Der Untergang der Titanic

Online Fundstücke 2 Kommentare »

image Meine sonst sehr sorgfältig gepflegte Inbox lief auf einmal Amok. Binnen Minuten war ich auf über 2000 ungelesenen Mails. Na, das wäre ein lustiger Nachmittag geworden. Zum Glück klärte sich das ganze innerhalb von Sekunden: Der RSS-Feed der Zeitschrift Titanic war, nun nicht untergegangen aber übergelaufen.

imageOder war es ein heimliches “Greatest Hits” der Redaktion? Immerhin kann ich jetzt wieder Beiträge aus dem August 2006 lesen! Und wen finden wir da? Ricky Gervais, der jetzt einen Gastauftritt in GTA4 hat. Der Kreis schließt sich, die Matrix kann neu gebooted werden.

Der ultimative GTA4 FAQ

Online Fundstücke 16 Kommentare »

Dieser Oneliner war so gut, den mußte ich jetzt einfach bei Kotaku klauen:

How does the game end?
A list of credits scrolls vertically, with an extensive list of contributors.

Cinemania

Online Fundstücke, Software 4 Kommentare »

He died convinced Bill Gates had made a big mistake in not keeping the Cinemania CD-Rom in print.

Filmkritiker Roger Ebert über den kürzlich verstorbenen Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke und meine Lieblings-CD-ROM aller Zeiten.

http://blogs.suntimes.com/ebert/2008/04/arthur_c_clarke_star_hero.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Cinemania

Werbung aus dem Übersetzomat

Online Fundstücke 3 Kommentare »

imageEinfach so mit Hausschuhen an.

Wobei ich zu Hause ja lieber barfuß bin. Aber vielleicht krieg ich da ja 250 Woche.

"Zensur" nervt (Update!)

Aufreger, Online Fundstücke 37 Kommentare »

Und noch mehr nerven angebliche Journalisten, die was schreiben, ohne sich zu informieren. (Update: Eigene-Nase-Faß - etwas weiter unten war eine halbe Stunde lang eine Fehlinformation zu sehen. Danke für die sachdienlichen Hinweise). Auf Chip Online schreibt ein mir bisher unbekannter David Hain seine Top-10-Liste der nervigsten Spiele-Zensur. Mal abgesehen davon, daß er das Wort Zensur falsch verwendet (in den meisten Fällen handelt es sich eben nicht um Zensur sondern um eine Selbstbeschränkung des jeweiligen Herstellers) hätte der gute Mann vielleicht mal ein klein wenig Recherche betreiben sollen, statt sich nur seinen Frust über geänderte Spieleversionen von der Seele zu schreiben. Und dabei sogar als frustrierend bemängelt, daß Mario sich in Mario Kart keinen hinter die Binde kippen darf (was kein deutsches Phänomen ist, sondern weltweit außerhalb von Japan zu beobachten ist).

Der große Knaller: So deutet Herr Hain doch tatsächlich an, daß die Spieleindustrie seine geliebten Weltkriegsspiele endlich wieder mit Hakenkreuzen ausstatten soll. Extrem unglücklich ist es, dieses Ansinnen auch noch mit solchen Worten zu beginnen:

Dass der Zweite Weltkrieg tiefe Wunden in der deutschen Geschichte hinterlassen hat, ist bekannt. So sehr, dass es schon eines Fußball-Sommermärchens bedarf, um Landesflaggen auf öffentlicher Straße zu sehen und so etwas wie Nationalstolz zu wecken.

Haben die keinen Lektor oder Chefredakteur bei Chip Online, bei dem nicht die Alarmglocken klingeln, wenn das Wort Nationalstolz in Zusammenhang mit Hakenkreuzen auftaucht? Und wenn der Autor entweder mutwillig verschweigt oder ihm völlig unbekannt ist, daß die Verbreitung nationalsozialistischer Symbole in Deutschland ein Straftatbestand ist? Und nur dank des Bundesgerichtshofs nicht, wenn man die verfremdet, um Kritik an Neonazis zu üben? Hallo Herr Hain, ich war der Mann, der bei “Indiana Jones und der letzte Kreuzzug” mit Deluxe Paint alle Hakenkreuze übermalt hat, um Geld- oder Gefängnisstrafen zu entgehen. Die Gesetzeslage dabei hat sich meines Wissens nach in den letzten 14 Jahren nicht geändert…

Aber wahrscheinlich ist das alles nur ein Ausrutscher eines frustrierten Spielers, der sich noch nicht mal mit der Geschichte von Mortal Kombat und dem Paragraphen 131 auskennt. Der ernsthaft glaubt, die Namensänderung in Obscure sei von der USK veranlasst worden (dabei hätte jeder vernünftige Lokalisierer die unfreiwillige Komik des Namens “Wickson” für eine deutsche Version jedes beliebigen Spiels geändert. Außer bei Leisure Suit Larry.) Ein haarsträubender Artikel, der genau so schlecht recherchiert ist wie eine typische Frontal-21-Killerspiel-Dokumentation. Aber da regt sich sicher kein Spieler drüber auf, nur wieder ich.

Guter Update: Autor und Chefredakteur des kritisierten Artikels äußern sich in den Kommentaren. Wir haben hier unterschiedliche Standpunkte - die Kollegen sehen das von der sachlicheren Ebene, ich bin halt inzwischen arg auf meiner Ansicht nach Recherchefehler, unsaubere/unglückliche Formulierungen und Spieler-Gemotze (”Ich will das aber…”) geeicht. Ich will, daß beide Seiten diese Thematik mit der größtmöglichen Sorgfalt anfassen und halte solche Artikel deswegen nicht gerade für die Sache förderlich. Daher bleibe ich bei meiner Kritik, weise aber sehr gerne auf den Standpunkt des Autoren hin!

Oh, und ein lustiger Kommentar, der mir persönlich unterstellt ich würde die Spiele vom Markt halten, ist auch aus Jux freigeschaltet. Normalerweise lösch ich solchen Schwachfug kommentarlos. Warum die Firma Microsoft international Spiele, die in den jeweiliegen Ländern keine Altersfreigabe kriegen, dort auch nicht auf dem Markt zuläßt, ist hier im Blog in epischer Breite beschrieben.

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