Puzzles, Puzzles, Puzzles

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100 Extrapunkte an Simon Tatham - der hat auf dieser Webseite den Output seiner universellen Puzzle-Engine zusammengestellt. Vom Sudoko über Minesweeper bis hin zu anderen geometrischen Puzzles aller Art hat er 27 verschiedene Freeware-Puzzles auf seiner Seite - für Windows, Linux und Palm.

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Baut mir jemand eine Windows-Mobile-Version?

Das hab ich nicht erwartet

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Aus der Kategorie: Auf diese Dialogbox hätte ich nicht gewettet. Wollte gerade ein neues Produkt aus dem Hause Microsoft installieren und ausprobieren und diese Dialogbox springt mich dabei an:

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Neun, die Zweite

Software 12 Kommentare »

Mann, was habe ich Directory Opus vermisst. Ja, der Windows Explorer ist in Vista gar nicht mal so blöd. Und die integrierte Suchfunktion ist mit Sicherheit das nützlichste Feature von ganz Vista und fast schon den Upgrade wert. Aber der Windows Explorer ist auch langsam.

Ein Beispiel: Theoretisch hat Vista gute Funktionen, um Ordner voller Bilder zu verwalten. Doch vom Doppelklick auf ein Bild bis zur Anzeige des Bildes vergeht fühlbar zu viel Zeit. Nicht nur das: Ein Klick auf noch ein Bild öffnet einen weiteren Bildbetrachter und die erweisen sich dann auch noch als Speicherfresser. Zwanzig Bilder gleichzeitig offen und mein Dual Core 2 GB RAM Rechner kriecht. Und die Betrachterfenster gehen nicht mal auf Tastendruck zu - warum bitte genügt kein Druck auf ESC zum Schließen?

Directory Opus hingegen ist schlank und schnell. Obwohl ich anfangs von Vista überzeugt war, macht Bilder sortieren nach zehn Minuten unter Opus mehr Spaß, weil man nicht mehr wartet. Das setzt sich dann natürlich beim Sortieren und Bearbeiten anderer Dateien und Ordner fort. Denn ja, ich will kein seperates Bildsortier-Programm - ich hab gerne alle Dateiverwaltung inklusive der von Bildern an einem einzigen Platz.

Was schön und ärgerlich zugleich ist - die haben an Opus fast nix geändert. Die neuen Featues sind entweder minimal oder sehr seltsam angeflanscht (wofür brauch ich einen Flickr-Uploader?) und der eigentliche Grund für den Upgrade ist lediglich die famose Vista-Kompatibilität, die auch mit Eigenheiten wie UAC oder den verbogenen Ordner für alte XP-Programme hervorragend zurecht kommt. Ich hab zwar schnell die Kreditkarte für die Upgrade-Gebühr gezückt, aber mich doch ein wenig geärgert. Opus 8.5 oder Opus 8 for Vista wären passendere Namen gewesen.

Nur, daß die Programmierer ausgerechnet Google Desktop als indizierte Suchfunktion unterstützen, nicht aber die integrierte Vista-Suche, ist mir ein echter Dorn im Auge. So bleibt es dann doch bei der Parallel-Existenz zum Vista-Explorer. Immerhin hab ich mir einfach einen Knopf zum direkten Öffnen eines Suchfensters in Opus programmieren können. Und das ist auch der Grund, warum Opus mehr kostet als andere einfach Dateimanager: Die Erweiter- und Programmierbarkeit ist ohne gleichen. Ich brauch’s selten, aber wenn ich es brauch, dann bin ich sehr dankbar.

Opus Neun

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Jubel! Directory Opus 9 für Vista ist da.

Erinnerungsstücke

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Ich habe selten so einen Sturm der Entrüstung gesehen wie bei meiner gestrigen Ankündigung, meiner Launch-Team-Xbox ein neues Zuhause zu geben. Viele Leute gehen davon aus, daß dies mein so ziemlich einziges Erinnerungsstück wäre. Die Wahrheit ist aber: Mein Keller platzte vor Erinnerungsstücken aus allen Nähten.

Zuerst einmal: Natürlich hab ich einen “Backup” in Form einer weiteren Launch-Team-Faceplate, die ich natürlich auf keinen Fall hergebe und die, da noch in Original-Verpackung, wahrscheinlich sogar mehr wert wäre als meine komplette Gebraucht-Box. Nein, die steht NICHT zum Verkauf. Angebote zwecklos.

