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	<title>Kommentare zu: Der Spieletest ist tot&#8230;</title>
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		<title>Von: Flat Eric</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22884</link>
		<dc:creator>Flat Eric</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 12:43:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wunderbarer Artikel! Die GEE sollte auf jeden Fall in dem Zusammenhang genannt werden, sie läßt die Bewertung in Punkten einfach weg und läßt den Leser entscheiden, ob das Geschreibsel zu einem Kauf bewegt oder ob nicht.

Alles andere wurde ja hier schon in den Kommentaren genannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wunderbarer Artikel! Die GEE sollte auf jeden Fall in dem Zusammenhang genannt werden, sie läßt die Bewertung in Punkten einfach weg und läßt den Leser entscheiden, ob das Geschreibsel zu einem Kauf bewegt oder ob nicht.</p>
<p>Alles andere wurde ja hier schon in den Kommentaren genannt.</p>
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	<item>
		<title>Von: El_Mariachi</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22821</link>
		<dc:creator>El_Mariachi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:13:32 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem mit den Spieletests ist doch folgendes...

&quot;Würde keine leicht verständliche Wertung am Ende eines Seitenlangen Reviews stehen, dann müsste der Leser den ellenlangen Text ja wirklich lesen&quot;!

Wer hat denn heutzutage noch Zeit? Also zum Reviews lesen? ;)


Gruß
EL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit den Spieletests ist doch folgendes&#8230;</p>
<p>&#8220;Würde keine leicht verständliche Wertung am Ende eines Seitenlangen Reviews stehen, dann müsste der Leser den ellenlangen Text ja wirklich lesen&#8221;!</p>
<p>Wer hat denn heutzutage noch Zeit? Also zum Reviews lesen? <img src='http://www.dreisechzig.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gruß<br />
EL</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ronnymiller</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22804</link>
		<dc:creator>ronnymiller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:22:28 +0000</pubDate>
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		<description>Der Spieletest ist tot, das 100er System leider noch nicht

Als Boris die PC Player in den 90ern umstrickte, weil er schon früh den Unsinn darin erkannte, ein Spiel &quot;testen&quot; zu können, scheiterte er grandios. Der Videospieler war noch nicht bereit, für Sterne. Das &quot;Internet von heute&quot; war damals ja auch noch Science Fiction und Spielezeitschriften irgendwie wichtig.
Das die 100er Skala keinen Sinn mehr macht, haben auch die Zeitschriften Macher von heute längst erkannt und versuchen ihren Lesern die Wertung zu entschlüsseln. Einzelwertungen für Spielmerkmale, Zusammenzählen von Einzelmeinungen oder Spielspaßzeitkurven - kein Heftchen, ohne eigenen &quot;Wertungscode&quot;. Jeder für sich, mehr oder weniger bekloppt. Manchmal nachvollziehbar, manchmal hinrissig. 
Der beknackteste von allen verkauft sich immmer noch am besten, weil er den Wahnsinn so verschlüsselt hat, dass man ihn gar nicht verstehen muss: Am Ende steht nämlich dann doch nur eine simple Schulnote! Skala 1 bis 6. Alles andere ist geschickte Augenwischerei - hauptsache, die Rechnung geht irgendwie auf.

Dem Fazit von Boris möchte ich unbedingt zustimmen. Denn nicht nur die Wertungen sind oft absurd - der &quot;Test&quot; isses. 
Der Filmkritiker hats begriffen, der Buchkritiker und der Musikkritiker hats auch begriffen - eine Kritik zu einem medialen Kunstwerk, stellt nur nur eine Meinung dar. 
Könnte man Qualität von Kunst mathematisch errechnen, hätten die Studiobosse allesamt ausschließlich Mathematiker in ihren Marketingbüros sitzen und ihre Produkte hätten alle verdiente 100er Wertungen.

Spieletester? Nein, Spielekritiker müssen her. Boris hats gesagt: Kritiker müssen her, die ihre Empfindungen beschreiben können und in originelle und ausdruckstarke Texte packen, statt den gleichen Schmonzes immer wieder zu schreiben. 
Jeder &quot;Test&quot; liest sich doch im Grunde gleich (schlecht):
Weil ich die aktuelle Gamestar gerade hier liegen hab, zitiere ich mal einfach ein bischen aus den Meinungskästen, der eigentlichen Spielekritik. 

XY zu XY: treibende Action...perfekt inszenierte Skriptsezquenzen...spielmechanisch brillanter Shooter...

XY zu XY: spielt sich sehr dynamisch...die grafische und atmosphärische Inszenierung sind immer wieder packend...grafisch und spielerisch fesselnder...

XY zu XY: Die Charaktere sind einprägsam...die Handlungstränge spannend...die Technik vom Feinsten.

XY zu XY: Deren charmante Helden suchen ihresgleichen...die Technik ist stimmig, aber schwach...

