Projekt Fünfzig
Im Jahr 2016 bin ich 50 Jahre alt geworden. Sagt zumindest der Personalausweis, oft wird mir aber unterstellt, immer noch nicht erwachsen zu sein. Trotzdem nahm ich dieses Datum zum Anlaß, mich im großen und ganzen aus der "Retro-Szene" zurückzuziehen. Ich habe in Dutzenden von Interviews sowie vielen Folgen des Spieleveteranen-Podcasts alle Geschichten aus der Redaktion und zu Monkey Island mindestens dreimal erzählt und es steht alles in diesem Internet irgendwo. Muß man nur raussuchen oder hier auf der Webseite in die Mediathek gucken. Mehr ist nicht hinzu zu fügen und deswegen lehne ich weitere Auftritte, Interviews oder andere Anfragen in der Regel ab.
(Im Mai 2026 habe ich eine "One Night Only" Ausnahme für die Stay Forever Con 2026 gemacht und einen Vortrag über Raster-Interrupts gehalten und über Murder on the Mississippi gesprochen. Bevor jemand mein "Comeback" jubelt - das war tatsächlich eine einmalige Geschichte und ich habe nicht vor, zu podcasten, Interviews zu geben oder auf Retro-Veranstaltungen aufzutreten. Das war einmal zum sechzigsten Geburtstag. Vielleicht wieder zum vierundsechzigsten, also 2030.)

Das hält mich natürlich nicht auf, privat immer wieder mal meinen Spielautomaten (im Inneren tickt MAME) oder meinen MEGA65 anzuwerfen - der ersetzt seit kurzem alle andere C64-kompatible Hardware. Außerdem nutze ich sowohl ein gutes altes Surface 2 Pro wie auch ein Steam Deck mit Batocera als tragbare Allround-Konsole. Und ehrlich - früher war NICHT alles besser. Eigentlich nur sehr weniges. Mein Abschiedstext für die Spieleveteranen von 2014 passt auch heute noch ganz gut.
P.S. Tetris rulez!