In mehreren Kommentaren taucht der Wunsch auf, Microsoft möge doch eine strengere Qualitätskontrolle einführen und die Spiele vor Erscheinen genauer auf Fehler durchleuchten und das dann per Siegel auf der Packung vermerken.
Gegenvorschlag: Sollte das nicht lieber jemand machen, der unabhängig ist? Denn selbst bei sklavischer Neutralität würde doch über kurz oder lang eine Diskussion unter den Publishern ausbrechen, ob Microsoft dabei sich selbst oder andere Firmen bevorzugt, wenn es Spiele erster und zweiter Klasse gäbe. Praktisch gibt es außerdem das Problem, das Spielepackungen in der Regel vor dem Datenträger hergestellt werden.
Und eigentlich gibt es solche Instanzen schon: Spieletestzeitschriften.
Kurzum, wenn ich wirklich sicher gehen will, daß ein Spiel meinen Erwartungen auch in der technischen Qualität entspricht, sollte ich einen (oder mehrere Tests) abwarten. Das widerspricht zwar dem Wunsch, gleich am ersten Tag der Veröffentlichung dabei zu sein, kann Enttäuschungen aber durchaus vorbeugen.
Ich kann auch nur dafür plädieren, daß dies Unabhängige machen. Bei meinem persönlichem Liebling Confrontation/Rag Narok von Rackham gabs teilweise auch die grausamsten Fehler bis die Spieler einen Verein gegründet haben und dem deutschen Vertrieb das Lektorat angeboten haben. Umsonst. Seitdem ist die Fehlerzahl enorm gesunken.
Dies jetzt auf Konsolen umgemünzt: Entweder etwas größer Testprogramme mit bereitwilligen Spielern aus dem Zielland betreiben oder bitte wenigstens einen Muttersprachler der nicht übelsten Dialekt spricht für die Übersetzung ranlassen. (Ich kenne da einen Fall wo ein Österreicher für den ganzen deutschen Raum aus dem Französischen übersetzt…. Klingt für seine Landsleute auch sauber… der Rest aber wundert sich nur über Erdäpfel und ähnliches…)
Auf die Zeitschriften zu hoffen hab ich bis auf wenige Ausnahmen fast aufgegeben…. Heute mal die ganzen XBOX360-Zeitschriften nach einem brauchbaren Exemplar mit halbwegs Stil durchsucht…. praktisch nix…. die Maniac bleibt übrig und mit etwas Willen auch die 360… wobei erstere eine etwas holprige Schreibe hat… letztere etwas zu euphorisch mit den Noten ist (zieht man aber so 0,5 Wertungspunkte ab, dann stimmt die Sache aber schon fast wieder). Das die Maniac meist lieber auf fertige Fassungen wartet rechne ich ihr aber hoch an.
P.S.: Wenn jetzt einer Fragen sollte, was Confrontation ist. http://www.rackham.fr und http://www.planetconfrontation.de
Ich wünsche noch eine geruhsame Nacht allerseits.
Man kanns sowieso nicht allen recht machen ..
Ich gebe dir da voll recht, ich hätte aber einen noch besseren Vorschlag. Warum werden nicht noch mehr Betatester “angeworben”? Ich denke die meisten von uns Xbox360-Gamern würden diesen Job fast umsonst machen (es müsste halt das Game umsonst rausspringen). Dann würden solche Probleme wie bei Oblivion (deutsche Übersetzung) zum Beispiel nicht auftreten.
Naja, bezüglich der Unabhängigkeit sehe ich da eigentlich kein Problem. Warum sollte MS (oder auch Sony, Nintendo) die Third Partys benachteiligen? Da ist doch eher das Gegenteil der Fall, die bei Microsoft sind doch nicht bescheuert und verscherzen es sich mit so einem wichtigen Entwickler wie Bethesda wegen irgendwelcher Qualitätskontrollen!
Stellt euch mal vor, Rockstar würde MS anbieten, nur noch exclusiv für die 360 zu entwicklen. Wer von den Beiden wäre denn da dann wohl in der Position Forderungen zu stellen, hm?