Gähn!

Kurz: Je nach Genre, wird jeder Meinungskasten mit der üblichen Abhandlung von immer gleichen Pro/Contra Punkten angereichet. Aufgefüllt von Spieletestfloskeln, die von den Machern offenbar kaum noch wahrgenommen werden. Dazu gehören die von mir meist gehassten &quot;frischen Waffen und Karten&quot;, die tolle &quot;Spielmechanik&quot;, die &quot;angestaubte Technik&quot; und mein Favorit - das gefürchtete &quot;enthüllt&quot;.

Der Artikeln in Zeitschriften hebt sich journalistisch nicht mehr ab, wirkt oft und gerade bei langjährigen &quot;Testern&quot; geradezu amateurhaft oder eingeübt. 
Ich behaupte: Das kann jeder, der einigermaßen geradeaus schreiben kann. Die meisten &quot;Tests&quot; könnte ich auf diese Weise sogar schreiben, ohne mehr als 10 Minuten gespielt zu haben.

Der Leser will das so! Wird gerne behauptet. Offenbar nicht, sonst wären die Auflagen nicht im Raketentempo vernichtet worden. Das Internet liefert die gleiche (miese) Qualität im Dutzend kostenlos und hin und wieder sogar mal einen guten Artikel, ebenso kostenlos. Für Lau isses mir prinzipiell egal. Ich muss nur noch selektieren.

Die Wertung lässt sich nicht abschaffen. Nichtmal ändern. Weil die Industrie sie fordert und der Spieler sie sehen will. Aber nicht als Kaufentscheidung, sondern als Kaufbestätigung. Als Bestätigung für die eigene gute Wahl und den eigenen guten Geschmack. Die Wertung ist keine Wertung des Spiels mehr, sondern nur eine Wertung des eigenen Geschmacks. Der kann der gegebenen Zahl enstprechen oder widersprechen - aber die Spieletestwertung ist der Vergleichswert. 

Die Wertung kann man nicht abschaffen. 

Ich teile mit Boris aber die große Hoffnung, dass gerade die Printjournalisten, die Profis unter den &quot;Testern&quot; - sich endlich als Kritiker bekennen und statt mehr oder weniger guter Tests, lieber eine echte Kritik schreiben - und darunter steht dann eine Wertung - egal, in welcher Währung. Ganz pur, ganz schlicht - ein Ergebnis. 

