fünf angewachsenen Spiele-Veteranen ist da. Natürlich mit ganz viel Beatles Kommentaren (wir sind schließlich alt genug), Activision-Zitat-Analyse und einem Blick in Power Play 9/89. Die kann man sich auf http://www.kultpower.de/archiv/heft_powerplay_1989-09 angucken (aber wohl nur so richtig mit Firefox – Safari, Chrome und IE8 machen die Darstellung kaputt).
Und um die Frage zum Musik-Jingle zu beantworten, welches auch in anderen Blogs und wohl sogar in einer Wahlwerbung auftauchte: Es handelt sich um Apple Loops, die offensichtlich nicht nur Anatol verwendet. Wir haben nicht speziell für uns komponieren lassen.
Ja, ich weiß: Wenn ich zwischen zwei Podcasts nicht mal Zeit für einen einzigen Blog-Post habe, dann bin ich wirklich SEHR beschäftigt.
Einfach hier live anhören

Endlich neuer Stoff. Ich höre noch – scheint wieder sehr gut zu sein. Danke dafür!
Übrigens stellt Chrome (bzw. Iron) die Kultpower.de Scans korrekt dar.
Einen Internet-Explorer habe ich nicht zum Testen, sorry.
Unter Opera funktioniert das Kultpower-Archiv übrigens.
Auf Safari/Mac ist die Darstellung wirklich fehlerhaft, ich schaue mal ob ich rausfinde, woran das liegt…
Ansonsten muss ich mir jetzt erstmal den Podcast anhören
Zu Kotick und Activision vielleicht etwas mehr info. Der Mann hat sich intern dafür insofern entschuldigt als das er der Meinung ist, die Aussage ist aus dem Kontext genommen, was wohl auch stimmt. Ich musste auch lange schlucken als es hieß das wir zusammengehen weil Kotick eigentlich das Gegenteil ist von dem, was ich für gut halte. Aber man muss auch sehen was wichtig ist. Gute Spiele zu machen ist wichtig, sehr wichtig, auch für Kotick, und dafür sind bei Activision und Blizzard die Mittel verfügbar. Aber: Man muss auch wirtschaftlichkeit beachten. Erinnert sich jemand an Ion Storm? Das war eine reine Spaß-Firma, und das Ergebnis ist bekannt. Und Firmen wie EA, Atari oder Take2 stehen eher schlechter da. GRIN hat letztens dichtgemacht.
Kotick ist der Businessman. Wenn er sagt “Spaß rausnehmen” dann bedeutet dass, alle Entscheidungen unter wirtschaftliche Gesichtspunkte zu stellen. Ich finde es selber nicht so toll dass es mittlerweile Guitar Hero 38 samt 10 ablegern gibt oder das es von World of Warcraft vom Klopapier zum Klingelton so zuemlich alles gibt.
Alle Welt hat das letzte Jahr von der Wirtschaftskrise geredet. Ich frage mich nur: Welche Krise? Als Mitarbeiter habe ich keine Kürzungen erlebt, keine Kurzarbeit, keine Entlassungen, und sogar noch Weihnachtsgeld bekommen. Das hat sicherlich etwas damit zu tun dass die Manage entsprechend umsichtig handeln.
Ich stimme mit Kotick nicht mit allen Punkten überein. Ich denke das Guitar Hero den DLC Markt komplett verfehlt hat (wie man am durchschlagenden Erfolg des Rock Band Shops und den sinkenden Verkaufszahlen der Basisspiele sowohl bei Guitar Hero und Rock Band sieht). Ich denke, das Brütal Legend absolut beschämend für Activision ist, genauso wie Ghostbusters.
Aber letztendlich muss ich sagen dass das AB management seinen Mitarbeitern einen sicheren Job gegeben hat und dass noch genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden um gute Spiele zu machen. Gleichzeitig wird aber auch streng auf Wirtschaftlichkeit geachtet, was manchmal auch intern auf Kritik stößt (Melken der Franchise mag glaube ich keiner), aber 6000+ Mitarbeitern den Job sichert.