Finde ich aber auch verständlich, würde ich auch so machen. Für fehlerfreie Software ist eh erst mal der jeweilige Entwickler zuständig. Klar fällt da auch ein schlechtes Licht auf MS selbst, aber was sollen die machen? Auf ein Spiel wie Oblivion verzichten? Never ever, da ist das jetzige Debakel doch das kleinere Übel (zumal es ein Großteil der Kunden recht kritiklos zu schlucken scheint, wenn man mal so durch die Foren guckt).
Naja, schafft nicht zwangsläufig abhilfe; immerhin bekommen oftmals die Tester Beta-Versionen und man kann in den Tests mit schöner Regelmäßigkeit Sätze wie “noch gibt es dieses und jenes Problem aber die Entwickler wollen es noch beseitigen”.
Externe Qualitätskontrolle klingt gut; wenn man es für jedes Spiel einführt fällt imho auch ein “Testsiegel” flach.
Aber es behebt das Grundübel nicht… fehlerhafte Software… ich mein bei Bethesda/Publisher KANN KEINE KONTROLLE stattgefunden haben… dazu sind die Bugs im Tutorial einfach zu häufig.
Kunde = verarscht
Das wirft natürlich zwangsläufig die Frage nach der Unabhängigkeit von Spielezeitschriften auf. Natürlich schreckt kein Schreiberling davor zurück eine Gurke auch als solche zu kennzeichnen, wesentlich schwerer tut man sich damit, seit Monaten gehypte Spiele auch kritisch zu würdigen. Und selbst wenn ein (Blockbuster)-Spiel erhebliche Mängel aufweist, erhält es am Ende trotz diverser Kritikpunkte, eine unglaublich hohe(Prozent)Wertung, mit der sich später unter Nennung des Magazins (eine Hand wäscht die andere) auf der Spielverpackung werben lässt. Wer glaubt mit abgefilmten Introsequenzen seiner Informationspflicht Genüge getan zu haben, irrt sich meiner Meinung nach gewaltig. Doch seit den meisten Zeitschriften DVDs beiliegen, ist nicht das Spiel der Star, sondern der “Journalist”, der es spielt.
Hallo Boris und die anderen…
Sich auf die Spieletests zu beziehen ist natürlich einfach - ist aber glaube ich nicht der Sinn und Zweck einer Spielezeitschrift. Bei dieser geht es um den Inhalt: Story, Gameplay, etc. Die Zeitschriften sind doch nicht dafür da, eine schlechte Qualitätskontrolle auszugleichen.
Die Entwicklungen sind offenbar ganz mies auf dem Gebiet - leider. Auf einer Konsole ist das natürlich doppelt bitter. Wie wäre es denn (wenn es sowas nicht schon gibt), wenn man Spiele ISO-Zertifizieren lässt. Es sollte ein Qualitätsstandard in der Industrie etabliert werden und alle, die diesen erfüllen, dürfen dann ein schönes Logo auf die Packung pressen.
Dass MS legal beschränkt ist sich in die Qualitätskontrollen anderer Unternehmen einzumischen kann schon sein. Wirtschaftlich haben die aber gewaltige Macht und könnten, wenn sie denn wollten, solche Dinge doch sicherlich durchsetzen.
Die etwas verteitigenden Haltung von dir Boris, kann ich sehr gut verstehen, aber eigentlich MUSS MS etwas unternehmen und sollte dieses Problem sehr ernst nehmen.
Solche und viele kleinere andere Dinge halten mich zB sehr wohl davon ab eine Xbox zu kaufen:
60€ für ein vermkurkstes Game bezahlen?
Schöne Grüße aus Wien
Mir würde es schon reichen, wenn MS die Sachen testen würde, die etwas direkter mit den Konsoleneinstellungen zu tun haben, wie z.B. ob alle korrekt Auflösungen unterstützt werden oder ob das Abspeichern im Profil fehlerfrei funktioniert. Das ganze Produkt auf Fehler zu überprüfen wäre doch schon etwas viel und diese Sache sollte bei den Publishern bleiben, da die in der Regel auch schneller dann intern die Bugs beheben können. Ausserdem stell ich mir auch kompliziert vor, wie ein externes Unternehmen beurteilen soll, ob ein Produkt gewissen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Spielezeitschriften sind ja nun doch etwas unabhängiger als ein Konsolenhersteller…
So einem Siegel würde ich eh nicht vertrauen, ein Test in einer Zeitschrift sagt ja auch etwas mehr aus als ein Siegel^^ Es gibt ja nicht nur gute, relativ fehlerfreie Spiele und schlechte, bugverseuchte Spiele, sondern viele feine Abstufungen.