Damit mir auch das Lesen wieder Spaß macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spieletest ist tot, das 100er System leider noch nicht</p>
<p>Als Boris die PC Player in den 90ern umstrickte, weil er schon früh den Unsinn darin erkannte, ein Spiel &#8220;testen&#8221; zu können, scheiterte er grandios. Der Videospieler war noch nicht bereit, für Sterne. Das &#8220;Internet von heute&#8221; war damals ja auch noch Science Fiction und Spielezeitschriften irgendwie wichtig.<br />
Das die 100er Skala keinen Sinn mehr macht, haben auch die Zeitschriften Macher von heute längst erkannt und versuchen ihren Lesern die Wertung zu entschlüsseln. Einzelwertungen für Spielmerkmale, Zusammenzählen von Einzelmeinungen oder Spielspaßzeitkurven &#8211; kein Heftchen, ohne eigenen &#8220;Wertungscode&#8221;. Jeder für sich, mehr oder weniger bekloppt. Manchmal nachvollziehbar, manchmal hinrissig.<br />
Der beknackteste von allen verkauft sich immmer noch am besten, weil er den Wahnsinn so verschlüsselt hat, dass man ihn gar nicht verstehen muss: Am Ende steht nämlich dann doch nur eine simple Schulnote! Skala 1 bis 6. Alles andere ist geschickte Augenwischerei &#8211; hauptsache, die Rechnung geht irgendwie auf.</p>
<p>Dem Fazit von Boris möchte ich unbedingt zustimmen. Denn nicht nur die Wertungen sind oft absurd &#8211; der &#8220;Test&#8221; isses.<br />
Der Filmkritiker hats begriffen, der Buchkritiker und der Musikkritiker hats auch begriffen &#8211; eine Kritik zu einem medialen Kunstwerk, stellt nur nur eine Meinung dar.<br />
Könnte man Qualität von Kunst mathematisch errechnen, hätten die Studiobosse allesamt ausschließlich Mathematiker in ihren Marketingbüros sitzen und ihre Produkte hätten alle verdiente 100er Wertungen.</p>
<p>Spieletester? Nein, Spielekritiker müssen her. Boris hats gesagt: Kritiker müssen her, die ihre Empfindungen beschreiben können und in originelle und ausdruckstarke Texte packen, statt den gleichen Schmonzes immer wieder zu schreiben.<br />
Jeder &#8220;Test&#8221; liest sich doch im Grunde gleich (schlecht):<br />
Weil ich die aktuelle Gamestar gerade hier liegen hab, zitiere ich mal einfach ein bischen aus den Meinungskästen, der eigentlichen Spielekritik. </p>
<p>XY zu XY: treibende Action&#8230;perfekt inszenierte Skriptsezquenzen&#8230;spielmechanisch brillanter Shooter&#8230;</p>
<p>XY zu XY: spielt sich sehr dynamisch&#8230;die grafische und atmosphärische Inszenierung sind immer wieder packend&#8230;grafisch und spielerisch fesselnder&#8230;</p>
<p>XY zu XY: Die Charaktere sind einprägsam&#8230;die Handlungstränge spannend&#8230;die Technik vom Feinsten.</p>
<p>XY zu XY: Deren charmante Helden suchen ihresgleichen&#8230;die Technik ist stimmig, aber schwach&#8230;</p>
<p>Gähn!</p>
<p>Kurz: Je nach Genre, wird jeder Meinungskasten mit der üblichen Abhandlung von immer gleichen Pro/Contra Punkten angereichet. Aufgefüllt von Spieletestfloskeln, die von den Machern offenbar kaum noch wahrgenommen werden. Dazu gehören die von mir meist gehassten &#8220;frischen Waffen und Karten&#8221;, die tolle &#8220;Spielmechanik&#8221;, die &#8220;angestaubte Technik&#8221; und mein Favorit &#8211; das gefürchtete &#8220;enthüllt&#8221;.</p>
<p>Der Artikeln in Zeitschriften hebt sich journalistisch nicht mehr ab, wirkt oft und gerade bei langjährigen &#8220;Testern&#8221; geradezu amateurhaft oder eingeübt.<br />
Ich behaupte: Das kann jeder, der einigermaßen geradeaus schreiben kann. Die meisten &#8220;Tests&#8221; könnte ich auf diese Weise sogar schreiben, ohne mehr als 10 Minuten gespielt zu haben.</p>
<p>Der Leser will das so! Wird gerne behauptet. Offenbar nicht, sonst wären die Auflagen nicht im Raketentempo vernichtet worden. Das Internet liefert die gleiche (miese) Qualität im Dutzend kostenlos und hin und wieder sogar mal einen guten Artikel, ebenso kostenlos. Für Lau isses mir prinzipiell egal. Ich muss nur noch selektieren.</p>
<p>Die Wertung lässt sich nicht abschaffen. Nichtmal ändern. Weil die Industrie sie fordert und der Spieler sie sehen will. Aber nicht als Kaufentscheidung, sondern als Kaufbestätigung. Als Bestätigung für die eigene gute Wahl und den eigenen guten Geschmack. Die Wertung ist keine Wertung des Spiels mehr, sondern nur eine Wertung des eigenen Geschmacks. Der kann der gegebenen Zahl enstprechen oder widersprechen &#8211; aber die Spieletestwertung ist der Vergleichswert. </p>
<p>Die Wertung kann man nicht abschaffen. </p>
<p>Ich teile mit Boris aber die große Hoffnung, dass gerade die Printjournalisten, die Profis unter den &#8220;Testern&#8221; &#8211; sich endlich als Kritiker bekennen und statt mehr oder weniger guter Tests, lieber eine echte Kritik schreiben &#8211; und darunter steht dann eine Wertung &#8211; egal, in welcher Währung. Ganz pur, ganz schlicht &#8211; ein Ergebnis. </p>
<p>Damit mir auch das Lesen wieder Spaß macht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zecher</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22800</link>
		<dc:creator>Zecher</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 17:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>Die GEE hat in einer der letzten Ausgabe positiv über ein Hidden Objects Spiel berichtet (weiß den Namen jetzt nicht mehr). Diese Zeitschrift vergibt auch keine Wertungen für Spiele.
@ Boris: Schau dochmal rein. Der Retroanteil ist auch sehr hoch. Das dürfte Dich als Veteranen freuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die GEE hat in einer der letzten Ausgabe positiv über ein Hidden Objects Spiel berichtet (weiß den Namen jetzt nicht mehr). Diese Zeitschrift vergibt auch keine Wertungen für Spiele.<br />
@ Boris: Schau dochmal rein. Der Retroanteil ist auch sehr hoch. Das dürfte Dich als Veteranen freuen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Manzbuur</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22797</link>
		<dc:creator>Manzbuur</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:01:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ein System ohne Wertung in Form eine Zahl oder dergleichen wäre fatal! Der Konsument müsste sich für jedes Spiel durch ellenlange Texte pflügen, um letztendes eine Kaufentscheidung zu treffen. Kein Spieler würde mehr durchblicken, welches Spiel denn jetzt gut es... Eine Bewertung in Form von Sternen, Prozenten oder Punkten ist unausweichlich und notwendig - damit der PC-Spiele Markt für KÄUFER transparent bleibt. Würde die Presse auf solche Werteskalen verzichten, hätte Sie der PC-Spiele-Industrie in die Hände gespielt, da durch weniger Transparenz diese mehr Einflussmöglichkeiten durch Werbung, Hype etc. auf die Käufer hat. Eine Bewertung ist deshalb im Sinne der Käufer und für Verkäufer ein Graus, da sie der freien Meinung ausgesetzt ist und somit über wenig Möglichkeiten der Beeinflussung von Kaufverhalten hat. Wer sagt, eine Wertung sei &quot;sinnlos&quot; hat wohl die Zusammenhänge noch nicht erfasst. Zudem lassen sich viele Käufer mit Hilfe von Metacritic schon seit Jahren erfolgreich beraten. Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlkaufs ist durch die angeblich &quot;sinnlosen&quot; Bewertungssysteme nicht nur bei mir sehr gesunken. Dies gilt auch bei &quot;Sternebewertungen&quot; von Büchern auf Amazon!

