Going to Dortmund…

Von Boris, Mo, 12. Apr 2010 22:38

Zwar plagt mich gerade noch eine Erkältung mit den Nachwehen einer Stimmbandentzündung (inklusive Redeverbot), trotzdem sind die Koffer schon gepackt, um am Donnerstag früh Richtung Dortmund zu fahren und dort mein erstes Jahrestreffen von Mensa mitzumachen. Zufälligerweise mitlesende Ms dürfen sich gerne bei mir melden (boris at dreisechzig net), um Treffpunkte und Erkennungszeichen auszuhandeln.

21 Antworten für “Going to Dortmund…”

  1. neolith sagt:

    Schade, ich kann leider nicht hingehen, mein neuer Job läßt mir nicht die Zeit dafür. Es wäre auch mein erstes Jahrestreffen gewesen.
    Wird’s denn einen Bericht geben?

  2. Zuffi sagt:

    Mist, das wäre doch ein Grund gewesen, doch mal dort vorbeizuschauen. Das hat man von “passiver” Mitgliedschaft :-)

    Wünsche dir viel Vergnügen dabei, auch wenn’s nicht für einen Segway gelangt hat. Und einen möglichst bald wieder funktionierenden Kehlkopf.

    Zuffi

  3. MediaMaster sagt:

    Vielen Dank, dass Sie den Mensa Online-Test ausgefüllt haben. Sie haben 29 von 33 Fragen richtig beantwortet und haben daher ausgezeichnete Chancen, beim Aufnahmetest das Mensa-Kriterium zu erreichen.

    Den Test habe ich früher auch schon mal gemacht mit dem gleichen Ergebnis. Allerdings sind die Fragen doch ziemlich einfach und finden sich in gleicher Form bei größeren Firmen im Einstellungstest für Auszubildende.

    Bringt es überhaupt etwas bei Mensa den Test zu machen und dann Mitglied zu werden?

    • Boris sagt:

      Ich habe in meiner kurzen Zeit bei Mensa schon eine Reihe Leute kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte, und mit denen ich die besten Diskussionen über alles Mögliche hatte – weil alle die intellektuelle Herausforderung reizt. Sieh Mensa als “soziales Netzwerk” an, bei dem der Eintrittspreis eben ist, das alle Mitglieder statistisch gesehen zu den “intelligentesten” 2% der Menschheit gehören und jede Menge Neugier auf alles Mögliche haben.
      Wenn du nicht nach so etwas suchst, dann gibt dir ein Mensa-Test höchstens die Bestätigung, ein schlaues Köpfchen zu sein.
      Der echte Mensa-Test läuft allerdings deutlich anders als diese Web-Tests und nein, Details wird dir keiner sagen, weil dann der Test nicht funktioniert. Lediglich daß er circa 90 Minuten dauert.

  4. Bash sagt:

    Toll jetzt hab ich schon wieder Hunger…

  5. Noctem sagt:

    Ich arbeite in Dortmund nun schon seit 5 Jahren und bin froh wenn mich so schnell wie nur eben möglich ein ebenso gut bezahlter Job wieder beruflich von hier weg führt.
    Und wenn hier zwei Prozent der cleversten Menschen Deutschlands ihr HQ haben, dann doch eben auch 98% der dümmsten….

    Und statt “ich bin so schlau, ich bin bei Mensa” würde ich bei 360.net doch lieber mal wieder clevere Beiträge statt dümmlicher twitterei lesen wie seit nun seit gefühlt seit über einem Jahr.

    • Boris sagt:

      Und sobald ich wieder Zeit hab, über anderes und länger zu schreiben, findet es hier statt. Ich habe eine Reihe angefangener Blog-Posts. Und spätestens nach der E3 gibt es hier auch wieder mehr Xbox-Themen.

  6. gameothek sagt:

    Guten Morgen! Ich bin vielleicht völlig naiv und wie jeder Mensch in mancher Beziehung auch mit Vorurteilen behaftet daher ganz simpel meine Frage: Wie läuft denn so ein Treffen ab? Macht man da auch “lustige” Sachen und nur so nerdigen Oberwisserkram? Sehen sich die Mitglieder als eine Elite des Landes? Kommen auch hübsche Frauen? ;-)

  7. Dave Bowman sagt:

    Erzähl bloß keinem, dass du was mit “Killerspielen” zu tun hast, da runzelt selbst der intelligenteste Hochschulprofessor mit der Stirn.
    Ein hoher IQ schützt leider nicht vor Dummheit und Borniertheit, Beckstein und Pfeiffer wurden ihre Doktortitel ja leider auch nicht geschenkt.
    Hab zwar laut Tests auch einen recht hohen IQ, aber den Test schenk ich mir mal lieber.
    Würd mit meinen Lebensmotto: “Ich möchte nie einem Club beitreten, der Leute wie mich als Mitglieder aufnimmt.” kollidieren.^^

