Nachdem ich auf Carlos Santanas absolut brillantem Comeback-Album “Supernatural” die Rob-Thomas-Nummer “Smooth” gehört hatte, kaufte ich quasi blind die beiden Matchbox Twenty Alben - und stellte sie gleich wieder weg. Das Weltschmerz-Geknödel ging mir doch sehr depressiv auf den Keks. Zum Glück legte mir jemand das Solo-Album “Something to be” zwangsweise auf - denn Rob Thomas Stimme ist zwar immer noch eine seltsame Mischung aus Hustinetten, alles ist Böse und meine Freundin ist weg, aber dank der Produzenten ist die Hälfte der Tracks des Albums richtig gut. Sogar die obligatorische Power-Ballade “All that I am” kann man sich anhören. Und die Selbstironie kommt auch nicht zu kurz: Zwei Tracks haben das Wort “Heartbreak” im Titel, weiter hinten fragt Rob singend “Is this another Heartbreak song?”.
Inzwischen ist die Geschichte ja durch alle Medien durch. Ein Junge postet in den Foren von Gamespot Bilder, wie er mit einer Xbox 360 spielt, die sein Vater zum elektrischen Testen (ja, auch Xbox muß zum TÜV) erhalten hat. Gamespot löscht zwar die Foreneinträge, macht aber einen Artikel draus, bei dem die Identität des Jungen verschleiert wird. Da kann Konkurrent IGN natürlich nicht zurückhalten und die Antwort ist brüllend komisch.
Und nein, ich gebe keinen Kommentar zur Geschichte ab. Ich hab auch ein Non Disclosure Agreement unterschrieben.
Bungie macht ernst. If you want to play modded content with your friends, do it on System Link. If you log into Live, you’re banned. You’ve been warned.
Dieses Posting sollte eigentlich nicht geschrieben werden. Es geht um das Spiel “Another Code” von Nintendo. Nach diversen euphorischen Testberichten (1, 2, 3) hab ich (ich gestehe) mir das Modul von einem Kollegen bei Nintendo zusenden lassen. Meine Erfahrungen wollte ich deswegen eigentlich nicht berichten - schließlich hab ich das Ding nicht bezahlen müssen. Doch nachdem auch die Bravo Screenfun das Spiel diesen Monat mit einer unglaublichen “1-” bewertet hat (ich glaube nur GTA hat je eine höhere Wertung erhalten), muß es einfach raus. Meine Meinung, die der Spielepresse landauf landein widerspricht, kann die Verkaufszahlen des Moduls jetzt nicht mehr dämpfen.
Bitte kreuzen sie nach der Lektüre eine der folgenden Möglichkeiten an:
( ) Boris Schneider-Johne hat keine Ahnung mehr von Spielen.
( ) Another Code ist ein übles Machwerk, das Spiele-Tester geschickt blendet.
( ) Der Anspruch an ein “Adventure” hat sich in den letzten zehn Jahren massiv geändert. Boris ist einfach zu alt. Mit 39 sollte man bei C64-Spielen bleiben.
Dem Schutz von Nintendo und der Zeitschriftenredaktionen wegen formuliere ich den Rest mal so, als ob die dritte Möglichkeit die richtige wäre. Deswegen, mit einem Tusch:
Wenn Another Code 1990 programmiert worden wäre, sähe es wie folgt aus
Hey, geht ja früh los: Sony reduziert die PS 3-Funktionalität. Nicht, daß ich meine Spielkonsole nebenbei als Router benutzen wollte (das Konzept ging mir nie auf), aber ist doch ein interessanter Vorbote.
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