Da machst du es dir jetzt aber sehr einfach. Niemand verlangt, dass die speilerische Qualität geprüft wird, dafür sind tatsächlich die von dir genannten Fachzeitschriften da.
Was allerdings meiner Ansicht nach verlangt werden kann, ist die Prüfung auf grobe Bugs und ähnliches. Spiele, die die Konsole regelmäßig abstürzen lassen oder durch reproduzierbare bzw. häufig auftretende Bugs gezeichnet sind, sollten einfach vorher erkannt werden.
Speicherbugs wie die von DoA 4 oder CoD 2 hätte man nun wirklich sofort erkennen müssen. Das ist natürlich auch in erster Linie Aufgabe des Publishers, aber wenn der versagt, dann sollte zumindest bei MS was auffallen.
Fakt ist, dass die Qualitätskontrolle von MS - sofern man sie im Moment noch so nennen kann - sich in der bisherigen X360 Laufbahn nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Und genau das ist auch der Grund, weshalb sich viele darüber aufregen, zumal derartiges im schlimmsten Falle auch die ganze Konsole in einem schlechten Licht dastehen lassen kann.
Ja, eine unabhängige Qualitätskontrolle wäre sicher eine gute Sache. Die Rolle, die Spielemagazine einnehmen, ist aber eine andere. Sicher urteilt die Wertung auch etwas über die technische Qualität eines Spiels. Allerdings ist das nur ein kleiner Bruchteil des Tests, zweitens haben die Tests keinen Einfluß auf eventuelle Korrekturschleifen bei den Publishern (u.a. weil die Tests logischerweise auch schon so kurz vor dem Release kommen, dass man den Produktionsprozess deswegen nicht mehr aufhalten will). Drittens soll die Testzeitschrift das Spiel so testen, wie es der Kunde in der Hand hält. Und viertens müsste eine solche Institution ähnlich wie die USK einigermaßen verbindlich sein.
Sicher wird es wohl nie dazukommen, dass es eine solche unabhängige Institution geben wird, die einen Release aufgrund technischer Mängel verhindern kann/darf. Interessant wäre aber ein verbindliches Gütesiegel auf Spieleverpackungen bezüglich der technischen Qualität - ähnlich dem USK-Siegel.
Iiihh, wenn alle den Rat befolgen, dann hätten doch Publisher von Spielen mit großen Lizenzen und kleinem Spielspaß bald gar keine Abnehmer mehr.
Und wohin dann mit all den arbeitslosen Designern, Programmierern und Grafikern?
Soweit zumindest die Theorie.
Greife ich mal das populäre Beispiel OXM auf, dann ist dieses Magazin, aus welchen Gründen auch immer, absolut nicht objektiv. Liegts an der Exclusivität bzw. den Status um die Hardware mit Blendwerkjournalismus voranzutreiben???
Wieso wurden zb. die Bugs in Oblivion - egal ob nun Questbugs oder die Übersetzungs-Bugs - einfach verschwiegen???
Von einer Zeitschrift erwarte ich kompromisslose Berichterstattung - und zwar auch von einer x-clusive Xbox Zeitschrift.
Die Glaubwürdigkeit diverser Publikationen hat in den letzten Jahren massiv gelitten.
Alle Magazine scheinen bei bestimmten Titeln geschmiert worden zu sein.
Wie kann es zb. sein, daß “Shadow Ops - Red Mercury (Xbox) derart gut im OXM bewertet wurde? Obwohl das Spiel eine einzige Tiefschlagorgie darstellt???
Das gleiche gilt für Driv3r auf diversen Systemen.
Da wurde doch auch mit ziemlicher Sicherheit Geld locker gemacht um die Wertung zu beeinflussen.
Von daher ist es in letzter Zeit ziemlich schwer, sich auf irgendwelche Printmedien zu verlassen. Schließlich verkauft sich ein “guter Test” eines potentiellen Kassenschlagers trotz technischem Totalverriss besser als ein Review welches mit einem Top-Titel kritisch ins Gericht geht.
