Die Photos sind wieder da

Random Noise Comments Off

So, irgendwie habe ich heut nacht endlich Lazyest Gallery so zum Laufen gebracht, daß das Layout nicht völlig zerschossen wird und alle Thumbnails auch erscheinen. Damit ist die Photo Gallerie wiedereröffnet (siehe Karteireiter Photos oben). In den nächsten Tagen werde ich bei Langeweile zu allen vorhandenen Bildern noch Überschriften schreiben und noch ein zwei neue Sachen dazu packen.

Zahl oder friß Spam

Videospiele 18 Kommentare »

Wenn’s stimmt (kann mal wieder eine böse Ente sein) dann ist Online-Boxen ganz schön dreist: Laut Kotaku darf man Fight Night Round 3 auf Playstation Portable nur dann spielen, wenn man einmal 2 Dollar zahlt oder aber seine EMail-Adresse für Spam vom Fernsehsender ESPN freigibt. Interessantes Geschäftsmodell…

Zu Besuch bei den Ninjas

Xbox 360 30 Kommentare »

Gestern hab ich mir den Spaß gegönnt, die “Emulation Ninjas” zu besuchen. So nennen sich die Programmierer, die für Xbox 360 die Kompatibilität zu Xbox-Spielen entwickeln. Hut ab vor den Jungs und ihrem Zauberwerk, denn auf dem Papier ist es nahezu unmöglich, überhaupt ein Xbox-Spiel auf der Hardware der 360 zum Laufen zu bringen. Wer mich kennt, weiß, daß ich ein alter Theorie-Techniker bin und deswegen war das Gespräch ziemlich vergnüglich.

Wären alle Spiele ohne Tricks und Fehler einfach nur brav programmiert, würden sie wahrscheinlich sofort auf dem Emulator laufen. Aber fast kein Spiel ist fehlerfrei. Nur darf ich hier darüber nicht berichten - denn die Fehler in Nicht-Microsoft-Spielen sind natürlich ein Geschäftsgeheimnis der jeweiligen Softwarefirmen. Ich könnte zum Beispiel tatsächlich eine ziemlich exakte Erklärung abgeben, warum das hier passiert, nur darf ich eben nicht. Der Bug ist im übrigen auch völlig falsch beschríeben, denn die Wahrscheinlichkeit, das genau das passiert, ist gering. Genauso gut kann eine von tausend anderen klitzekleinen Sachen passieren. Aus der Tatsache, daß die Ninjas das Problem gefunden haben, darf man schließen, daß das Problem demnächst auch beseitigt sein wird.

Das Team arbeitet fieberhaft an Updates und versucht, sehr bald eine Reihe von wichtigen, beliebten Spielen auf 360 zu holen und wirklich ALLE Fehler zu beseitigen. Die Jungs lesen Internetforen (insbesondere das auf Xbox.com) und sammeln alle Infos, die sie kriegen können. Und (deswegen war ich ja da) checken nochmal alle Möglichkeiten ab, spezielle Probleme mit PAL-Versionen von Spielen auszuschließen. Ich weiß, ohne hier konkret schreiben zu dürfen “X kommt und Y wird verbessert” liest sich das wie eine leere Versprechung, aber ich hab gutes Vertrauen in die Ninjas.

Magnificent Desolation

Filme 3 Kommentare »

Ich war am Samstag, dem 11. Februar 2006 auf dem Mond.

Nein, natürlich nicht wirklich, aber so gut wie. Der neue Imax-3D-Film “Magnificent Desolation” stellt jeden anderen in den Schatten. Zum einen ist der Film einfach gut geschrieben, der Star ist aber die optimierte 3D-Technik, die es schafft, den Zuschauer auf dem Mond abzusetzen und den Apollo-Astronauten beim Arbeiten zuzusehen. Natürlich ist alles getricks, gemogelt und gelogen, denn es war keine 3D-Filmkamera auf dem Mond. Aber die wohl im wesentlichen computergenerierten Landschaften haben eine Schärfe und Bildstabilität wie bei keinem anderen Imax-3D-Film zuvor. Selbst Szenen, in denen nur ein alter “2D-Film” als Bildschirm über der Landschaft schwebt, haben eine unerhörte Brillanz und Schärfe. Uff.