Ob AB das nächste EA wird – keine Ahnung. Aber wenn es um Jobsicherheit geht, dann dürfte AB eine der besseren Adressen im Business sein.
Hat wieder Spaß gemacht euch zu zuhören, auch wenn die Qualität diesmal unter aller Sau war.
Schöner Podcast, aber einige Aussagen von Boris zu NFS Shift sind leider falsch. Man verliert seine Präzisionpunkte nicht, wenn man Gegner anrempelt, sondern bekommt halt einen Schwung Aggressionspunkte DAZU. Leicht zu erkennen am Ende des Rennens, da du dort eine praktische Abrechnung deiner Profilpunkte bekommst. Oben Präzision, darunter Aggression – und in einem Standardrennen kassiert man problemlos beides.
Man verliert keine Punkte, aber die Chance auf die Punkte für perfekte Kurven oder unfallfreie Streckenabschnitte, wenn man von den Gegner angerempelt wird.
OK, das ist richtig.
Mal wieder ein sehr lustiger Podcast, auch wenn die Qualität echt ein wenig zu wünschen lässt.
Das beste an der Sache ist, dass ich damals sogar die Original Powerplay gelesen habe, im Alter von…….10 Jahren
P.S: Boris, kommt Dishwasher eigentlich in Deutschland noch raus, oder nicht, oder wie?
P.P.S: Wenn Dich die Frage stört, dann ignoriere oder lösche sie einfach
Hmm, also was die Beatles: Rock Band-Songauswahl angeht, so kann ich euch nur wiedersprechen – Die letzten Kapitel sind brilliant. I want you (she’s so heavy) ist genial, weil total leidenschaftlich. Wer bei diesem Stück nicht an Sex denkt…
Generell ist die Auswahl super, weil sie eben nicht nur die bekanntesten, sondern auch die anspruchsvolleren Songs beleuchtet. I me mine, don’ let me down usw – verdammt spitzenmäßige Auswahl. Gurkensongs gibt es tatsächlich wie z.B. Boys, ist eigentlich n Cover. Help fehlt wirklich, aber Hey Jude ist klavierbasiert. Let it be ebenfalls. Ich weiß nicht ob es sinnvoll ist, Klaviersongs mit der Gitarre zu spielen… Ist etwa das Selbe wie bei den Geigen. Auch wenn ich zugeben muss, dass es für das Repertoire definitiv ein sprürbares Loch ist. Das erste DCL Album kommt übrigens im Oktober. Dann jeden Monat eine weitere Scheibe. Ist zweifellos ein GOldesel-Konzept, andereseits kann man sich als Beatles-Fan so die besten sachen nachträglich rauspicken.
Das Beste an dem Spiel ist der dreistimmige Gesang samt Trainer, der selbst meiner musikalisch wenig aktiven Freundin mit simplen Mitteln die Zweit- oder Drittstimme mehrerer Songs beigebracht hat. Während der Fahrt zum Symphonic Fantasies-Konzert haben wir viele Beatles-Songs mehrstimmig im Auto geträllert
Genial.
Iphone ist mir in der Regeln zu schwammig und in der Latenz nicht ideal. Wenn es kein Spiel mit “Kippsteuerung” ist, hab ich zu wenig Resonanz vom Touchscreen. Aber ist sicher Geschmackssache.
Weiß gar nicht, was alle an dem Ding haben.
Und naja, für mich ist der Ipod trotz allem noch ein normaler MP3-Player
Trotzdem interessanter Podcast! In ein paar Monaten kommt ihr zu meiner ersten PowerPlay, kanns kaum abwarten!
Elite-Remake?!? Hammer, wusste ich noch garnichts von… Bitte mit Andock-Walzer und nicht von Vornherein gewährtem Autopiloten. SOnst isses’ doch kein Elite! Ist bestimmt n Spartenspiel, aber könnte eine “realitätsnahe” Abwechlung zum Shooter-Einerlei sein.
Gefiel mir auch sehr gut, 1h reicht genau für 2 Fahrten, sauba.
Und schön, daß Winnie jetzt zur Stammmannschaft gehört, er ist ne Bereicherung.