Oder es wird bewusst die Testversion für Magazine so lange zurückgehalten, bis die ersten “Deppen” die Retail-Version gekauft haben. Dann kann man aus erster Hand erfahren, daß sich die blendende Vorberichterstattung in Form von bombastischen Videos und geschönten Screenshots und jede Menge versprochener Features nicht im Final-Produkt wiederfinden.
Das ist alles schon vorgekommen - und nicht nur einmal…
Schon schlimm wie tief man gesunken ist nur des Geldes wegen…
Soll Microsoft denn alle Spiele nochmal durchspielen? Kann ja gar nicht gehen. ausserdem würde das dazu führen, dass die Hersteller den Schwarzen Peter am Ende Microsoft zuschieben würden. Die Firmen sollten einfach eines machen: Die Spiele mit genügend Vorlauf an die Tester verschicken, am besten noch bevor sie ins Presswerk gehen. Im Falle von Oblivion wären die ersten Reaktionen innerhalb einer STunde bei denen auf dem Tisch gelandet.
Zunächst einmal sollte Microsoft überprüfen, dass ein Spiel den technischen Standards entspricht. Dann würde es keine Probleme mit Auflösungen, 50/60Hz-Inkompatibilität oder schwindenden Speicherständen geben.
Auch die Tatsache, dass Spielehersteller Systemeinstellungen (Links-/Rechtshänder-Stickbelegung, etc.) ignorieren dürfen, weist auf eine “kurze” Qualitätskontrolle hin.
Soweit zum schwarzen Peter bei Microsoft. Den anderen Schuh dürfen sich die Hersteller selbst anziehen.
Kleine Rechnung: Bei 10% mehr Spielspaß sind im oberen Wertungsdrittel deutlich höhere Umsätze drin. Warum also stellt der Hersteller keinen erfahrenen Spieletester ein, um sein Steckenpferd bereits während der Entwicklung auf Zockerherz und Spielspaßniere zu testen. “Da fehlt noch was!”, “Die Steuerung ist zu hakelig!”, “Die Lernkurve ist zu steil!”. Rentieren würde sich das bestimmt.
Im Endeffekt geht es darum, tolle Spiele zu veröffentlichen. Qualitativ hochwertige Software ist schließlich das A und O für eine erfolgreiche Spielekonsole. Erfolgreiche Spiele implizieren einen Nachfolger, werden letztlich zur hochwertigen Serie und binden Spieler enger an ihre Konsole. Siehe Halo, siehe Metal Gear Solid, siehe Zelda.
Wow, ich bin begeistert von den schier endlosen Möglichkeiten des Microsoft Konzerns :-/
Es kann aber auch nicht nicht sein, das der USER den Betatester spielt.
Tests in Spielezeitschriften und Qualitätskontrollen vor Veröffentlichung sind aber verschiedene Dinge.
Was die Zeitschriften Testen entspricht meist nich exakt dem was im Laden steht. Oft sind es nicht mal die deutschen Versionen.
Wenn die Redakteure die Spiele testen ist es meist auch schon zu spät. Sie können dann nur darauf hinweisen wenn es probleme gibt.
Die Qualitätskontrolle sollte die Probleme aber schon vorher raus filtern, damit ein fehlerhaftes Produkt erst gar nicht raus gegeben wird.
Wie z.B. die deutsche Version von Oblivion jemals durch eine solche Kontrolle kommen konnte ist mir ein Rätsel. Scheinbar gab es diese Kontrolle gar nicht.
Eine externe Kontrolle ist eigentlich notwendig, wenn die Hersteller ihre eigenen Kontrollen richtig machen würden.
Zu drei Problemfeldern ein kurzer Kommentar:
* Verschwundene Save Games und Profile: Das war ein falsches Zusammenspiel von Systemsoftware, Xbox Live-Login-Prozedur und Spielen, bei dem keiner alleine Schuld hatte. Im Testlabor trat das so damals nicht auf. Das Problem ist inzwischen beseitigt.
* 50/60 Hz: Bis auf die erste DoA4-Version macht hier kein Spiel einen Fehler. Daß die 60-Hz-Dialogbox auch bei HDTV und VGA aufpoppt, ist ein Problem der Systemsoftware, welches in Kürze beseitigt ist. Das manche Spiele kein 50Hz unterstützen, ist kein Bug, sondern ausdrücklich erlaubt.