Auch wenn man kein Apollo-Narr wie ich ist (immer noch aktueller Buchtip: Full Moon - aber bitte in der teuren, großen USA-Edition, nicht das kleine deutsche Paperback) kann man von diesem Film nur überwältigt werden. Hallo, Imax-Kino-Besitzer in Deutschland: Unbedingt diesen Film buchen, nicht auf eine Synchronisation warten.

Captains Chair und Hendrix Gitarre

Bücher, Fernsehen, Filme, Musik, Random Noise 4 Kommentare »

Samstag in Seattle und noch nix beruflich zu tun: Also ab ins Freizeit-Programm. Punkt Eins auf der Liste ist das seit 2000 eröffnete Experience Music Project, ein Museum rund um moderne Musik mit einem gewissen Fokus auf Seattles berühmtesten Musiker, Jimi Hendrix. Seit 2004 gibt es einen Anbau, das Science Fiction Museum, welches sich, na klar, mit meiner Lieblings-Literatur beschäftigt. Rockmusik und Aliens, einen besseren Tag kann man sich doch gar nicht wünschen.

Das EMP ist allerdings zumindest zur Zeit eine langweilige Kiste mit überhöhten Preisen. Die Zahl der zugänglichen Exponate ist klein und wirr ausgewählt. Die Ausstellung der Musik des pazifischen Nordwestens, insbesondere des ganzen Grunge, ist natürlich vollständig wie auch der Hendrix-Bereich. Die Sonderausstellung zu den Anfängen des Hip Hops war sogar richtig klasse und informativ. Aber dann ist, ei der Daus, das Museum auch schon wieder zu Ende. (Die Bob Dylan Retrospektive war jetzt nicht so mein Ding). Dann gibt es noch einen, sicher sehr guten, “interaktiven” Bereich, in dem man Drums, Keyboard und Gitarre im Schnellverfahren lernen und sogar seine eigene CD aufnehmen kann, nur ist der Bereich am Samstag natürlich hemmungslos überlaufen. Ich saß schließlich verwirrt auf einer Bank, blätterte verzweifelt im Plan und fragte mich “Das kann doch nicht alles gewesen sein?” Ich hatte im Hinterkopf, hier hätten auch Jazz und andere Musikstile ein zu Hause, das beschränkte sich aber auf die Möglichkeit, an PCs von Compaq zwei alte Ella Fitzgerald Platten anzuhören.

Selbst der Museumsshop ist Müll. Es gibt keinen gescheiten Katalog, das Buch zur Hip Hop Ausstellung war vergriffen und der Focus lag eindeutig auf T-Shirts statt auf Hintergrundmaterial. Gut, das “Museum” steht in den USA, aber irgendwie wäre mir mehr Background und weniger Touri-Kommerz im Muesumsladen lieber gewesen.

Während man vom Shop des Science Fiction Museums das Gleiche sagen kann, ist das Museum selbst eine echte Wucht. Wer in der Gegend ist und nur ein bißchen Interesse an SF hat: HIN GE HEN! Was hier an Exponaten rumsteht ist unschlagbar, Requisiten aus allen möglichen Filmen, Buch-Erstausgaben, selbst gebaute Modelle und zwei gigantische HiDef-Video-Installationen. Bei der einen kann man verblüffend einen Raumflughafen mit Raumschiffen von der Kanonenkugel zum Mond bis zum Planet Express aus Futurama an- und abdocken sehen. Die andere zeigt den Blick aus dem Fenster aus das Los Angeles von Blade Runner, die Welt der Matrix oder das futuristische Ambiente der Jetsons und durch eine geschickt platztierte Leinwand wirkt das Bild fast dreidimensional, so als ob man wirklich aus dem Fenster sehen könnte. Mein Lieblingsexponat ist das Original-Manuskript von Neal Stephensons Quicksilver-Trilogie: Ein mannshoher Berg Papier, denn Neal hat die knapp dreitausend Seiten mit der Hand geschrieben. Uff!

Leider darf man im Science Fiction Museum nicht fotographieren (und wird auch aktiv durch die Mitarbeiter daran gehindert) - ein Foto vom Original-Captain-Kirk-Sessel oder echten Kostümen vom Planet der Affen hätte ich hier gerne online gestellt.

WP Thema & Icons by N.Design Studio. Deutsch: S.Breuker
Einträge RSS Kommentare RSS Log in