…wer Böses dabei denkt. Der von mir hier verwiesene Post auf dem offiziellen GC-Blog zum Thema “Ankündigungen von Sony” ist auf einmal verschwunden. Links weisen ins Leere, die Suchfunktion spuckt bei Sony nur was von “Browsergames auf der PS3” aus.
Das offizielle Games Convention Blog über die Ankündigung von Sony, demnächst was anzukündigen. Oder so: http://www.gc-blog.de/2008/07/28/sony-und-die-angekuendigten-ankuendigungen/
Ein etwas esoterischer Post für alle Benutzer von Outlook 2007, die gerne eine dynamische Signatur mit Gamertag hätten. Das sind in der Regel Microsoft-Mitarbeiter, aber davon sollen auch zwei, drei mein Blog lesen.
Kurzfassung des Problems: Weil sich von Outlook 2003 auf 2007 intern die HTML-Darstellung von Mails massiv geändert hat, kann man im Signatur-Editor keine dynamische Signatur, die auf eine Grafik im Web verlinkt, bauen. Egal was man tut, Grafiken werden immer lokal gespeichert.
Wer sich also eine Signatur mit einer Grafik von mygamercard.net erstellt, hat eine statische Grafik, die sich nie ändert, egal wieviel Gamerscore man holt.
Diverse Anleitung im Netz schlagen nun vor, händisch in die HTML-Datei der Signatur einzusteigen und dort die lokale Adresse gegen einen Link auf die Grafik im Netz zu tauschen. Klappt in der Theorie, in der Praxis hat man aber bei jedem Outlook Start zwei weitere Sicherheitsfragen zu beantworten und wehe man ändert mal was an der Signatur. Auch darf man nicht vergessen, das Outlook sowohl eine PNG wie eine JPG Version haben will.
Deswegen habe ich gerade den Berg zum Propheten wandern lassen. Statt jedesmal die Signatur kaputt zu pfuschen, lasse ich jetzt einmal täglich ein kurzes Kommandozeilen-Skript laufen, das mit WGET die beiden Grafiken bei Mygamercard.net zieht und dann in das passende Verzeichnis reinkopiert. Damit sind gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Outlook hat seine lokale Kopie, die ist täglich auf dem neuesten Stand und mygamercard.net muß nicht jedesmal Bildchen serven wenn jemand eine Mail von mir aufmacht. Eine Win-Win-Win-Situation. Eine genaue Anleitung folgt:
In einer Büro-Hochhaus-Gegend in Washington ist ein neues Fieber ausgebrochen: Aus diesen kleine Haftklebezetteln kleben sich Angestellte Nachrichten und insbesondere Video-Spielfiguren ins Fenster, so daß die Angestellten auf der anderen Straßenseite und manchmal auch die Fußgänger auf der Straße diese sehen. Die Washington Post schreibt gerade darüber. Leider mit zu wenig Bildern.
Daher meine Aufforderung an alle, die am Arbeitsplatz surfen und Freitags eh wenig zu tun haben: Klebt auch Pac-Man, Space Invader und Co in Eure Bürofenster. Mailt mir ein Foto mit genauen Angaben wo und was gepostet wurde. Alle realen Einsendungen, die ich auf meiner kleinen Webseite abbilden darf, belohne ich mit einer kleinen Xbox 360 Überraschung aus meinem Schrank. Für einen Masterchief in Lebensgröße denk ich mir was besonderes aus…
Da stellt jemand mal das Bezahlsystem auf den Kopf: Der Future Verlag macht auf der einen Seite eine Zeitschrift für die englische Handelskette Tesco, die dort umsonst abgegeben wird. Umgekehrt wird es in den USA auf dem PSN eine wöchentliche Show namens Qore geben, die Geld kostet (und von Future produziert wird). Also nochmal: Das Papier wird jetzt verschenkt, dafür muß man für die Bits bezahlen. Gewöhnlicherweise ist es anders herum.
Und wer immer wieder darüber herzieht, daß bei PSN praktisch alles nix kostet, sollte die Qore-Ankündigung genau lesen: Für die 3 Dollar pro Ausgabe gibt es exklusive “game demos, betas, add-ons and other downloadable and game-related content”. Umkehrschluß: Wer nicht zahlt, darf in Zukunft vielleicht auf so manches Demo verzichten. Und wir reden hier von 3 Dollar pro Monat oder 25 Dollar für ein Jahr (mit dreizehn Ausgaben). Da geht er dahin, der Traum von “Alles umsonst”…
Das Ganze liest sich zynischer als ich es in Wirklichkeit finde. Das es den Zeitschriften gar nicht mehr so gut geht, wie noch vor fünf Jahren, ist bekannt. Das es auf Dauer nicht funktionieren kann, Inhalte im Internet umsonst abzugeben und auf Bannerwerbung zu hoffen, ist Menschen mit Rechenschiebern auch glasklar. Lustig nur, daß ein Verlag an einem Tag neue Wege in beiden Geschäftsmodellen ankündigt. Der Schritt war aber irgendwie unvermeidlich.
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