* Alle Auflösungen: Ja, die 1280 mal 1024 Auflösung ist “kaputt”. Liegt aber auch nicht an den Spielen per se sondern an Sourcecode, der diese nachträglich hinzugefügte Auflösung nicht erkennt und versagt. Besser wär’s fast gewesen, die Auflösung niemals freizuschalten.
Stiftung Warentest? Als Schweizer bin ich über diese deutsche Institution nicht so informiert, aber testet die den keine Unterhaltungsmedien wie Filme, Spielzeug (ua. Videospiele) etc?
Naja, für die Videospieleindustrie wäre ein unabhängiges Gütesiegel oder Test Institut eh nicht schlecht, denken wir nur an so Quereleien wie Bugs, schlecht funktionierende Kopierschütze bei PC Spielen (ich ärgere mich aktuell grad damit herum bei meiner Collectors Edition von Spellforce 2). Die Industrie täte sich selber ein Gefallen mal sowas zu lancieren, denn das Kundenvertrauen wurde grad von dieser Branche in den vergangenen Jahre stark strapaziert und auf die Probe gestellt.
@Boris: Da du auf den letzten Kritikpunkt (Stickbelegung) nicht näher eingegangen bist, hoffe ich nach wie vor, dass sich da demnächst an anderer Stelle noch etwas tun wird. Frustrierend, G.R.A.W. und BF2:MC nicht zocken zu können, bis die Hersteller nach-patchen. Tomb Raider nutzt die Funktion übrigens auch nicht. Denke, deshalb kaufen es viele nicht bzw. die Hersteller könnten eigentlich mehr Einheiten an den Mann bringen. Da wird ein lobenswertes Feature der Konsole einfach ignoriert.
Allerdings ist die Sach mit der fehlenden Qualitätskontrolle eigentlich schon sowas wie ein Kavaliersdelikt geworden…
Wenn ich mir da so TV-Karten für den PC ansehe… da kann man nicht mal von Alphastatus mancher Hard-/Software reden.
Im reinen Hardwaresektor geht es frölich weiter. Was da teilweise an fehlerübersäten 5.1-Verstärkern rauskommt ist nur noch traurig… man kann es ja per Link zum PC patchen… also kann man da auch etwas schlampiger mit der Kontrolle sein…
Angesichtsdessen ist die 360 schon relativ fehlerfrei zu nennen. Und für die Software ist immer noch der jeweilige Hersteller verantwortlich… da ist MS wirklich unschuldig. Oder wollen wir wieder eine Gängelung a la Nintendo zu SNES-Zeiten?
@Duncan_Idaho: Ja genau diese “Gängelung” wollen wir wieder!!!
@Boris: Die 1280×1024 Auflösung niemals freischalten? Ich frage mich wie kurzsichtig ein Hardwareentwickler sein muss diese Auflösung nicht von Anfang an mit an Board zu haben! Daran erkennt man leider das MS vom Konsolendesign und Bedürfnissen der Kunden (immer noch) wenig Ahnung hat…
@duncan:
Es geht hier doch nicht um Schuldzuweisungen. MS sollte ein Interesse daran haben, zufriedene Kunden zu haben. Dieses Problem zu ignorieren wäre grob fahrlässig, denn dadurch geht die wertvolle Zeit, die man gegenüber der PS3 noch hat, verloren.
Man sagt immer, man will auch den “Nicht-Hardcore-Gamer” ansprechen. Ich bezweifle, dass dieser Typ von Spieler Bock auf Patches hat. Bzw. welcher Spieler hat das schon? Und nochmals: Bei solchen Spielepreisen?
Hier rennt doch einiges schief. Klar kann MS sagen: “Is nicht unser Problem.” Das wäre aber FALSCH und ich bin gespannt wielange sie mit der Taktik fahren.
Bei der Gelegenheit einmal ein paar Fragen und Anmerkungen bezüglich der Unterstützung von immer mehr in Mode kommenden 16:10 Bildschirmen:
Wäre es ein großes Problem eine Auflösung von z.B. 1280×800 anzubieten, bei der die Konsole zum 720p Bild oben und unten einen schwarzen Balken hinzurechnet, so dass auf 16:10 Bildschirmen ohne abschaltbare Vollbildskalierung ein korrektes Bild dargestellt wird? Das dürfte doch bei einer sinnvollen Umsetzung auch mit schon erschienenen Spielen keine Probleme geben, indem die Konsole dem Spiel 1280×720 meldet und das mit den Balken intern löst.
