
Ergonomie? Who cares! Itsa me, Mario!
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Wer dachte, das PS3 nur ein “Supercomputer” wäre, wird eines besseren belehrt - PS3 wird auch die Produktivität steigern und damit Deutschland wieder aus dem wirtschaftlichen Jammertal herausholen. Denn Ken Kutaragi, “Vater” der Playstation, sagt im Interview:
“Our ideal [for PS3] is for consumers to think to themselves, ‘OK, I’ll work more hours and buy it.’ We want people to feel that they want it, no matter what.” Meine Übersetzung: Unser Ziel für PS3 ist, daß sich die Konsumenten denken: ‘OK, ich arbeite ein paar Stunden mehr, damit ich sie mir leisten kann.’ Die Menschen sollen sie einfach haben wollen, um jeden Preis.
Gerhard, schnell, laß das mit dem Mißtrauensvotum sein und laß dir von Sony sagen, wie man Deutschland wieder richtig motiviert!
Ob die deutschen Gewerkschaften Playstation jetzt boykottieren werden, ist mir noch nicht bekannt.
Update: So liest sich das Zitat bei Spiegel Online:
Ken Kutaragi, Chef von Sony Computer Entertainment, bürstet solche Preisdiskussionen beiläufig ab: “Es kommt nur darauf an, ob man ein Produkt hat, dass die Leute wirklich wollen. Idealerweise wird unser Kunde über die PS3 denken, ‘OK, ich arbeite ein paar Stunden mehr und kaufe sie’. Wir wünschen uns, dass die Konsumenten das Gefühl haben, dass sie unser Produkt haben wollen. Egal, was es kostet.”
Nachdem ich vor vielen Jahren schon viele PC-Zeitschriften mit Artikeln unsicher gemacht habe, erschien jetzt endlich was von mir in der c’t. Ausgabe 14/2005, Seite 11. OK, nur ein Leserbrief (dessen Inhalt treuen Lesern schon bekannt sein sollte), aber immerhin…
Trau niemals einer Plattenkritik auf Amazon. Diverse Jubelorgien und Erinnerungen an die Achtziger haben mich dazu verleitet, Kraftwerks “Live” Doppelalbum Minimum Maximum zu erstehen. Trotz Kopierschutz (den mein neues DVD-Laufwerk schlichtweg ignoriert hat).
Das Album klingt, als hätte man funkelniegelnagelneue Studioaufnahmen, bei denen die alten Stücke nahezu bitgenau nachgespielt werden, mit Publikumsrauschen unterlegt. Das einzige, was auf “Live” hindeutet, ist ein nochmals deutlich schlechterer “Sprechgesang” als auf den alten Platten. Da Stücke aus angeblich einem Dutzend verschiedenen Konzerten nahtlos ineinander übergehen und der Klang der diversen Computer ansonsten makellos perfekt ist, stellt sich mir schon die Frage, wieviel Live da eigentlich bei ist. Ich war nie bei einem Kraftwerk-Konzert zugegen und nach Hören der ersten zwanzig Minuten dieses Doppelalbums hab ich das auch nicht mehr bereut.
Ich bin jahrelanger Kraftwerk-Verehrer, aber seit “The Mix” ist da nix mehr zu machen. Der Expo-Song, das grausame Tour De France Album (dabei war das zwanzig Jahre alte Ursprungslied einer der drei besten Kraftwerk-Tracks ever) und jetzt dieses absurde Machwerk.
Schnell die “Ozell Tapes” von Marcus Miller rein, oder “Live at the Greek” von Stanley Clarke, oder “Alchemy” von Dire Straits, oder “A Physical Presence” von Level 42, oder, oder, oder… Trans Europa Express von Kraftwerk. Genau! Die Platte, die den Amis damals den elektronischen Beat beigebracht hat.
Klasse, wie Leute auf Dreisechzig.Net landen. Aktuelle Suchstrings aus insbesondere Google (aber auch AOL und MSN) Referrals:
- Todesfluch
Das man beim Letzten bei mir landet, liegt an der falschen Schreibweise in einem abgegebenen Kommentar…

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