Im Übrigen bestätigt die obige Schreibe auch wieder meine These: Hier ist ein Lobbyist am Werk!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein System ohne Wertung in Form eine Zahl oder dergleichen wäre fatal! Der Konsument müsste sich für jedes Spiel durch ellenlange Texte pflügen, um letztendes eine Kaufentscheidung zu treffen. Kein Spieler würde mehr durchblicken, welches Spiel denn jetzt gut es&#8230; Eine Bewertung in Form von Sternen, Prozenten oder Punkten ist unausweichlich und notwendig &#8211; damit der PC-Spiele Markt für KÄUFER transparent bleibt. Würde die Presse auf solche Werteskalen verzichten, hätte Sie der PC-Spiele-Industrie in die Hände gespielt, da durch weniger Transparenz diese mehr Einflussmöglichkeiten durch Werbung, Hype etc. auf die Käufer hat. Eine Bewertung ist deshalb im Sinne der Käufer und für Verkäufer ein Graus, da sie der freien Meinung ausgesetzt ist und somit über wenig Möglichkeiten der Beeinflussung von Kaufverhalten hat. Wer sagt, eine Wertung sei &#8220;sinnlos&#8221; hat wohl die Zusammenhänge noch nicht erfasst. Zudem lassen sich viele Käufer mit Hilfe von Metacritic schon seit Jahren erfolgreich beraten. Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlkaufs ist durch die angeblich &#8220;sinnlosen&#8221; Bewertungssysteme nicht nur bei mir sehr gesunken. Dies gilt auch bei &#8220;Sternebewertungen&#8221; von Büchern auf Amazon!</p>
<p>Im Übrigen bestätigt die obige Schreibe auch wieder meine These: Hier ist ein Lobbyist am Werk!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PhilB</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22795</link>
		<dc:creator>PhilB</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 20:37:08 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Thema Einflussnahme der Spieleindustrie auf die Spielepresse im letzten Blogpost war ich ja (wie viele andere) nicht deiner Meinung. Hier ist dem nicht so, ich bin auf jeden Fall dafür lieber gut geschriebene Kritiken zu veröffentlichen als Zahlen. Ein Grund warum ich z.B. die c&#039;t gerne lese.

Um aber dennoch einmal auf das vorherige Thema zurückzukommen: So wie ich das sehe hat Jörg Luibl in seinem Kommentar das ganze System kritisiert, also nicht nur die Spieleindustrie, sondern auch das was in diesem Wertungssystem aus der Presse geworden ist. Immerhin will die Industrie ja die Zahlen unter den Tests, und wenn die Presse die Vorabversionen haben will muss sie das Spiel sprichwörtlich mitspielen.

Man könnte also Fragen: Wieviele Spielehersteller würde es freuen, wenn es keine Zahlen mehr unter Tests gäbe sondern nur noch &quot;Meinungen&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Thema Einflussnahme der Spieleindustrie auf die Spielepresse im letzten Blogpost war ich ja (wie viele andere) nicht deiner Meinung. Hier ist dem nicht so, ich bin auf jeden Fall dafür lieber gut geschriebene Kritiken zu veröffentlichen als Zahlen. Ein Grund warum ich z.B. die c&#8217;t gerne lese.</p>
<p>Um aber dennoch einmal auf das vorherige Thema zurückzukommen: So wie ich das sehe hat Jörg Luibl in seinem Kommentar das ganze System kritisiert, also nicht nur die Spieleindustrie, sondern auch das was in diesem Wertungssystem aus der Presse geworden ist. Immerhin will die Industrie ja die Zahlen unter den Tests, und wenn die Presse die Vorabversionen haben will muss sie das Spiel sprichwörtlich mitspielen.</p>
<p>Man könnte also Fragen: Wieviele Spielehersteller würde es freuen, wenn es keine Zahlen mehr unter Tests gäbe sondern nur noch &#8220;Meinungen&#8221;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bash</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22793</link>
		<dc:creator>Bash</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 16:27:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22793</guid>
		<description>Eins vorweg: Du kannst heute schon jeden Spieletest so haben, wie Du ihn willst. Beachte einfach die Zahlen in den Wertungskästen nicht. Wenn Du &#039;ne Gamestar aufschlägst hast Du nämlich beides. Den c&#039;t-artigen, reinen Texttest inklusive + und - in den Wertungskästen. Schau einfach nicht auf die Zahl. Fertig. Damit bist Du dann aber auch in der Minderheit. Denn der gemeine Kunde will Schwanzvergleichs-Zahlen. Bevor Du Tests ohne Wertungszahlen verlangen kannst, müsstest Du Dein Zielpublikum ändern, da liegt der Hund begraben.

