Braid gegen Portal

Aufreger, Videospiele 69 Kommentare »

Wow! 10 von 10 auf Eurogamer und auch sonst räumt Braid überall ab und wird von vielen mit Portal verglichen.

Und jetzt mach ich was gemeines. Ich widerspreche.

Ich bin an Braid genauso rangegangen wie der sehr interview-freudige Entwickler Jonathan Blow (der an allem was zu mäkeln zu haben scheint) empfiehlt: Ja nix lesen, ja keine Hints, Reviews sonstwas angucken. Angeblich ist alles im Spiel in sich logisch und erschließbar und kein Puzzle unlösbar.

Also saß ich am Samstag da und verzweifelte. Im ersten Level, mit “Welt Zwei” etwas verwirrend benamst. Da sind zwei Puzzleteile, an die man einfach nicht rankommt.

((ACHTUNG. Es folgt sowas wie ein Spoiler, wobei ich der festen Ansicht bin, daß das KEIN echter Spoiler ist. Warum sage ich erst nachher.))

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Ausgescrabbled

Aufreger 10 Kommentare »

image Roland und ich können nicht mehr per Facebook scrabblen. Denn Electronic Arts hat die offiziellen Scrabble-Rechte gekauft, aber nur für USA und Kanada. Und so wurde heute die Facebook-Gemeinschaft in zwei Teile gesplittet. In Europa darf ich sowohl Scrabulous wie auch das GameHouse Scrabble spielen, in San Francisco darf Roland nur noch an EA Scrabble ran. Grandios.

Dieses Rechte-Geschachere find ich schon bei Filmen lästig und doof (aber man muß sich ja trotzdem dran halten).

Österreich gegen den Rest der Welt

Aufreger, Xbox 360 22 Kommentare »

Liebe Mitspieler aus der Alpenrepublik. Ich bitte um freundliche Kenntnisnahme:

Ich bin Produktmanager in Deutschland, nicht Österreich. Auch wenn wir die gleiche Sprache sprechen und ich auf meinem Blog keinen IP-Filter für österreichische Adressen habe, könnt ihr nicht von mir erwarten, hier einen Austria-Info-Kanal aufzubauen. Ich kenn mich mit vielen Spezialitäten des österreichischen Marktes nicht aus und insbesondere hab ich organisatorisch bei Microsoft gar nichts mit den Kollegen in Wien (Hallo Thomas und Thomas) zu tun. Ich weiß nicht, wann dieses oder jenes in Österreich oder Schweiz erscheint oder passiert.

Und das Argument “Ich zahl genausoviel wie die Deutschen…” möchte ich kurz aushebeln. Bezahlt wird bei Xbox Live für das Multiplayer-Erlebnis. Weder Filmdownloads noch “Jetzt bei Xbox” sind in der Xbox Live Gold-Mitgliedschaft enthalten, sondern kostenlose oder im Falle von Filmdownloads extra zu bezahlende Leistungen der Silber-Mitgliedschaft. Sprich, ihr kriegt für den Monats/Jahresbeitrag nicht weniger als andere.

XBLA Bashing

Aufreger, Videospiele, Xbox 360 18 Kommentare »

Haun wir mal auf die eigenen Leute rein: Wenn man auf der einen Seite aus, für Kunden völlig unverständliche lizenztechnische Probleme, Spiele wie “Tetris” oder “Spongebob” nicht in Deutschland zum Download anbieten darf und beim Quizspiel “Wits and Wagers” wegen nicht vorhandener deutscher Fragen auf den Download verzichtet, warum zum Teufel erscheint dann “Coffeetime Crosswords” auf dem deutschen Marktplatz? Das Spiel hat sogar übersetzte Menüs, aber nur amerikanische Kreuzworträtsel? Durch das erste “Super Easy” genannte hab ich mich durchgequält, aber das war’s dann auch. Viel Spaß beim Rauskriegen, daß ein “Hoodlum” ein “Goon” ist und mit “Literary Buck” die Autorin “Pearl” S. Buck gemeint sein könnte (ich tippte auf Buck Henry).

Sprich – bitte in Deutschland Finger weg von dem Spiel.

Ich wär Zeisig, du wärst Fink

Aufreger 10 Kommentare »

Nirgendwo in Deutschland kann es ein so schlechtes Publikum wie in München geben. Das Panoptikum der Peinlichkeiten im Parkett hat mir jedenfalls den Rest gegeben: Nie wieder Veranstaltungen bei Tollwood. Unglaublicherweise kam eine Gruppe von Leuten nicht nur eine halbe Stunde zu spät, sondern diskutierte untereinander lautstark die Sitzreihenfolge und zog dann noch die Handys raus, um ihre Freunde (die wohl pünktlich gekommen waren) über ihre Anwesenheit zu informieren und fing dann an (ebenfalls per Handy-Gespräch) zu klären, wer wohl noch einen Schlüssel zu der und der Wohnung hätte, damit eine der Personen überhaupt zu Hause reinkommt. Als diese Schwachköpfe endlich Ruhe gegeben haben (zehn Minuten vor der Pause) setzten sich auf die andere Seite von mir vier junge Damen auf die Treppe, die erst mal telefonierten (“Wir sitzen hier auf der Treppe”) und dann mit dem Saalordner lange Diskussionen führten, daß sie gar nicht einsähen auf einen schlechteren Sitzplatz zu wechseln, weil einen Fluchtweg braucht man doch gar nicht und schließlich wollten sie zusammenbleiben.

Die zweite Halbzeit des Konzerts konnte ich dann so langsam versuchen zu genießen, aber offensichtlich hatte auch Helge Schneider wenig Lust, 3000 Leute am Stück zu unterhalten. Seine Live-CDs sind besser. Nur die Optik des Telefonmanns mit Vibrationsalarm war unschlagbar.

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