Brain Training Erfinder mag keine Videospiele

Aufreger, Online Fundstücke, Videospiele 16 Kommentare »

Was lernt ein angehender Journalist als Erstes? Bei jeder Nachricht, jeder Story, gehört das Wichtige ganz an den Anfang oder in die Überschrift. Und daraus können wir folgern, daß es einigen Spieleschreibern nur ums Geld geht.

Dr. Kawashima, der Namensgeber und Theorienbeisteuerer für die extrem erfolgreichen Gehirnjogging-Spiele von Nintendo, äußert sich im Interview zu den Spielen und das Interview wird in der Spielepresse zitiert. Die Überschrift und der erste Absatz bei gamesindustry.biz sagen: Der gute Dr. hat bis heute kein Geld von Nintendo gesehen (so lesen sich die Aussagen zumindest). Dann wird relativiert: 11 Millionen Dollar Lizenzgebühren wären bisher angefallen. Was ist mit denen passiert? Betrügt Nintendo den Mann um sein Geld?

Pustekuchen: Dr. Kawashima nimmt das Geld nicht persönlich, sondern steckt es in seine Forschung und seine Universität, richtet damit neue Laboratorien ein. Das klingt ja schon mal ganz anders als “Der Mann hat noch kein Geld gekriegt”.

Spannend wird die Story aber erst in der zweiten Hälfte. Denn Dr. Kawashima untersucht unter anderem die Auswirkungen von Videospielen auf Kinder (nicht Gewalt, sondern ganz allgemein). Und er äußert ziemlich radikale Ansichten zum Thema Spiele und Lernen (Übersetzung aus dem Englischen durch mich):

Spiele macht so unheimlich, daß man so viele Stunden mit ihnen töten kann, wie man nur will. Spiele an sich mögen nicht schlecht sein, aber sie nehmen Kindern die Gelegenheit zu tun, was sie tun müssen, nämlich Lernen und mit der Familie kommunizieren. “Spaß haben” ist nicht Lernen. Kinder zum Lernen zu bewegen ist nicht, sie zu unterhalten, sondern sie dazu zu zwingen, sich anzustrengen.

Dr. Kawashima ein Spielehasser, der seine Kinder maximal eine Stunde pro Tag an die Konsole läßt und ansonsten nicht viel von den Dingern hält? Das hätte an den Anfang der Geschichte in einem Spielemedium gehört, nicht irreführende Aussagen über die Lizenzen.

Achja, in der Original-Geschichte aus der Wirtschaftspresse heißt es korrekt “Dr. Kawashima has no time for games” in der Überschrift.

Es hätte so schön sein können…

Aufreger, Videospiele, Xbox 360 8 Kommentare »

Bitte, bitte, sag mir einer daß ich nur zu doof bin, die Option zu finden. Chessmaster Live von Ubisoft ist an sich ein wunderbares Schachspiel, hat schöne Online-Optionen und ein interessantes Lernprogramm. Und das Beste: Nachrichtenschach, bei dem man, so wie Briefschach, sich gegenseitig die Züge zumailt. Das würde ich SOFORT machen, mit diversen Freunden!

WENN ES DENN GINGE! Ich finde in dem vermaledeiten Programm keine Option, eine Nachrichtenschach-Partie mit jemanden von meiner Freundesliste anzufangen. Ich muß immer gegen Leute spielen, die mir ein Server zuteilt! Ich will doch keine Ranglisten-Spiele, ich will nur gemütlich gegen Kollegen und Freunde spielen!

Depp der Woche 2

Aufreger 21 Kommentare »

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ich habe ihren internet eintrag zu halo3 gelesen also verstanden haben sie die story nicht also wer alle drei halo teile durchspielt und die story nicht versteht attestiere ich eine geistige behinderung

Cocolino gebührt die Ehre, mir nicht nur geistige Behinderung zu unterstellen (wie in dieser Nachricht zu sehen), sondern darüber hinaus auch noch eine Minute nach dieser Nachricht eine Freundschafts-Anfrage zu schicken. Als ob ich da dann “Ja” sagen würde…

Achja, laut seinem Profil ist er auch nur bis zur fünften Mission der Kampagne.

Und bevor jemand fragt: Meine Freundesliste ist im Prinzip VOLL und alles von Leuten, bei denen kein aussagekräftiges Profil hinterlegt ist, wird sowieso nicht akzeptiert.

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