Momentan muss ich z.B. auf meinem Samsung 244T mit einem um 10% in die Höhe gezogenen Bild leben, da der Monitor keine ausreichenden Einstellungsoptionen (1:1 oder Aspekt) anbietet. Auch 16:10 Bildschrime anderer Hersteller bieten oftmals nicht die nötigen Optionen um das Problem zu umgehen.
Es wäre außerdem schön wenn man über VGA Kabel höhere Auflösungen auswählen könnte, damit das Spiel bei der Verwendung von größeren Bildschirmen (1920×1200 oder 1680×1050) nicht zweimal (1x durch die XBOX und 1x durch den Bildschirm) skaliert werden muss.
Bisher dachte ich, dass man das Problem durch die 1280×720er Auflösung umgehen kann, aber in einem anderen Beitrag in Deinem Blog schreibst Du, dass die Spiele intern nicht zwangsläufig in 720p gerendert werden, sondern jedes Spiel in einer beliebigen Auflösung rendern kann. Somit wird bei der Verwendung von Bildschrimen mit einer höheren Auflösung zwangsweise doppelt skaliert.
Zumindest 1920×1080 sollte doch kein Problem sein, da die Spiele auf Grund der YUV 1080i Option ohnehin auf diese Auflösung hin angepasst sind.
Das Dilemma der Spielezeitschriften ist ihr Ruf. Vielen hängt der Ruf von Parteilichkeit an und den Onlinemedien der der Falschdarstellung und Hastigkeit.
Ob nicht allerdings eine mögliche Parteilichkeit einer Spielzeitschrift nicht schon tendenziell geringer sein sollte als von der tragenden Plattform selbst sollten sich tatsächlich einige Besucher fragen.
Grundsätzlich ist der Wunsch nach einem Microsoft-Siegel allerdings ebenfalls verständlich, hat Microsoft doch selbst die Erhöhung der Standards in Punkto Grafik und Onlineservice für Spiele auf der Xbox360 definiert. Gleichzeitig unterschätzt der Kunde jedoch leider auch zu häufig die Zeitdauer und den Aufwand den so etwas brauchen würde, zumal dabei aller Vermutung nach kaum all jene Details betrachtet würden die dem tatsächlichen Spielkonsument im zeitlichen Vergleich zu einem Vertriebsmitarbeiter begegnen werden.
mein Tip daher: Kundenrezensionsseiten. Übrigens auch mein Vorschlag für den Xbox-Live Marktplatz. Zumal man das Rezensieren auch mit Micropoints belohnen könnte.
Gratulation zur Meldung, dass man ja nicht alles gleich am ersten Tag haben muss und halt ein paar Tests/Demos/Downloads anschauen sollte.
Zum Thema selbst: halte die Idee “Unabhängige” ranzulassen für sehr seltsam. Erstens gibt’s das nicht… wer ist schon wirklich unabhängig? Und über die durchaus komplexe Beziehungen zwischen Spielezeitschriften und Publisher möchte ich erst gar nichts sagen…
Zweitens würde ich mir als Konsolenhersteller/Lizenzgeber sicher das Recht vorbehalten den Content auf meinem Produkt 100% zu kontrollieren. Gefällt mir vielleicht persönlich weniger, aber das kann sich Microsoft nicht aus der Verantwortung rausreden. Etwas überspitzt formuliert würde das ja zum Windows-Beta-Bezahl-Tester-Syndrom führen; und das will ja wirklich keiner auf Konsolenbasis haben.
Retro: Du bist so ziemlich der Einzige auf der Welt, der sich MEHR Kontrolle durch Microsoft wünscht
Üblicherweise wird Microsoft ja ständig vorgeworfen, zu sehr einzugreifen und zu kontrollieren.
Nintendo hatte in den 80er Jahren ein super-strenges Kontrollsystem für Software auf NES. Das mußte nach und nach aufgegeben werden, weil die Welt leider so nicht funktioniert. Die so “Kontrollierten” begehren dann doch sehr schnell auf und legen Rechtsmittel ein.