Ist Blu-Ray zu langsam?

Videospiele 85 Kommentare »

Konnte man vor einigen Wochen noch Capcom den bösen Buben zuschieben, weil Devil May Cry auf einer PS3 auf Festplatte installiert werden musste, wird die Lage für PS3-Spieler langsam ungemütlich. Auch Gran Turismo 5 Prologue besteht auf 6 Gigabyte Festplattenplatz (eigentlich weniger, aber dann holt es sich noch einen dicken Patch aus dem Internet). Beim ersten Einlegen des Spiels sitzt man über eine Viertelstunde vor einem Installations-Bildschirm - das schlägt bequem eine Menge PC-Spiele.

Ganz abgesehen davon, daß eine 40-GB-Festplatte nicht viel hermacht, wenn man ständig ein Achtel des Platzes für eine Zwangsinstallation vergeben muß, läßt einen das doch an der Zukunftssicherheit von Blu-Ray zweifeln. Wenn die Laufwerke tatsächlich zu langsam für flüssiges Gameplay in den High-End-Titeln sind, kann keiner den vollen Speicherplatz nutzen, weil ja bekanntermaßen mehr auf eine Double-Layer-BD paßt als Sony zur Zeit als Festplattengröße ausliefert. Manche Titel umgehen das Ladezeiten-Probleme, indem Inhalte einfach mehrfach gespeichert werden und so mehr “an einem Stück” geladen werden kann. Das füllt die BD, läßt die Sony PR-Abteilung über ein wahnsinnig großes Spiel jubeln, ist in Wirklichkeit aber nur ein Hack, weil sonst die Ladezeiten unerträglich würden.

MTV Multiplayer ist in den USA dem Phänomen in Interviews nachgegangen, kommt aber natürlich auch zu keiner abschließenden Antwort.

Achja, Patches - sehe ich das richtig, das Gameupdates wie für Burnout Paradise auf PS3 manchmal über 100 MByte groß sind?

Mit Vollversion

Random Noise 9 Kommentare »

Wer ebenfalls Kinder hat und ein bisschen älter ist, weiß, daß in den letzten Jahren auch an deutschen Kiosken das “Gimmick” Fieber ausgebrochen ist. Gab es vor zwanzig Jahren nur das legendäre “Yps mit Gimmick” sieht inzwischen die Jugendzeitschriften-Abteilung aus wie ein Spielzeugladen. Egal ob Petersson und Findus, Sendung mit der Maus oder Lillifee, auf jeder Zeitschrift muß ein (meist arg billig zusammengeschustertes) Spielzeug kleben.

Während ich von englischen Kiosken eine IMAGE_069Flut solcher Gimmicks im Bereich Frauenzeitschriften gewohnt bin (da klebt schon mal ein ganzer Roman oder ein Kochlöffel auf der Zeitschrift), habe ich an einem Kiosk in Spanien eine völlig neue Dimension der “Beigabe” gesehen: Auf einem Heft namens Sexologies klebt eine in rotem Plüsch verpackte Handschelle. Oder lebe ich nur hinter dem Mond und Cosmopolitan hat sowas in Deutschland auch schon längst hinter sich? Wobei ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mein Liebesspiel nicht an eine 50-Cent-Handschelle ungewisser Herkunft ausliefern würde. Die möglichen Reklamationen der Kunden mag ich mir nicht ausmalen…

Werbung aus dem Übersetzomat

Online Fundstücke 3 Kommentare »

imageEinfach so mit Hausschuhen an.

Wobei ich zu Hause ja lieber barfuß bin. Aber vielleicht krieg ich da ja 250 Woche.

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