Die zwei Sachen die das Ipod von einem normalen MP3-Player der damaligen Zeit unterschieden haben waren Bedienerfreundlichkeit und das edle Apple-Design.
Aber ansonsten stimmt das schon, dass man mit dem Iphone neue Leute durchaus gewinnt, die auch mit dem DS nicht angesprochen werden würden. Der DS hat die Zielgruppe um alte Menschen, Hausfrauen und ähnliches erweitert, das Iphone erweitert in Richtung Anzugträger, die halt auch mal schnell in der Bahn was spielen anstelle irgendwelche Mails zu checken. Aber bis das Iphone den ernsthaften mobilen Spieleplattformen den Rang streitig macht wird es, denke ich, noch einige Jahre dauern. Aber wenn das so weiter geht wird das Handheldbusiness, so wie wir es kennen, nicht mehr lange existieren, weil die Mobiltelefone es abgelöst haben.
(Eigentlich schafft Apple mit dem Iphone was Nokia mit dem N-Gage vergeblich probiert hat)
Ich beanke mich für diese besonders interessante Folge.
Ich kann euch nur zustimmen. Rock Band – The Beatles grenzt an Kundenverarsche. Für wie blöd halten die ihre Kunden? Ein halbes Spiel zum vollen Preis….
Jup, es sind vergleichsweise wenige Songs, aber so ne Beatles-Lizenz ist auch nicht gerade billig. Und wenn du das schon grenzwertig findest, dann schau dir mal die Guitar Hero-Games an, die sich auf einen Interpreten konzentrieren (Aerosmith, Metallica, Van Halen). Da bekommt man die gleiche Menge Songs zum Vollpreis, von denen jedoch nur die Hälfte vom Hauptact stammt. Der Rest besteht aus zusammengewürfelten Titeln anderer Bands von der Resterampe. Die bekommt man einfach mal angedreht, ob man die Bands nun mag oder nicht. DAS nenn ich mal nen schlechten Deal! Dann doch lieber so wie bei den Beatles – Wo Beatles draufsteht, soll auch Beatles enthalten sein.
Andererseits sollte man vllt bedenken, dass wir heutzutage ziemlich verwöhnt sind. Vor Rock Band 2 waren 45 bis 50 Songs pro Spiel ganz normal – siehe sämtliche Guitar Hero-Ableger vor “World Tour” und Rock Band 1. Ist letztendlich ne ganz einfache Rechnung. Schau mal was ein Song auf Itunes kostet, zieh in Gedanken die Marge ab, rechne noch Entwicklungs / Vertriebskosten für das Spiel dazu usw usw. Sooo schlecht sind 45 Songs vom angepriesenen Act nicht. Ich sage ja, wir sind seit dem letzten Jahr ziemlich verwöhnt.
An dieser Stelle möchte ich einfach nur mal ein “Danke” an die Spieleveteranen aussprechen. Bin gerade dabei die Podcasts nachzuholen, aktuell bei #6. Ist immer wieder schön, mit den Veteranen gemeinsam in Nostalgie zu schwelgen. Bin zwar “erst” 24, war aber bereits 89/90 im zarten Alter von 4/5 Jahren schon am Zocken und mit Einschulung dann auch am lesen (u.a. auch PowerPlay und PC Player
). Weiter so!
Well done!
Ich sehe im Touchscreen (und in der Bewegungssteuerung) auch keine wirkliche Ablösung der klassischen Tastensteuerung. Für die meisten Spiele funktioniert die klassische Eingabemethode einfach am besten.
SHIFT mag ein tolles Spiel sein, die groß angekündigte Simulation ist es aber leider nicht geworden. Das permanente arcadeartige Übersteuern ist völlig unrealistisch.
Die Unterscheidung zwischen präzisen und aggressiven Spielern wäre insbesondere für den Onlineteil schön gewesen, um die unfairen Spieler zu meiden.
Allerdings läßt sich das Hauptspiel nicht meistern ohne beide Punkte zu sammeln. Schöne Idee schlecht umgesetzt.
Man merkt an diversen Punkten, daß das Spiel zu früh ohne den nötigen Feinschliff released wurde.