 

Dann sollte man aber mal bedenken, daß ich schon seit über zwanzig Jahren in dieser Branche tätig bin (und das entweder als Journalist oder bei anerkannten Firmen) und sich die Erinnerungsstücke stapeln. Insbesondere aus meiner Zeit bei Lucasfilm (Monkey Island, Indiana Jones und so) hab ich eine Reihe von wertvollen Kleinoden, die ich hier noch nicht mal zeigen mag. Handsignierte Erstausgaben der Spiele sind da noch das “Kleinste”. Dann hab ich noch mehrere Regalmeter mit den Zeitschriften, an denen ich mitgewirkt habe - die meisten inzwischen als Buch gebunden.

Eine umfangreiche Sammlung von Spielen der Achtziger Jahre habe ich vor kurzem radikal reduziert. Zwei Kisten mit unter anderem einem fast kompletten Satz Infocom-Spielen aber auch viele Original-verpackte Titel für den C64 hab ich für das Archiv eines im Aufbau befindlichen Vereins mit Sitz in München gegeben (Hendrik, wann gibt’s eine Webseite?). Eine Handvoll echter Klassiker hab ich behalten: Ein Braben/Bell-signiertes Elite, ein paar Original-Ausgaben von Infocom (nicht die rechteckigen grauen) und eines meiner drei Original Archons beispielsweise.

Wichtige Erinnerungsstücke sind aber beispielsweise auch Photos (die waren mal nicht digital) oder T-Shirts, wie beispielsweise von meiner ersten Game Developers Conference 1989. Das hab ich Ende der Neunziger auf meinen GDC-Besuchen immer einen Tag getragen, um mich als echten Veteranen auszuweisen, aus der Zeit, wo gerade mal 200 Leute zur Konferenz kamen. Inzwischen wird das Shirt geschont.

Andere Dinge aus der Kategorie: Geb ich niemals her, braucht wenig Platz und hat echten sentimentalen Wert: Meine erste Spieleübersetzung, originalverpackt, oder der Ship-It-Award für Halo 2, der sich auf meinem Schreibtisch zu Hause ganz gut macht.

Im übrigen, ohne mein Privatleben jetzt hier auswalzen zu wollen, ändert sich natürlich im Laufe des Lebens auch die Priorität für Erinnerungsstücke. Wenn ich mich entscheiden muß, hätten beispielsweise Gegenstände aus meiner Familie aus den letzten Jahren immer Priorität über irgendwelche Berufsgegenstände, gerade jüngerer Natur.

Wenn ich also tatsächlich nach einem neuen Platz für die Launch-Konsole suche, dann gebe ich kein Erinnerungsstück der Prioritätsstufe Eins auf, sondern ein Teil, daß bei mir ziemlich viel Platz braucht und woanders vielleicht noch einen Tick mehr geliebt wird. In diesem Zusammenhang eine Anekdote: Ende der Achtziger Jahre gab es auf einer Commodore-Veranstaltung zur Feier des Ein-Millionsten C64 einen “Goldenen C64″. Billig angemalt auf eine Acrylplatte geschraubt. Weil ich irgendwann mal einen zweiten brauchte, hab ich den abgeschraubt und tatsächlich benutzt. Ein guter Freund hat seinen einfach nur zwei Dekaden gelagert und vor kurzem für eine nette vierstellige Summe auf Ebay verkloppt. Daher habe ich die Nutzung meiner “grünen” Konsole eingestellt, als ich eine reguläre Konsole im Laden kaufen konnte (weil nicht mehr dauernd ausverkauft). Die Launch-Team-Konsole war im übrigen theoretisch eine “Belohnung” meines Arbeitgebers, mußte dann aber natürlich versteuert werden denn sowas ist kein Geschenk, sondern ein Geldwerter Vorteil. Hab also bezahlt!

Um einen “ehrenhaften” Käufer sicherzustellen, geht das Ding ja auch nicht auf Ebay, sondern ich will schon wissen, wer es kauft. Wenn überhaupt. Bis heute wurden keine Millionenbeträge geboten. Aber das kommt sicher noch…

Und mit einem ziemlich genau zwanzig Jahren alten Foto endet der bilderreichste Beitrag in meinem kleinen Blog. Klaus Möller und Heinrich Lenhardt werden die Veröffentlichung dieses ZDF-Archivbilds aus der Computer Corner sicher verzeihen.

Und nein, keines der Items auf dieser Seite steht zum Verkauf. Danke.

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