Lärmschlucker

Gadgets 6 Kommentare »

Ich hab in den letzten Jahren schon einige Noise Cancellation Headphones gehabt (Panasonic und Sony), mußte aber wieder mal austauschen und lies mich dazu hinreißen, ein paar Euro mehr für einen Sennheiser auszugeben. Das war eine richtig gute Entscheidung. Der Sennheiser PXC-250 machte letzte Woche in der S- und U-Bahn schon eine gute Figur, aber der Flug gestern nach Seattle war eine echte Offenbarung. Wenn man den Sennheiser aufsetzt und die Geräuschunterdrückung einschaltet, ist man erstmal enttäuscht. Denn ohne dazu kommendes Audio-Signal dämpfte der Kopfhörer deutlich weniger als mein alter Panasonic. Sobald aber Musik dazu kommt, geht die Sache ab, denn offensichtlich nutzt die Elektronik des Sennheiser viel deutlicher das Musiksignal um darin den Lärm mitzuverstecken. Ich kann jedenfalls einen sehr guten Frequenzgang, erst recht in einem lauten Flugzeug, sowie sehr sehr gute Kanaltrennung bescheiningen. Insbesondere addiert der Sennheiser kein hochfrequentes Rauschen - das war die größte Macke an meinen bisherigen Kopfhörern dieser Art.

Im Zug arbeitet der Kopfhörer ähnlich gut; läuft erstmal Musik (auch in normaler, ohrenschonender Lautstärke) hört man von der Bahn nicht mehr viel. Noch dazu liefert Sennheiser sinnvolles Zubehör (eine Tasche, in die auch noch ein MP3 Player paßt und zwei Steckeradapter) mit, hat für das “Elektronikstäbchen” einen sehr guten Gürtelclip und zu guter Letzt dem Kopfhörer einen 1A-Klappmechanismus spendiert. Fehlt eigentlich nur noch ein Trick, die Kabel sauber aufzurollen.

Mal wieder auf Reisen

Random Noise 2 Kommentare »

Für die nächsten Tage befinde ich mich überwiegend hier. Dementsprechend wird weniger gepostet und insbesondere auch das Freischalten von Kommentaren etwas dauern. Die Direktion bittet um Verständnis.

Der endgültig letzte Post zum Thema Videostreaming

Aufreger, Xbox 360 5 Kommentare »

Viele durchaus schlaue Leute ballern mich weiter mit Mails und Kommentaren zur vermissten Videostreaming-Funktion sowie der beliebten “Microsoft will mich zum Media Center Kauf zwingen”-Verschörungs-Theorie zu. Nun bohr ich natürlich auch nach und hoffe jetzt endgültig zu erklären, warum, Stand Heute, die 360 kein Videostreaming ohne Media Center macht.

Zur Medienwiedergabe gibt es in Xbox 360 zwei verschiedene Programme von zwei verschiedenen Programmierteams. Das eine Programm ist das Systemmenü, welches im Xbox-Speak “Dashboard” genannt wird. Da gibt es auf der Seite (”Blade”) für Medien Menüpunkte um Musik, Bilder und Videos anzugucken. Musik und Bilder können über das Netz gestreamt und von USB abgespielt werden, Videos nicht.

Dann gibt es einen Menüpunkt “Media Center Extender” und wenn der gestartet wird, wird das Dashboard aus dem Speicher geschmissen und ein völlig neues Programm, eben der Extender, geladen. Dieses Programm stammt von einem völlig anderen Programmierteam und sitzt auf einer völlig anderen Code-Basis als Dashboard. Klar, daß die MCE-Entwickler in erster Linie über das Streamen von Video nachgedacht haben und ein proprietäres Protokoll ausgefuchst haben, um Live TV und andere Gags mit diesem Userinterface steamen zu können. Und da dieses Programmierteam sowohl die Server (PC) wie auch die Client (360) Seite genau kennt und die Datenformate kontrolliert, kann man sicherstellen, daß die Videos auch wunschgemäß laufen und der Benutzer nicht mal wissen muß, wie man “Codec” buchstabiert. Eine Wohnzimmer-Lösung auch für Mutti sozusagen.

In einem völlig anderen Gebäude sitzen die Dashboard-Entwickler, und deren Job ist es, ein Systemprogramm zu entwickeln, das mit weniger Resourcen auskommt und Medienwiedergabe nur als kleine Beigabe hat. Dashboard muß Spielstände verwalten, Verbindung zu Xbox Live herstellen, den Marktplatz organisieren, Systemeinstellungen und Jugendschutz überwachen, und so weiter. Dieses Team hat wohl auch Videostreaming auf seiner Liste stehen, nur sicherlich stimmen mir hier doch (bis auf einen ;-) alle zu, daß das Team, bevor es sich an Videostreaming wagt, vielleicht bitte erstmal Downloads im Background und andere spielerelevante Features programmiert. Wenn das steht, darf gerne auch Videostreaming rein. (Vor dem Streaming hätte ich persönlich zum Beispiel gerne einfach nur die Möglichkeit, in einem runtergeladenen Video zu spulen. Und eine bessere Playlist-Verwaltung für Musik. Und die eine oder andere Funktion beim Photoplayback. Und ein neues Chatmodul mit Konferenzschaltung, Verbindung zu Xbox und Videochat. Und, und, und…)

Letztmalig: Es gibt keine Verschwörungstheorie, es gibt aber eine begrenzte Zahl von Programmierern und eine kilometerlange Wunschliste und Videostreaming steht auf dieser nicht ganz oben. Was im Umkehrschluß bedeutet, daß so ein Feature durchaus ganz überraschend doch kommen kann. Bis dahin ist Xbox 360 aber kein echter Videostreaming-Client, sondern eben “nur” eine Spielekonsole. Sorry.

Warum Quickchat nur ein Einzelgespräch ist…

Xbox 360 10 Kommentare »

Einer der Entwickler der Systemsoftware erklärt, warum im Xbox 360 Chat-Programm immer nur zwei Personen miteinander reden: Da es jederzeit, auch während eines Spiels, aufrufbar sein muß, wäre bei einem Konferenz-Chat die Bandbreite für das Spiel vielleicht zu eingeschränkt. Daraus folgen wir, daß eine Konferenzschaltung so schnell nicht nachgerüstet wird.

Da sind Roboter in meinem Browser

Online Fundstücke, Videospiele 2 Kommentare »

Danke Midway! Auf dieser Seite dürfen die alten Arcade-Klassiker umsonst im Browser gespielt werden. Aber Vorsicht - während der Installation der Web-Plugins versucht man mal wieder, dem Benutzer die Yahoo-Toolbar aufzuschwatzen. Nicht einfach jedes Mal OK drücken sondern Dialogboxen lesen. Robotron, here I come!

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