über Boris

Von Boris, So, 15. Mai 2005 23:44

Im Jahr 1966 geboren, kennt Boris Videospiele, seit er mit seinem Vater “Pong” an einem Automaten ausprobiert hat. Neben dem Spielablauf selbst interessiert ihn auch die Technik und Programmierung.

Seinen Einstieg in die Branche hatte er 1984 mit dem regelmäßige Schreiben von Artikeln und einer Anstellung beim Markt & Technik Verlag in Haar bei München. In seinem ersten Journalistenleben arbeitete Boris als Redakteur und später Chefredakteur (gemeinsam mit Heinrich Lenhardt) für die Zeitschriften “64′er”, “Happy Computer” und “Power Play“.

In den späten 80er Jahren wurde Boris zum Pionier der “Spiele-Übersetzungen”. Angefangen mit einer auf deutsch “gehackten” Version von “Murder on the Mississippi” von Activision übersetzte er insbesondere alle Lucasarts-Adventurespiele von “Maniac Mansion” bis “Indiana Jones and the Fate of Atlantis”. Auch heute noch wird er regelmäßig auf die deutsche Version von “Monkey Island” angesprochen.

1988 verließ Boris vorerst die Zunft der Journalisten und arbeitete erst als Produzent für Rainbow Arts und dann als deutsche Marketing- und Übersetzungsstelle für Lucasarts.

1991 wechselte Boris zum einen in den Zivildienst beim Roten Kreuz in Düsseldorf und arbeitete zum anderen als freier Journalist für diverse Zeitschriften, darunter das Sega-Magazin “Gamers”. Außerdem werkelte er weiter an Spieleübersetzungen wie “Wing Commander 2″ und diversen Interplay-Titeln.

November 1992 sah die Rückkehr in den fest angestellten Journalismus mit der Veröffentlichung von PC Player beim DMV-Verlag, wieder gemeinsam mit Heinrich Lenhardt. PC Player etablierte sich schnell als führende Zeitschrift im deutschen Spiele-Markt. Hier entwickelte Boris auch das Konzept für “CD Player”, dem ersten Sonderheft mit beigelegter Spiele-CD-ROM. Inzwischen hat praktisch jede PC-Zeitschrift eine CD oder DVD auf dem Cover.

Nach einem Intermezzo mit dem Multimedia-Magazin “Hyper” leitete Boris PC Player bis Ende 1996, bevor er dann wieder die Seiten wechselte und bei Microsoft Deutschland anheuerte – zuerst mit dem Gedanken, den Computerspielen im Berufsleben den Rücken zu kehren. Dort war er bisher unter anderem in der Marktforschung für Produkte wie Office, Encarta und Age of Empires, der Pressearbeit für Xbox und Windows-Spiele sowie als Manager für den Online-Dienst Xbox Live tätig. Danach folgten mehrere Jahre als Produkt Manager für Windows und als Höhepunkt der Launch von Windows 8 und Windows 10 in Deutschland.

In seiner Freizeit liest sich Boris durch eine große Sammlung von Science-Fiction-Büchern der letzten 100 Jahre, legt ab und zu Original C64-Disketten in 1541-Laufwerke, sortiert eine knapp 1000 CDs große Musiksammlung aus den Bereichen Jazz, Elektronik und 80er-Jahre-Pop und sieht zum vierunddreissigsten Mal seinen Lieblingsfilm, “Blues Brothers“.

Kontaktdaten:

Boris Schneider-Johne

c/o Microsoft

Konrad-Zuse-Str 1

85716 Unterschleissheim

Telefon: 089 3176-0

EMail: boris at dreisechzig.net

Xbox LIVE Gamertag: KugelBlitz

Mehr über Boris Schneider-Johne im Internet:

Mobygames Eintrag, Wikipedia Eintrag

Keine Kommentare möglich

Panorama Theme by Themocracy