Denn leider kommt mir Dein ganze Text vor wie die unterschwellige Erklärung dafür vor, warum Spielehersteller Knebelverträge unterschreiben lassen - damit am Anfang die Metacritic-Wertung hoch ist. Prima. Würde man also gar keine Wertungszahlen mehr schreiben, müsste man auch keine Knebelverträge bzw. Beeinflussung der ersten Tests mehr vornehmen.

Wer&#039;s glaubt wird selig.

Die Spieler (!) verlangen aber doch nach Wertungskästen, sie wollen Zahlen, weil sie nicht dazu bereit sind, Tests zu lesen. Sie wollen nur eine Schulnote und dann eventuell noch + und - im Wertungskasten. Diskussionskultur über Spiele gibt es doch heutzutage gar nicht. Das ist ungefähr so als würde man sagen, dass Computer bitte nicht mehr nach FPS sondern nach Spielgefühl bewertet werden sollen.

Jeder, der heute schon Spieletests und die Meinungskästen der einzelnen Tester liest, bekommt doch genau das, was Du gerne hättest. Eine genaue Beschreibung des Spiels. Und wenn er genau aufpasst findet er alsbald einen Tester, der SEINER Meinung am ehesten entspricht. Wenn man dazu noch die Redaktions-Diskussionen auf den Heft-DVDs als Video anschaut, findet man das noch viel eher heraus. Nur macht das doch keiner. Das ist Arbeit, und die will sich keiner machen. Eine Zahl ist doch viel &quot;schöner&quot;.

Ich verstehe auch hier, was Du sagen willst. Für DICH ist das eine Qual, wenn ein Produkt einfach mit einer harten, nackten Zahl bewertet wird. Jede dieser Zahlen lässt sich fast 1:1 in Verkaufszahlen übersetzen. Ich als aktiver Leser würde nicht im Traum daran denken, mir meine Spieletipps (= Spiele, die gut sind) auf Metacritic zu besorgen. Diese Schund-Webseite bildet meine Meinung nicht ab, deshalb ist sie für mich tabu. 

Aber: Spielemagazine ohne Wertungskästen mit Zahlen drinnen verkaufen sich nicht. Die Diskussion gab&#039;s schon in der ASM (oder im ASM, um mal die uralte Diskussion wieder anzufangen ;-) ). Petra Fröhlichs Kommentar fand ich dazu auch nicht passend. Was hat das mit &quot;Mut&quot; zu tun? Auch das glaube ich nicht. Mich kann ihr Text auch nicht überzeugen. Ich wette, jeder Spieleredakteur auf dieser Welt würde sich wünschen, der Leser würde sich seine Meinung über den Artikeltext bilden. Die Qualen, die jede Redaktion bei &quot;wichtigen&quot; Spielen durchmacht, spiegelt das doch extrem gut wieder. &quot;Geben wir jetzt eine 91 oder doch lieber eine 94 oder gar eine 89?!&quot;. Als ob nicht jeder Spieleredakteur genau wüsste, wie das ist, wenn er selbst eine andere Meinung zu einem Spiel hat als der Kollege, der zwei Meter gegenüber am anderen Tisch sitzt. 

Wer aber ein Magazin ohne Zahlen rausbringt, kann die Zeitung gleich einstellen. Der Kunde will das so. Spieler sind zu faul, Tests komplett zu lesen. Das Gleiche gilt für Anleitungen - sonst wären heute nicht alle Spiele in diesen &quot;tollen&quot; DVD-Hüllen.

