Die mit dem Kopierschutz…

Von Boris Schneider-Johne, Do, 11. Mrz 2010 20:00

In ihrem inzwischen sechzehnten Podcast reden die fünf Spieleveteranen (Anatol, Boris, Heinrich, Jörg und Winnie) wieder eine Stunde lang über die Spiele der Gegenwart, Zukunft und natürlich der Vergangenheit. Dabei geht es unter anderem um Kopierschutz, Final Fantasy, gechasste Programmierer und die erste echte Ausgabe von Power Play: 03/90 (ohne Happy Computer-Schutzumschlag…). Wer (im letzten Drittel des Podcasts) mitlesen will, schaue unter http://www.kultpower.de/archiv/heft_powerplay_1990-03 nach.

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Padcast

Von Boris Schneider-Johne, Di, 16. Feb 2010 21:00

Logisch, daß sich im Spieleveteranen-Podcast dieses Mal auch das Ipad (oder in Apples Schreibweise iPad) wiederfindet. Außerdem: Boris regt sich über Mass Effect 2 auf, Jörg regt sich über Boris Mass Effect 2 Meinung auf, Winnie erinnert sich an alte Commodore-Computer, Anatol spickt in der Wikipedia und Heinrich berichtet aus der Olympia-Stadt Vancouver.

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Teleporter statt Teleprompter

Von Boris Schneider-Johne, Sa, 6. Feb 2010 21:44

Gestern (also Freitag) abend verlieh die Mannschaft von IDG Entertainment (Gamestar, Gamepro) wieder ihre “Gamestars”, von den Lesern (und Benutzern der Webseite) per Abstimmung ermittelte “beste Spiele des Jahres” in diversen Kategorien. Diese Veranstaltung mag ich sehr, denn zum einen ist die Moderation oft lustig und viele liebe Freunde aus der Spielebranche sind zugegen.

Dieses Jahr haben sich die Redakteure allerdings selbst übertroffen. Die “Bühnenshow” mit Videoeinspielungen war aufwendig, lustig und pannenfrei (selbst die “Aspect Ratio” hat diesmal gestimmt), absolut kurzweilig, kurzum so, wie man sich eine solche Veranstaltung im Fernsehen wünscht. Redakteure beamten sich mit Teleporten in Spielewelten (göttlich: Metal Gear Pappkartons und einen Bademantel für Assasins Creed) und Ex-Chefredakteur Gunnar gab den fiesen Bösewicht. So wäre es also schon ein hervorragender Abend gewesen.

Dann gab es aber noch überraschend einen Preis für “Forza Motorsport 3” als bestes Sport/Rennspiel des Jahres, der mich sehr glücklich gemacht hat, da ich dieses Spiel im Rahmen eines “Nebenjobs” als Produkt Manager betreut hatte. Und noch dazu wurde “Secret of Monkey Island” in der Special Edition das Adventure des Jahres – die Redaktion schickt den Preis zwar zu Lucasarts, aber danke für die nette Erwähnung meines kleinen Beitrags zum Erfolg, auch wenn ich doch die John Schneider Geschichte schon längst hier im Blog erklärt hatte (hätte man mal die Kommentare lesen sollen). Später gab es dann etwas Verwirrung, weil ich doch bitte den Preis zurückgeben sollte (den ich gar nicht bekommen hatte) worauf ich mir ihn dann aber erst recht auslieh (Danke Steffi!), um zumindest, knapp 20 Jahre nach Erscheinen von “Monkey Island”, endlich mal einen Preis dafür in der Hand gehabt zu haben. Das schlägt das Warten auf Duke Nukem Forever um Längen! Der Hausfotograf der Veranstaltung hat lustige Bildchen gemacht und ich nehme an, am Montag oder Dienstag kann ich die auch auf dreisechzig.net packen.

Und als Sahnehäubchen hatte ich noch die besten Tischnachbarn, die man sich für so eine Veranstaltung wünschen kann. Was für ein Abend!

Es regnet Klopse

Von Boris Schneider-Johne, Do, 4. Feb 2010 21:07

Ich hab’s zwar schon getwittert aber: “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” ist ein herrlich unsinnig komischer Film. Man kennt mich ja als Wetterer gegen die Unlogik in Filmen, die sich ernst nehmen. Wolkig… nimmt sich nicht eine Sekunde ernst und schöpft deswegen sein Humorpotential voll aus. Egal wie absurd eine Idee ist, sie wird weitergesponnen und alle Charaktere steigen einfach darauf ein (die #1 Regel von gutem Improv-Theater).

Mein Lieblingsbeispiel: Erfinder Flint hat eine Maschine, die aus Wasser Essen macht. Die Maschine heißt: “Flint Lockwood Diatonic Super Mutating Dynamic Food Replicator”, abgekürzt “FLDSMDFR”. In jeder anderen Komödie würde irgendein Charakter jetzt sagen, daß man da einen besseren Namen braucht. Aber in diesem Film versuchen einfach alle, diesen Namen mitten im Dialog auszusprechen (zum Beispiel Flitzimdöfrö…) und das auch nicht seltsam zu finden. So macht man Running Gags, bei denen Boris japsend im Kinosessel liegt. Ich könnte noch mehr zitieren, aber das nimmt den Spaß beim Angucken weg, also keine Spoiler.

Und wenn im großen Finale Flints Vater vor die größte Aufgabe seines Lebens gestellt wird, sind alle Nerds in uns glücklich über die perfekte Darstellung eines Telefongesprächs, das jeder von uns schon mal hatte. Nur eben nicht in diesem Zusammenhang.

Meine neue Traumkamera?

Von Boris Schneider-Johne, Di, 2. Feb 2010 22:39

Ich hoffe, Canon hat noch was für die PMA im Kasten – sonst muß ich in Kürze von meiner geliebten Canon S3is auf Fujifilm umsteigen. Die Finepix HS10 Ankündigung liest sich wie eine Wunschliste, auf der gar nichts fehlt: 30x Zoom von 24 bis 720mm? Mit Zoom- und Fokus-Ring am Objektiv so wie bei Spiegelreflex? Backlit-CMOS mit bis zu 6400 ISO? 10 fps Burst-Mode für bis zu sieben Bilder ohne Auflösungskompromisse? Von Casio übernommene High-Speed-Video Funktionen sowie eine Zeitmaschine, die Fotos aufnimmt, bevor man den Auslöser durchgedrückt hat? Automatische Panoramen (einfach Kamera schwenken), Entfernung von “Touristen” (aus fünf Fotos werden alle sich bewegenden Objekte rausgerechnet) und diverse Modi für Fotos in extrem schlechten Lichtverhältnissen? 4xAA Batterien? RAW-Modus? Bewegliches Display für Überkopf-Aufnahmen? Sprich, alles was Sony und Casio an Innovationen in den letzten High-End-Modellen hatten, plus ein Extrem-Zoom von Fuji, alles in einer bezahlbaren Kamera?

Klar, es kann immer noch den Haken mieser Bildqualität durch Verzeichnungen im Objektiv oder Sensorrauschen geben, aber mein Herz schlägt höher, wenn ich die Specs lese (PDF am Ende der Seiten zum runterladen).

Wenn jemand von Fujifilm mitliest: Dieses Blog ist für ein Testmuster sofort zu haben! :-)

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