My Xbox

Xbox 360 8 Kommentare »

Wenn man selber schon eine Xbox 360 hat und vor allen Leuten (die noch keine haben) angeben will, wie gut man war: Kein Problem mit www.xbox.com. Mehr Details über die, meiner Ansicht nach, endcoole Integration von Xbox Live und xbox.com findet man hier. Der eigentliche Hammer kommt am Schluß: Einbindung der Gamercard in die eigene Website. Wenn’s kein anderer macht, lern ich noch PHP und schreib ein Wordpress-Modul dafür.

Lumines gegen Meteos

Videospiele 10 Kommentare »

Die Fachpresse liebt Lumines auf Sony PSP, aber ich steh mit dem Teil auf Kriegsfuß. Ich bin ja ein großer Denk- und Tüftel-Spieler vor dem Herrn, aber Lumines krieg ich einfach nicht auf die Reihe. Noch dazu ist im ersten Level die Musik einfach unheimlich scheußlich. Ab Level 2 klingts gut, aber da bin ich dann schon so weit im Rückstand, das die bessere Musik auch nicht weiterhilft. Ich sage nicht, das Lumines schlecht ist - aber meine Gehirnwindungen kriegen die Quadrate einfach nicht so sortiert, wie es gehört.
Meteos auf Nintendo DS ist, für mich, das deutlich bessere Spiel. OK, man kann theoretisch sogar mit blindem Hin- und Hergewusel die ersten Level gewinnen, aber das Aufbauen von Kombos ist hier für mich wieder intuitiv begreifbar. Noch dazu kommt die Stiftsteuerung, die auch schon bei Bejeweled (Zookeeper) aus einem sehr guten ein brillantes Spiel macht, weil man direkt mit den Blöcken interagieren kann, statt über einen Cursor zu gehen. Aber ich glaube, auch mit Touchscreen mache ich bei Lumines keinerlei Schnitt.

Restaurantkritik

Random Noise 12 Kommentare »

OK, nicht wirklich. War aber heute tagsüber in der Allianz Arena (ohne Fußballspiel, nur Meetings) und durfte mittags dort im Restaurant essen. Fazit: Lange warten, kaltes Essen, unterdurchschnittliche Qualität (selten einen so trockenen Schweinebraten mit einer derart wässrigen Soße gesehen) aber dafür gesalzene Preise. Nicht empfehlenswert.
Im Gegenzug möchte ich hiermit ausdrücklich das Hyatt in Mainz für die besten Tomaten, die ich dieses Jahr gegessen habe, loben.

Was ist eigentlich “Certification”

Videospiele, Xbox 360 20 Kommentare »

Auf dem PC ist alles ganz einfach: Wer ein Spiel veröffentlichen will, ist seines eigenen Glückes Schmied. CD pressen, ausliefern und dann hoffen, daß man nicht viermal patchen muß, bis alles läuft.
Auf Konsolen kann in der Regel nicht gepatcht werden (auch auf Xbox Live ist Patchen nur bei Bugs im Online-Modus erlaubt) - und damit das so bleibt, geht jedes Spiel in einen Prozess namens “Certification”. Bei dieser Zertifizierung wird jedes Spielprogramm auf grundlegende Funktionen geprüft: Läuft es auf jeder Baureihe der Konsole? Gibt es Abstürze, wenn die DVD dreckig ist? Klappt das Speichern und Laden von Spielständen? Werden alle Videomodi unterstützt? Was passiert, wenn der Controller ausfällt (normalerweise Auto-Pause)? Werden Spielstände von anderen Produkten gefährdet? etc. etc.
Sprich, bei der Certification geht es nur um das Sicherstellen, daß technisch mit dem Spiel alles in Ordnung ist. Alleine dieses Testing dauert, weil es extrem genau durchgeführt wird, in der Regel eine Woche; im Schnitt werden etwa 100 von diesen Parametern getestet.
Was hingegen nicht Bestandteil der Certification ist, sind alle Teile der Spielelogik: Kann man das Spiel überhaupt durchspielen? Wie schnell ist der Online-Modus bei sieben Spielern wenn drei davon einen hohen Ping haben? Wenn man im siebten Level hinter der dritten Tür rückwärts durchgeht, warum erscheint dann ein Monster über der Lampe? Das sind alles Fragen, die der Hersteller und Programmierer des Spiels sich selbst stellen muß und die nichts mit Certification zu tun haben.
Die Zertifizierung ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen will der Konsolen-Hersteller sicherstellen, daß der Titel technisch fehlerfrei läuft; aber er darf dem Spielehersteller nicht einfach wegen eines logischen Bugs verbieten, das Spiel nicht auf den Markt zu bringen. Schließlich hängt eine Menge Geld davon ab, daß Spiele pünktlich erscheinen und der Konsolenhersteller darf nicht einfach willkürlich bei einen Hersteller einen Bug finden, und es verbieten, beim anderen nicht. Daher testet die Certification nur nach einem strengen, für alle Spiele gleichen Fragenkatalog.
Das ist natürlich gerade bei Xbox Live frustrierend, wenn ein Spiel partout nicht so läuft, wie man sich das als zahlender Kunde vorstellt. Nur darf Microsoft den Publishern da keine Vorschriften machen, sondern kann die Spiele eben nur auf rein technische Mängel testen. Anfragen wie “Warum sagt Microsoft nicht Firma X daß die endlich dieses und jenes machen sollen” kann man nur mit “Weil Microsoft anderen Herstellern eben keine solchen Vorschriften machen darf, sonst kommt das Kartellamt” beantworten. Ähnliches gilt für Sony und Nintendo, by the way.
Und deswegen steht übrigens das Launch-Lineup für Xbox 360 noch nicht fest: Noch kein einziger Titel ist bis heute durch die Certification durch; dieser Prozess startet erst in wenigen Tagen. Und wenn dann ein Spiel wegen eines technischen Bugs durchfällt, ist ein Erscheinen am 2. Dezember höchst unwahrscheinlich.

Nee, dann kein Upgrade

Aufreger, Fernsehen, Filme, Gadgets, Musik 18 Kommentare »

Das war wohl nix: Etwa 18 Stunden lang dachte ich ernsthaft darüber nach, unnötigerweise meinen Ipod auf die neueste Version upzugraden. Aber was muß ich hier lesen? Damit ich eigene Videos auf das Teil spielen kann, muß ich nochmal €30 für Software ausgeben. Ihr könnt über Microsoft lästern, wie ihr wollt, aber der Windows Media Encoder für meinen Samsung ist umsonst bei Microsoft zu haben. So. Ätsch!

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