Schafft lieber Blisterpacks ab. Die gibt&#039;s immer noch. Viel größeres Problem.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eins vorweg: Du kannst heute schon jeden Spieletest so haben, wie Du ihn willst. Beachte einfach die Zahlen in den Wertungskästen nicht. Wenn Du &#8216;ne Gamestar aufschlägst hast Du nämlich beides. Den c&#8217;t-artigen, reinen Texttest inklusive + und &#8211; in den Wertungskästen. Schau einfach nicht auf die Zahl. Fertig. Damit bist Du dann aber auch in der Minderheit. Denn der gemeine Kunde will Schwanzvergleichs-Zahlen. Bevor Du Tests ohne Wertungszahlen verlangen kannst, müsstest Du Dein Zielpublikum ändern, da liegt der Hund begraben.</p>
<p>Denn leider kommt mir Dein ganze Text vor wie die unterschwellige Erklärung dafür vor, warum Spielehersteller Knebelverträge unterschreiben lassen &#8211; damit am Anfang die Metacritic-Wertung hoch ist. Prima. Würde man also gar keine Wertungszahlen mehr schreiben, müsste man auch keine Knebelverträge bzw. Beeinflussung der ersten Tests mehr vornehmen.</p>
<p>Wer&#8217;s glaubt wird selig.</p>
<p>Die Spieler (!) verlangen aber doch nach Wertungskästen, sie wollen Zahlen, weil sie nicht dazu bereit sind, Tests zu lesen. Sie wollen nur eine Schulnote und dann eventuell noch + und &#8211; im Wertungskasten. Diskussionskultur über Spiele gibt es doch heutzutage gar nicht. Das ist ungefähr so als würde man sagen, dass Computer bitte nicht mehr nach FPS sondern nach Spielgefühl bewertet werden sollen.</p>
<p>Jeder, der heute schon Spieletests und die Meinungskästen der einzelnen Tester liest, bekommt doch genau das, was Du gerne hättest. Eine genaue Beschreibung des Spiels. Und wenn er genau aufpasst findet er alsbald einen Tester, der SEINER Meinung am ehesten entspricht. Wenn man dazu noch die Redaktions-Diskussionen auf den Heft-DVDs als Video anschaut, findet man das noch viel eher heraus. Nur macht das doch keiner. Das ist Arbeit, und die will sich keiner machen. Eine Zahl ist doch viel &#8220;schöner&#8221;.</p>
<p>Ich verstehe auch hier, was Du sagen willst. Für DICH ist das eine Qual, wenn ein Produkt einfach mit einer harten, nackten Zahl bewertet wird. Jede dieser Zahlen lässt sich fast 1:1 in Verkaufszahlen übersetzen. Ich als aktiver Leser würde nicht im Traum daran denken, mir meine Spieletipps (= Spiele, die gut sind) auf Metacritic zu besorgen. Diese Schund-Webseite bildet meine Meinung nicht ab, deshalb ist sie für mich tabu. </p>
<p>Aber: Spielemagazine ohne Wertungskästen mit Zahlen drinnen verkaufen sich nicht. Die Diskussion gab&#8217;s schon in der ASM (oder im ASM, um mal die uralte Diskussion wieder anzufangen <img src='http://www.dreisechzig.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Petra Fröhlichs Kommentar fand ich dazu auch nicht passend. Was hat das mit &#8220;Mut&#8221; zu tun? Auch das glaube ich nicht. Mich kann ihr Text auch nicht überzeugen. Ich wette, jeder Spieleredakteur auf dieser Welt würde sich wünschen, der Leser würde sich seine Meinung über den Artikeltext bilden. Die Qualen, die jede Redaktion bei &#8220;wichtigen&#8221; Spielen durchmacht, spiegelt das doch extrem gut wieder. &#8220;Geben wir jetzt eine 91 oder doch lieber eine 94 oder gar eine 89?!&#8221;. Als ob nicht jeder Spieleredakteur genau wüsste, wie das ist, wenn er selbst eine andere Meinung zu einem Spiel hat als der Kollege, der zwei Meter gegenüber am anderen Tisch sitzt. </p>
<p>Wer aber ein Magazin ohne Zahlen rausbringt, kann die Zeitung gleich einstellen. Der Kunde will das so. Spieler sind zu faul, Tests komplett zu lesen. Das Gleiche gilt für Anleitungen &#8211; sonst wären heute nicht alle Spiele in diesen &#8220;tollen&#8221; DVD-Hüllen.</p>
<p>Schafft lieber Blisterpacks ab. Die gibt&#8217;s immer noch. Viel größeres Problem.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Will</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22791</link>
		<dc:creator>Will</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:14:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22791</guid>
		<description>Ich lese sehr gerne die GEE, die ja ganz ohne Bewertungen auskommt und Spiele nur in Textform kritisiert. Die EDGE gibt es bei uns ja leider nicht. Ich hatte mal eine Ausgabe irgendwo her, die mir auch gut gefallen hat.

Ich sehe aber gerade das mit der 10-er Skala nicht ganz so: die ungleichmäßige Verteilung ist nicht die Schuld der Skala, sondern der Tester. Warum muss denn ab 6 Punkten abwärts schon alles schlecht sein? 1-3 Punkte schlecht, 4-6 Punkte Durchschnitt, 7-9 Punkte gut und 10 Punkte ausgezeichnet/perfekt scheint mir eine ausgewogene Verteilung zu sein. Man muss halt alle Punkte der Skala nutzen, sonst könnte man die unteren Punkte auch abschneiden und eine 3-Punkte-Skale benutzen.

