Mar 26
Kleiner Tip für Leute, die Hetzkampagnen starten: Vielleicht erstmal auf dem Blog des Beschuldigten nachsehen. Daß die Full Auto Punkte auf meiner Gamercard nicht normal sind, hab ich vor fast anderthalb Jahren hier freimütig erzählt. Siehe hier.
Wenn ich heutzutage prüfe, ob irgendwelche Tricks mit Gamertags möglich sind, nehme ich dazu nicht mehr meinen normalen Kugelblitz-Tag. Und ja, ich hab auch die Avatar-Punkte auf meinem Konto. Ich mach auch da kein Geheimnis draus und wie man sieht hab ich mir in den letzten Monaten Gamerscore fast nur über Arcade-Spiele und Scene It! geholt. Auch kein Geheimnis. Und ich hab auch Condemned angetestet, weil ich wissen wollte, wie der Jugendschutz in der Xbox auf ein Spiel ohne USK-Rating reagiert. Auch nicht neu.
Mein Gamertag war nie geheim, nie gesperrt und auch nie “manipuliert”, um mich zu einem besseren Spieler zu machen. Dazu bin ich schon zu alt…
Mar 25
Das Xbox Live Team hat heute bei einer Reihe von Xbox Live Accounts, bei denen mit Saved Games und anderen Tricks enorme Mengen von Gamerscore ermogelt wurden, just diesen Gamerscore auf Null gesetzt und die Gamertags als Cheater markiert.
Mehr Infos dazu gibt es (in englischer Sprache) hier.
Diese Aktion trifft definitiv nur Extrem-Fälle systematischen Mogelns.
Mar 21
Wieder einmal versuchen Leute, über gefakte Webseiten an Gamertags heranzukommen. Die Masche ist einfach: Eine täuschend echt nach “Xbox” aussehende Webseite fragt nach Windows Live ID und Passwort. Gibt man’s dort ein, hat der Webseiten-Betreiber Zugriff auf das Live-Konto.
Dabei ist es recht einfach, nicht auf diese Hacker reinzufallen. Dazu muß man lediglich nur und ausschließlich eine vertrauenswürdige Seite aussuchen, um sich dort anzumelden. Zum Beispiel das echte xbox.com. Dank der Windows Live ID kann man sich dort anmelden und dann auf andere Seiten, die Windows Live ID nutzen, weiterklicken, ohne sich erneut anzumelden.
Oder anders ausgedrückt: Wenn Ihr Euch auf xbox.com angemeldet habt (also Eure Gamercard rechts oben erscheint wie hier im Bild) und parallel eine andere Webseite auf einmal das Live-ID-Passwort erneut wissen will - Finger weg, Diebstahl-Versuch!
Microsoft verschickt auch grundsätzlich keine Xbox-Nachrichten an Live-Benutzer, in denen für Betatests geworben wird oder auf andere Webseiten als xbox.com geleitet wird.
Mar 10
Die Katze ist nun aus dem Sack: Die Preise für Xbox 360 werden fallen. Und zwar um achtzig Euro bei Arcade, der normalen 360 und der Elite. Damit geht der HD-Spielspaß dann schon bei 199 Euro los (Xbox 360 Arcade mit Wireless Controller, 5 Arcade-Spielen und 256 MByte Memory Unit). Für die normale Xbox 360 (oft als “Pro” bezeichnet) zahlt man ab nächsten Freitag (dem 14. März 2008) nur noch 269 Euro, und die Elite gibt es dann ab 369 Euro (alles unverbindliche Preisempfehlungen, denn in Deutschland macht den Preis der Händler, nicht der Hersteller).
Damit genug Werbung, wir kehren zurück zum normalen Blog-Programm.
Mar 10
So, meine dreiwöchige USA-Reise ist beendet. Was in Woche Zwei und Drei so alles passiert ist, ist nix fürs Blog. Aber: The future’s so bright, I gotta wear shades.
Kurzer Kino-Zwischenbericht: No Country for Old Men - brillant. There will be Blood - verstörend, definitiv kein Gute-Laune-Film. Michael Clayton - nett, aber nicht mehr. Vorhersehbar, langatmig und einige seltsame Denkfehler (wieso darf der attraktivste, charismatische Anwalt nicht ins Gericht sondern muß den Fixer spielen?). Liebe Drehbuchautoren, die Idee mit der langatmigen Rückblende ist overdone. Aber ich hab Clooney in den letzten paar Minuten abgenommen, was er sagt. Enchanted (an Weihnachten verpaßt) - bis auf die letzten zehn Minuten hervorragend. Komisch wieso Disney zur Zeit die Selbstironie so gut gelingt. Und ich mag große Musical-Nummern.
Ganz klarer Hit (achtung, kalauer) des Jahres ist aber bis jetzt “In Bruges” (”In Brügge”). Zweit Dubliner Hitmen werden aufgrund eines bös schiefgegangenen Auftrags von ihrem Boß nach Brügge (in Belgien) geschickt, um unterzutauchen. Einer verliebt sich in die (wunderschön gefilmte) Stadt, ein anderer findet am “Shithole” erst Interesse, als er bei Dreharbeiten für einen Film einen Zwerg kennenlernt. Dann stellt sich heraus, worum es dem Gangsterboß wirklich geht und der Humor muß sich ein wenig Thriller und sogar einem Hauch Splatter unterordnen. Nur um dann mit einem famosen Schlußmonolog zu enden. Zwischendurch gibt es einige Szenen, bei denen das Lachen im Halse stecken bleibt. Grandioser Film, muß man im Original sehen, weil Ralph Fiennes gefühlte zweitausend “Fuck”s nicht zu übersetzen sind. Oh, und den Film in USA zu sehen, obwohl sich ganz böse über amerikanische Touristen lustig gemacht wird, ist ein besonderes Erlebnis.
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