    • Boris sagt:

      Zum einen hab ich nichts mit Killerspielen zu tun, denn die gibt es gar nicht. Und ehrlich, intelligente Menschen sind in der Regel (ja, es GIBT Ausnahmen) offener für Dinge, die sie noch nicht kennen, als nicht so intelligente Menschen. Für einen Doktor-Titel muß man nicht übermässig intelligent sein, sondern insbesondere hart arbeiten und ehrgeizig sein.
      Groucho Marx hat das nur als Joke gemeint. Frag dich doch, ob du einem Club beitreten willst, wo die Leute so ähnlich sind wie du.

      • Dave Bowman sagt:

        Ich treff mich lieber mit Leuten die ähnliche Hobbies und Interessen wie ich haben.
        Hab einfach meine Zweifel daran, dass man mit Menschen mit gleichem IQ besser zurecht gekommt, als mit anderen Menschen.
        Selbst wenn Menschen die gleichen Charaktereigenschaften wie ich haben, find ich sie manchmal nervig.^^
        -
        Wenn intelligente Menschen offener für neue Dinge sind, müssen in Politik und Medien ja viele Intelligenzallergiker sitzen.;-)
        -
        Würd mich aber dennoch mal interessieren, ob intelligente Menschen toleranter sind.
        Arbeitskollgen, die ich durch meine Praktika während des Studiums kennenlernen konnte, waren super nett, aber gegen Videospiele, weil sie selbst nicht spielen.

        Wer nicht spielt, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit durch den schlechten Einfluss, den Pfeiffer, Hopf und Spitzer auf diese Gesellschaft ausüben, schon nach dem ersten Medienauftritt dieser “Personen” gegen Videospiele eingestellt.

        Nicht-Spieler, die einfach von sich aus auf die Idee kommen, Ego-Shooter seien kein Teufelszeug, um die US-Armee zu fördern, sind nach meinen Erfahrungen extrem selten.

  8. Boris sagt:

    Bin auf der Rückreise aus Dortmund und werde die dreisechzig.net Leser nicht mit langen Berichten quälen. Daß es mir persönlich allerdings einen Heidenspaß gemacht hat (auch wenn ich meine mangelhaften Poker-Kenntnisse unter Beweis stellen mußte), erwähne ich, um das Thema hier abzuschließen.
    “Historische Stadtführungen” in Dortmund sind allerdings frustrierend. “Hier wäre ein altes Gebäude mit toller Geschichte gestanden, wenn im zweiten Weltkrieg nicht alles zerstört worden wäre, aber ich hab ein Bild von früher dabei!” hört man immer wieder. Schade für eine über tausend Jahre alte Stadt!

  9. fuxx1.0 sagt:

    Poste doch mal deinen im Test ermittelten IQ-Wert, Boris. :)

  10. Ron sagt:

    Mich ärgert’s jedesmal wieder, wenn ich’s nicht zu einem der großen Treffen schaffe. Die Diskussionen und Gespräche sind einfach jedesmal erfrischend “anders” – wobei ich das natürlich nur rein subjektiv bewerten kann.

    Leider scheint mir Mensa von außen betrachtet immer noch eine Art elitärer Geheimorden zu sein, auch wenn sich das öffentliche Bild zum Glück in den letzten Jahren stark gewandelt hat. In diesbezüglichen negativ laufenden Gesprächen kann man aber natürlich gut ablenken: “Ja, es gibt fast 2 Millionen potentielle Mensa-Mitglieder in Deutschland. Aber wußtest Du, dass es fast 1 Million US-Dollar-Millionäre bei uns gibt?” ;)

    Wie auch immer, Intelligenz-Elite zu sein ist ja nichts negatives. Erwähnte ich übrigens schon, dass ich bei meinem Test damals fast daran gescheitert wäre, den Eingang zum Testgebäude nicht gefunden zu haben? ;)

    • Boris sagt:

      Deswegen gehe ich auch offen mit meiner Mensa-Mitgliedschaft um; und Mensa Deutschland macht zur Zeit auch viel Öffentlichkeitsarbeit.

      • Ron sagt:

        Das ist auf jeden Fall eine sehr positive Entwicklung – egal ob jetzt im “Großen IQ Test” bei einem der privaten Sender, in der Container-Sendung (mit offen gesagt erwartetem Ergebnis ;) ) oder auf lokaler Ebene.

        *seufz* aber das ändert alles nichts daran, dass ich wieder mehr Zeit für ein paar SIGs freiräumen muss…

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