Filme werden übrigens auch oft mit Punkten bewertet, z.B. mit 5-Punkte-Skalen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese sehr gerne die GEE, die ja ganz ohne Bewertungen auskommt und Spiele nur in Textform kritisiert. Die EDGE gibt es bei uns ja leider nicht. Ich hatte mal eine Ausgabe irgendwo her, die mir auch gut gefallen hat.</p>
<p>Ich sehe aber gerade das mit der 10-er Skala nicht ganz so: die ungleichmäßige Verteilung ist nicht die Schuld der Skala, sondern der Tester. Warum muss denn ab 6 Punkten abwärts schon alles schlecht sein? 1-3 Punkte schlecht, 4-6 Punkte Durchschnitt, 7-9 Punkte gut und 10 Punkte ausgezeichnet/perfekt scheint mir eine ausgewogene Verteilung zu sein. Man muss halt alle Punkte der Skala nutzen, sonst könnte man die unteren Punkte auch abschneiden und eine 3-Punkte-Skale benutzen.</p>
<p>Filme werden übrigens auch oft mit Punkten bewertet, z.B. mit 5-Punkte-Skalen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cndic</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22789</link>
		<dc:creator>cndic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:18:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22789</guid>
		<description>Hallo Roland,
sehr angenehm, Christian ist der Name!

Das stimmt natürlich alles, was du schreibst - ich meine das aber auch selbst bereits angesprochen zu haben, zum Beispiel: 
- &quot;Ebenso hirnrissig ist es, wenn das Wertungsspektrum nicht ausgereizt wird, sondern ein totaler Verriss in einer 50er Wertung endet, und ein gutes Spiel schon eine 80er Wertung bekommen muss.&quot;
- &quot;Der Text ist ja schön und gut, aber den lese ich nur genau einmal. Die Wertung hingegen, unter der wird der Testbericht abgespeichert, und hilft dabei, das Spiel in die bestehende Landschaft aller Spiele einzusortieren.&quot;

Natürlich lese ich den Test, keine Frage. Und der Test ist auch unentbehrlich bei der Kaufentscheidung.
Aber erstens lese ich vielleicht nicht unbedingt JEDEN Test, und zweitens ERINNERE ich mich später nicht an alles.

Um bei dem Beispiel zu bleiben - Metacritic.com listet gerade mal 6 verschiedene Rennspiele für PS3 und Xbox 360 mit Wertungen von 80 und höher, die 2009 erschienen sind, davon 2 Download-Titel und eine Compilation.
Damit kann ich die Auswahl also auf gerade mal 3 Disk-Spiele einschränken, auf die ich meine Aufmerksamkeit konzentriere, d.h.
- alle Reviews lesen, die ich für relevant halte
- Videos anschauen
- Demos ausprobieren

Übrigens, normalerweise ziehe ich bei Metacritic.com die Grenze nicht bei 80, sondern bei 70 oder 75 - so erwische ich auch die Titel noch, wo der Aggregator möglicherweise geschwächelt hat.

Nochmal, ich widerspreche nicht den Argumenten, nur der Schlussfolgerung: System fehlerbehaftet, also die eine Wertung unter dem Test abschaffen (egal ob nun 10er oder 100er Skala)?

Dazu sage ich nein - keine Wertung, keine Eier!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Roland,<br />
sehr angenehm, Christian ist der Name!</p>
<p>Das stimmt natürlich alles, was du schreibst &#8211; ich meine das aber auch selbst bereits angesprochen zu haben, zum Beispiel:<br />
- &#8220;Ebenso hirnrissig ist es, wenn das Wertungsspektrum nicht ausgereizt wird, sondern ein totaler Verriss in einer 50er Wertung endet, und ein gutes Spiel schon eine 80er Wertung bekommen muss.&#8221;<br />
- &#8220;Der Text ist ja schön und gut, aber den lese ich nur genau einmal. Die Wertung hingegen, unter der wird der Testbericht abgespeichert, und hilft dabei, das Spiel in die bestehende Landschaft aller Spiele einzusortieren.&#8221;</p>
<p>Natürlich lese ich den Test, keine Frage. Und der Test ist auch unentbehrlich bei der Kaufentscheidung.<br />
Aber erstens lese ich vielleicht nicht unbedingt JEDEN Test, und zweitens ERINNERE ich mich später nicht an alles.</p>
<p>Um bei dem Beispiel zu bleiben &#8211; Metacritic.com listet gerade mal 6 verschiedene Rennspiele für PS3 und Xbox 360 mit Wertungen von 80 und höher, die 2009 erschienen sind, davon 2 Download-Titel und eine Compilation.<br />
Damit kann ich die Auswahl also auf gerade mal 3 Disk-Spiele einschränken, auf die ich meine Aufmerksamkeit konzentriere, d.h.<br />
- alle Reviews lesen, die ich für relevant halte<br />
- Videos anschauen<br />
- Demos ausprobieren</p>
<p>Übrigens, normalerweise ziehe ich bei Metacritic.com die Grenze nicht bei 80, sondern bei 70 oder 75 &#8211; so erwische ich auch die Titel noch, wo der Aggregator möglicherweise geschwächelt hat.</p>
<p>Nochmal, ich widerspreche nicht den Argumenten, nur der Schlussfolgerung: System fehlerbehaftet, also die eine Wertung unter dem Test abschaffen (egal ob nun 10er oder 100er Skala)?</p>
<p>Dazu sage ich nein &#8211; keine Wertung, keine Eier!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Falcon030</title>
		<link>http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22788</link>
		<dc:creator>Falcon030</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:14:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.dreisechzig.net/wp/archives/1802#comment-22788</guid>
		<description>Kann ich nur unterstützen. Ich wünsche mir einen Spielejournalismus, der weg von Tests hin zu Besprechungen geht.
Die dürfen dann gerne subjektiv gefärbt sein - wenn ich weiß, dass derjenige, der da schreibt, in bestimmten Bereich das gut findet, was ich auch gut finde, reicht mir das.
Wie will man denn ein Spiel auch objektiv testen?
Welche objektiven Maßstäbe will man da anlegen? 
Prüfen, wie effizient eine Routine programmiert ist?
Wenn man schon Spiele als Kulturgut versteht und propagiert, dann sollte man sie auch wie eines behandeln und sie nicht in ein Korsett zwängen, das vielleichtfür einen Vergleich von Akkuschraubern taugt.
Bei einer Bücherbesprechung geht ja auch kein Kritiker hin und vergibt zum Abschluss eine Note zwischen 1 und 100.
Vielleicht hat das Buch als Medium den Vorteil, dass da mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist, dass jeder ein Buch anders wahrnimmt und es sich einfach einer objektiven Bewertung entzieht.
Noch ein Wort zu der mittlerweile gängigen Praxis, ein Preis-/Leistungsverhältnis aus Kaufpreis und Spieledauer zu ermitteln:
Gräßlich!
Ich will Spaß mit einem Spiel haben. Gegebenenfalls emotional berührt und intellektuell gefordert werden (kann, muss aber nicht). Ob ein Spiel sieben Stunden bis zum Ende braucht oder 100 ist mir dabei egal. Wenn mich die 100 Stunden langweilen, hab ich doch auch nichts davon.
Also nochmal: Wer will, dass ein Spiel ein Kulturgut sein soll, darf es nicht behandeln wie einen Staubsauger.
Sonst wird es auch nie mehr sein als ein Staubsauger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ich nur unterstützen. Ich wünsche mir einen Spielejournalismus, der weg von Tests hin zu Besprechungen geht.<br />
Die dürfen dann gerne subjektiv gefärbt sein &#8211; wenn ich weiß, dass derjenige, der da schreibt, in bestimmten Bereich das gut findet, was ich auch gut finde, reicht mir das.<br />
Wie will man denn ein Spiel auch objektiv testen?<br />
Welche objektiven Maßstäbe will man da anlegen?<br />
Prüfen, wie effizient eine Routine programmiert ist?<br />
Wenn man schon Spiele als Kulturgut versteht und propagiert, dann sollte man sie auch wie eines behandeln und sie nicht in ein Korsett zwängen, das vielleichtfür einen Vergleich von Akkuschraubern taugt.<br />
Bei einer Bücherbesprechung geht ja auch kein Kritiker hin und vergibt zum Abschluss eine Note zwischen 1 und 100.<br />
Vielleicht hat das Buch als Medium den Vorteil, dass da mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist, dass jeder ein Buch anders wahrnimmt und es sich einfach einer objektiven Bewertung entzieht.<br />
Noch ein Wort zu der mittlerweile gängigen Praxis, ein Preis-/Leistungsverhältnis aus Kaufpreis und Spieledauer zu ermitteln:<br />
Gräßlich!<br />
Ich will Spaß mit einem Spiel haben. Gegebenenfalls emotional berührt und intellektuell gefordert werden (kann, muss aber nicht). Ob ein Spiel sieben Stunden bis zum Ende braucht oder 100 ist mir dabei egal. Wenn mich die 100 Stunden langweilen, hab ich doch auch nichts davon.<br />
Also nochmal: Wer will, dass ein Spiel ein Kulturgut sein soll, darf es nicht behandeln wie einen Staubsauger.<br />
Sonst wird es auch nie mehr sein als ein Staubsauger.</p>
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